Innovationspreis Berlin/Brandenburg
Offener Umgang mit den Wettbewerbszahlen
Die Veranstalter von Business-Wettbewerben sind meist wortkarg, wenn es um konkrete Zahlen zum Wettbewerb geht. Das Beispiel Innovationspreis Berlin-Brandenburg zeigt, dass ein offener Umgang aber nicht schlecht sein muss.
Im aktuellen Newsletter (PDF, 289 KB) sind Kennzahlen des bisherigen Wettbewerbsverlaufes 2008 zu finden –
Bewerbungszahlen, Branchen- und Unternehmensverteilung sowie das mediale Interesse.
Gerade der letzte Punkt wird nur selten veröffentlicht.
Trend bei den Einreichungen umgekehrt
Mit 142 Bewerbungen in 2008 hat der Innovationspreis den Rückwärtstrend der vergangenen Jahre umgekehrt.
Pünktlich zum 25. Jubiläumsjahr stieg die Zahl der Einreichungen um 17 Prozent auf 142. Im letzten Jahr waren es 121.
Vom bisherigen Höchststand – 173 Bewerber in 2005 – ist die Anzahl der Einreichungen aber noch ein gutes Stück entfernt.
Branchen und Anteile
Interessanter als die reine Anzahl der Bewerbungen ist die Branchenaufteilung.
Besonders beliebt scheint der Innovationspreis bei den Informations- und
Kommunikationstechnologien zu sein. 41 Innovationen wurden aus diesem Bereich eingereicht – mit Abstand Platz eins.
Gut im Branchenrennen liegen auch die Produktentwicklung sowie Medizintechnik & Gesundheitswirtschaft mit jeweils 14 Einreichungen.
Nur wenige Innovationseinreichungen kommen dagegen aus Bereichen wie Logistik, Gastronomie, Tourismus oder Bildung.
Anzahl der Einreichungen nach Branchen:
1. Informations- und Kommunikationstechnologien: 41 Einreichungen
2. Produktentwicklung: 14
2. Medizintechnik & Gesundheitswirtschaft: 14
4. Optische Technologien, Solartechnik & Mikrosystemtechnik: 11
5. Energie: 10
6. Biotechnologie: 8
6. Dienstleistung: 8
8. Bauwesen: 7
9. Elektrotechnik: 4
9. Materialforschung: 4
9. Umwelt: 4
12. Sonstige: 17
Gründer legen zu
Sicher erfreulich für die Veranstalter: 2008 stammen 56 Bewerbungen von Unternehmensgründern – im Vorjahr waren es 38. Die Gründer überflügeln damit die Firmen mit bis zu 50 Millionen Jahresumsatz oder bis zu 250 Mitarbeitern, von denen 53 Einreichungen verzeichnet wurden.
Anzahl der Bewerbungen nach Unternehmensklassen:
1. Unternehmensgründer: 56 Bewerbungen
2. Unternehmen mit bis zu 50 Mio. Jahresumsatz oder bis zu 250 Mitarbeitern: 53
3. Unternehmen mit mehr als 50 Mio. Jahresumsatz oder über 250 Mitarbeitern: 4
4. Kooperationspartner Wissenschaft/Wirtschaft: 1
5. Einzelperson oder Team: 27
6. Keine Angabe: 1
Onlinemedien informieren bevorzugt
Ungewöhnlich für einen Veranstalter: die Angabe der Veröffentlichungen in den Medien.
Zwischen der Auftaktpressekonferenz am 5. Mai und dem 7. August 2008 gab es 231 Veröffentlichungen in den Medien. Dabei dominieren Online- (111) vor Print-Berichten (86). Dafür gibt es weniger TV- (8) und Radio-Veröffentlichungen (3).
Dank der bisherigen Newsletter in 2008 lassen sich auch die verschiedenen Zeiträume seit dem Wettbewerbsauftakt vergleichen.
Die stärkste Phase der medialen Berichte zeigt sich dabei im Mai und im Juni. Zwischen dem 5. Mai und dem 13. Juni sind 185 mediale Veröffentlichungen verzeichnet worden – dabei fast alle TV- und Radioberichte.
Danach gab es nur wenig Zuwachs: Bis 14. Juli (kurz vor Einreichungsfrist) stieg die Zahl der Veröffentlichungen um 39 auf 224. Bis zum 7. August kamen dann nur noch sieben Nachrichten dazu.
Der geringe Zuwachs im letzten Monat ist aufgrund des Bewerbungsschlusses Mitte Juli aber nicht verwunderlich. Die mediale Aufmerksamkeit steigt danach in der Regel erst wieder bei der Veröffentlichung der Finalisten beziehungsweise bei Berichten zur und über die Preisverleihung.
