Wissenswertes

Die Zukunft spricht Wiki: Die Vorteile von Firmen-Webs


Der virtuelle Raum – unendliche Weiten: Dies sind die Abenteuer des Enterprise 2.0, das unterwegs ist, um neue Web-2.0-Welten zu erforschen - zum Beispiel Firmen-Wikis. Sie stärken das Teamdenken, entlasten den E-Mail-Verkehr und sammeln Wissen.


So fasst die freie Autorin Susanne Collins bei computerwoche.de die Vorteile von Firmen-Wikis zusammen. Sie erleichterten nicht nur die Arbeit, sondern veränderten auch die Firmen-Strukturen. Der Grund: Wenn Mitarbeiter gemeinsam an Dokumenten schrieben, entfielen Beschränkungen durch Arbeitsort, Hierarchien und Formalien.

Effizientes Teamwork durch Stra-Wikis
Immer wichtiger für Unternehmen würden eine schnelle Verfügbarkeit von relevanten Dokumenten sowie ein effizienter Austausch unter den Mitarbeitern. Dies lässt sich Susanne Collins zufolge zum Beispiel mit einem "Stra-Wiki" erreichen – ein Wiki, bei dem die Unternehmensstrategie im Mittelpunkt steht.

Mit Blog-Einträgen, Workshop-Dokumentationen, Analyseständen, Diskussionen und Terminplänen halte das Stra-Wiki ein Projekt-Team immer auf dem aktuellen Stand. Jedes Team-Mitglied könne Inhalte erstellen, bearbeiten oder kommentieren. Die Vorteile:

• Arbeitsgruppen können dezentral an gemeinsamen Themen arbeiten.
• Kollegen werden bereichsübergreifend vernetzt.
• Mitarbeiter können sich schnell in Projekte einarbeiten und aktiv daran beteiligen.
• Inhalte sind leicht auffindbar durch Tags (Schlagworte).
• Die E-Mail-Flut wird durch Diskussionen im Blog oder Wiki abgelöst.

Eines für alle
Ein Anwendungsbeispiel: Stefan Ehrlich von T-Systems beschreibe das eigene Team-Web als "Kommunikationswerkzeug für alle Mitarbeiter". Laut T-Systems Geschäftsführer Peter Klingenburg tragen so alle Mitarbeiter zur kontinuierlichen Verbesserung der Firma bei. "Im Team-Web kann jeder seine Meinung kundtun, sein Wissen teilen oder einfach nur mit dem Tool arbeiten."

Der geteilte Wissenspool verfüge über wirkungsvolle Mechanismen gegen falsche Informationen. Ehrlich: "Ein falscher Artikel lebt in Wikipedia statistisch nicht länger als sechs Minuten, weil das sofort jemand korrigiert. Wir setzen auf den gleichen Effekt im Unternehmen."

Skeptiker würden durch das gut funktionierende Werkzeug selbst überzeugt, so Ehrlich. "Sie erkennen, dass sie durch Team-Web viel Zeit sparen und in einen intensiveren Kontakt mit anderen Mitarbeitern treten können." Die Folge: "Sie machen Powerpoint einfach zu und schreiben gleich im Wiki weiter."

(aw)

Zur Original-Nachricht auf computerwoche.de.

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