Wissenswertes
Sie erleichtern das Zahlen im Internet, doch durchgesetzt haben sie sich noch nicht: Gerade einmal elf Prozent der Internetkunden nutzen neue Internet-Bezahlverfahren wie Paypal oder T-Pay. Rechnung und Vorkasse bleiben dagegen die meistgenutzten Bezahlmethoden für den Internet-Einkauf in Deutschland.
Das sind die Ergebnisse der monatlichen Erhebung WebMonitor des Hightechverbandes BITKOM () und des Forschungsinstituts Forsa.
Demnach nutzten jeweils 31 Prozent der Bundesbürger die Bezahlverfahren Rechnung oder Vorkasse schon einmal für ihre Online-Einkäufe.
Einzug und Nachnahme ebenfalls populär
Ebenfalls populär sei die Zahlung per Einzugsermächtigung (18 Prozent), per Nachnahme (16 Prozent) und per Kreditkarte (15 Prozent). Erst danach folgten spezielle Internet-Bezahlsysteme wie Paypal, T-Pay oder Click and Buy (je 11 Prozent).
Beliebt sind die neuen Bezahlsysteme laut BITKOM besonders bei den 30- bis 40-jährigen. Jeder Fünfte aus dieser Altersgruppe sei bei mindestens einem dieser Systeme registriert.
Hinten trotz Vorteilen
Der Grund für die Zurückhaltung gegenüber den Internet-Bezahlverfahren: Für Kunden sei die Rechnung ausgesprochen bequem, weil sie erst nach Erhalt der Waren zahlen müssten bzw. die Zahlung ohne Angabe von Gründen rückgängig machen könnten. Letzteres gelte auch bei Käufen per Kreditkarte oder per Lastschrift.
Die Internet-Bezahlverfahren hätten allerdings Vorzüge: So führen die Kunden laut BITKOM hier ein Konto, über das die Zahlungen abgewickelt werden. Sensible Daten wie Bankverbindung oder Kreditkartennummer müssen somit nicht bei jeder einzelnen Transaktion übermittelt werden.
Ein weiterer Vorteil: die Schnelligkeit. Musikdownloads, Zeitungsartikel aus kostenpflichtigen Archiven oder der Zugang zu Online-Spielen seien über die Internet-Verfahren schneller zu erlangen. Bei den bevorzugten Verfahren dauere es in der Regel zwei bis drei Tage, bis das Geld per Banküberweisung beim Empfänger angekommen sei.
(mb)
Zur Pressemeldung von BITKOM
Internetkunden bevorzugen Rechnung und Vorkasse

Erfreuen sich auch bei Internet-Käufen großer Beliebheit: die Kreditkarten. (Foto: manwalk / Pixelio)
Das sind die Ergebnisse der monatlichen Erhebung WebMonitor des Hightechverbandes BITKOM () und des Forschungsinstituts Forsa.
Demnach nutzten jeweils 31 Prozent der Bundesbürger die Bezahlverfahren Rechnung oder Vorkasse schon einmal für ihre Online-Einkäufe.
Einzug und Nachnahme ebenfalls populär
Ebenfalls populär sei die Zahlung per Einzugsermächtigung (18 Prozent), per Nachnahme (16 Prozent) und per Kreditkarte (15 Prozent). Erst danach folgten spezielle Internet-Bezahlsysteme wie Paypal, T-Pay oder Click and Buy (je 11 Prozent).
Beliebt sind die neuen Bezahlsysteme laut BITKOM besonders bei den 30- bis 40-jährigen. Jeder Fünfte aus dieser Altersgruppe sei bei mindestens einem dieser Systeme registriert.
Hinten trotz Vorteilen
Der Grund für die Zurückhaltung gegenüber den Internet-Bezahlverfahren: Für Kunden sei die Rechnung ausgesprochen bequem, weil sie erst nach Erhalt der Waren zahlen müssten bzw. die Zahlung ohne Angabe von Gründen rückgängig machen könnten. Letzteres gelte auch bei Käufen per Kreditkarte oder per Lastschrift.
Die Internet-Bezahlverfahren hätten allerdings Vorzüge: So führen die Kunden laut BITKOM hier ein Konto, über das die Zahlungen abgewickelt werden. Sensible Daten wie Bankverbindung oder Kreditkartennummer müssen somit nicht bei jeder einzelnen Transaktion übermittelt werden.
Ein weiterer Vorteil: die Schnelligkeit. Musikdownloads, Zeitungsartikel aus kostenpflichtigen Archiven oder der Zugang zu Online-Spielen seien über die Internet-Verfahren schneller zu erlangen. Bei den bevorzugten Verfahren dauere es in der Regel zwei bis drei Tage, bis das Geld per Banküberweisung beim Empfänger angekommen sei.
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