Letztere wird im November stattfinden. Bis dahin wird die 16-köpfige Jury die Bewerber auf Herz und Nieren prüfen und zwischendurch die Nominierten für das Finale bekannt geben.
Zu den bisherigen Newslettern 2008 des Innovationspreises
Weitere Informationen zum Preis finden Sie im Wettbewerbseintrag.
(mb)
Im aktuellen Newsletter (PDF, 289 KB) sind Kennzahlen des bisherigen Wettbewerbsverlaufes 2008 zu finden –
Bewerbungszahlen, Branchen- und Unternehmensverteilung sowie das mediale Interesse.
Gerade der letzte Punkt wird nur selten veröffentlicht.
Trend bei den Einreichungen umgekehrt
Mit 142 Bewerbungen in 2008 hat der Innovationspreis den Rückwärtstrend der vergangenen Jahre umgekehrt.
Pünktlich zum 25. Jubiläumsjahr stieg die Zahl der Einreichungen um 17 Prozent auf 142. Im letzten Jahr waren es 121.
Vom bisherigen Höchststand – 173 Bewerber in 2005 – ist die Anzahl der Einreichungen aber noch ein gutes Stück entfernt.
Branchen und Anteile
Interessanter als die reine Anzahl der Bewerbungen ist die Branchenaufteilung.
Besonders beliebt scheint der Innovationspreis bei den Informations- und
Kommunikationstechnologien zu sein. 41 Innovationen wurden aus diesem Bereich eingereicht – mit Abstand Platz eins.
Gut im Branchenrennen liegen auch die Produktentwicklung sowie Medizintechnik & Gesundheitswirtschaft mit jeweils 14 Einreichungen.
Nur wenige Innovationseinreichungen kommen dagegen aus Bereichen wie Logistik, Gastronomie, Tourismus oder Bildung.
Anzahl der Einreichungen nach Branchen:
1. Informations- und Kommunikationstechnologien: 41 Einreichungen
2. Produktentwicklung: 14
2. Medizintechnik & Gesundheitswirtschaft: 14
4. Optische Technologien, Solartechnik & Mikrosystemtechnik: 11
5. Energie: 10
6. Biotechnologie: 8
6. Dienstleistung: 8
8. Bauwesen: 7
9. Elektrotechnik: 4
9. Materialforschung: 4
9. Umwelt: 4
12. Sonstige: 17
Gründer legen zu
Sicher erfreulich für die Veranstalter: 2008 stammen 56 Bewerbungen von Unternehmensgründern – im Vorjahr waren es 38. Die Gründer überflügeln damit die Firmen mit bis zu 50 Millionen Jahresumsatz oder bis zu 250 Mitarbeitern, von denen 53 Einreichungen verzeichnet wurden.
Anzahl der Bewerbungen nach Unternehmensklassen:
1. Unternehmensgründer: 56 Bewerbungen
2. Unternehmen mit bis zu 50 Mio. Jahresumsatz oder bis zu 250 Mitarbeitern: 53
3. Unternehmen mit mehr als 50 Mio. Jahresumsatz oder über 250 Mitarbeitern: 4
4. Kooperationspartner Wissenschaft/Wirtschaft: 1
5. Einzelperson oder Team: 27
6. Keine Angabe: 1
Onlinemedien informieren bevorzugt
Ungewöhnlich für einen Veranstalter: die Angabe der Veröffentlichungen in den Medien.
Zwischen der Auftaktpressekonferenz am 5. Mai und dem 7. August 2008 gab es 231 Veröffentlichungen in den Medien. Dabei dominieren Online- (111) vor Print-Berichten (86). Dafür gibt es weniger TV- (8) und Radio-Veröffentlichungen (3).
Dank der bisherigen Newsletter in 2008 lassen sich auch die verschiedenen Zeiträume seit dem Wettbewerbsauftakt vergleichen.
Die stärkste Phase der medialen Berichte zeigt sich dabei im Mai und im Juni. Zwischen dem 5. Mai und dem 13. Juni sind 185 mediale Veröffentlichungen verzeichnet worden – dabei fast alle TV- und Radioberichte.
Danach gab es nur wenig Zuwachs: Bis 14. Juli (kurz vor Einreichungsfrist) stieg die Zahl der Veröffentlichungen um 39 auf 224. Bis zum 7. August kamen dann nur noch sieben Nachrichten dazu.
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Weitere Informationen zum Preis finden Sie im Wettbewerbseintrag.
(mb)
zum Wettbewerb
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