Netzwerken und Bloggen
Web 2.0 erleichtert die Kontaktaufnahme – auch zwischen Kunden und Unternehmern. Wer aber auf Xing, Facebook, MySpace oder Twitter persönliche Daten hinterlässt, sollte ein paar Regeln beherzigen.
Das Verbraucher-Magazin Öko-Test hat fünf Regeln für einen sicheren Austausch im Web 2.0 veröffentlicht:
Regel 1: Privatsphäre im Profil einrichten
In den meisten Netzwerken können Sie sich eine Internet-Visitenkarte einrichten. Legen Sie fest, wer welche Information über Sie einsehen kann.
So sind zum Beispiel auf Facebook alle Einträge standardmäßig sichtbar: Name, Heimatstadt, Fotos und Videos. Diese Daten könnten auch in falsche Hände geraten, weshalb Sie Ihre Einträge für Fremde sperren sollten.
Regel 2: Die Plattform-Macher sind keine Freunde
Auch wenn die meisten Plattformen im Internet kostenlos genutzt werden können – die Macher wollen trotzdem verdienen. Facebook präsentiert zum Beispiel Werbung, die auf Ihr aktuelles Profil zugeschnitten ist.
Web 2.0 als Marktforschungsunternehmen: Viele Netzwerk-Betreiber sammeln die Daten der Nutzer. Diese werden protokolliert, ausgewertet und verkauft.
Regel 3: Machen Sie es wie im echten Leben
Veröffentlichen Sie im Netz nur das, was Sie auch im wahren Leben nicht vor anderen verheimlichen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um Kurzmitteilungen bei Twitter oder Online-Fotoalben bei Facebook handelt.
Kommunizieren Sie mit Unbekannten zudem so, wie Sie es im richtigen Leben tun: höflich. Der Grund: Jeder Eintrag im Netz lässt sich zurückverfolgen und einmal eingetragene Nachrichten lassen sich im Nachhinein nur schwer löschen. Bei Regelwidrigkeiten ist Ihnen im schlimmsten Fall der Gesetzgeber auf den Fersen.
Regel 4: Beachten Sie die Gesetze
Beachten Sie die Gesetze auch im Internet. Ganz egal, ob Journalist oder Blogger – Sie veröffentlichen immer Inhalte in Form von Texten, Bildern oder anderen Medien.
So dürfen etwa erkennbare Personen nicht ohne Einwilligung abgebildet werden. Ebenso verboten sind Verleumdungen. Sie riskieren Schadensersatzklagen, wenn Sie sich nicht an die Regeln halten.
Regel 5: Google ist allwissend
Falls Sie es nicht schon einmal getan haben: Googeln Sie doch mal Ihren eigenen Namen. Sie werden erstaunt sein, was die Internet-Welt über Sie weiß. In je mehr Netzwerken Sie unterwegs sind, desto mehr Spuren hinterlassen Sie im Netz.
Ein Worst Case: Der Personaler eines potenziellen Arbeitgebers findet wilde Partybilder von Ihnen. Den Traumjob können Sie sich dann aus dem Kopf schlagen. Deshalb gilt: Weniger Daten sind mehr.
Fünf Regeln für den Datenschutz im Web 2.0

Kontaktpflege im Web 2.0 (Foto: hofschlaeger / Pixelio)
Das Verbraucher-Magazin Öko-Test hat fünf Regeln für einen sicheren Austausch im Web 2.0 veröffentlicht:
Regel 1: Privatsphäre im Profil einrichten
In den meisten Netzwerken können Sie sich eine Internet-Visitenkarte einrichten. Legen Sie fest, wer welche Information über Sie einsehen kann.
So sind zum Beispiel auf Facebook alle Einträge standardmäßig sichtbar: Name, Heimatstadt, Fotos und Videos. Diese Daten könnten auch in falsche Hände geraten, weshalb Sie Ihre Einträge für Fremde sperren sollten.
Regel 2: Die Plattform-Macher sind keine Freunde
Auch wenn die meisten Plattformen im Internet kostenlos genutzt werden können – die Macher wollen trotzdem verdienen. Facebook präsentiert zum Beispiel Werbung, die auf Ihr aktuelles Profil zugeschnitten ist.
Web 2.0 als Marktforschungsunternehmen: Viele Netzwerk-Betreiber sammeln die Daten der Nutzer. Diese werden protokolliert, ausgewertet und verkauft.
Regel 3: Machen Sie es wie im echten Leben
Veröffentlichen Sie im Netz nur das, was Sie auch im wahren Leben nicht vor anderen verheimlichen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um Kurzmitteilungen bei Twitter oder Online-Fotoalben bei Facebook handelt.
Kommunizieren Sie mit Unbekannten zudem so, wie Sie es im richtigen Leben tun: höflich. Der Grund: Jeder Eintrag im Netz lässt sich zurückverfolgen und einmal eingetragene Nachrichten lassen sich im Nachhinein nur schwer löschen. Bei Regelwidrigkeiten ist Ihnen im schlimmsten Fall der Gesetzgeber auf den Fersen.
Regel 4: Beachten Sie die Gesetze
Beachten Sie die Gesetze auch im Internet. Ganz egal, ob Journalist oder Blogger – Sie veröffentlichen immer Inhalte in Form von Texten, Bildern oder anderen Medien.
So dürfen etwa erkennbare Personen nicht ohne Einwilligung abgebildet werden. Ebenso verboten sind Verleumdungen. Sie riskieren Schadensersatzklagen, wenn Sie sich nicht an die Regeln halten.
Regel 5: Google ist allwissend
Falls Sie es nicht schon einmal getan haben: Googeln Sie doch mal Ihren eigenen Namen. Sie werden erstaunt sein, was die Internet-Welt über Sie weiß. In je mehr Netzwerken Sie unterwegs sind, desto mehr Spuren hinterlassen Sie im Netz.
Ein Worst Case: Der Personaler eines potenziellen Arbeitgebers findet wilde Partybilder von Ihnen. Den Traumjob können Sie sich dann aus dem Kopf schlagen. Deshalb gilt: Weniger Daten sind mehr.
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