NUK-Businessplan-Wettbewerb
Gesündigt wird später: Auf der Abschlussveranstaltung des NUK Businessplan-Wettbewerbs hatten Frauen und Bio-Fast-Food das Sagen.
Erstmals in den elf Jahren des Wettbewerbs schaffte es eine Frau auf Platz eins: Kathrin Möntenich nahm gestern den Preis für ihr Geschäftskonzept zur Bio-Fast-Food-Kette "Pick-a-Pea" entgegen – versüßt mit einer Prämie in Höhe von 10.000 Euro.
Die inneren Werte des Fast-Food
"Du hast innere Werte! Warum nicht auch Dein Fast Food?" lautet der Slogan von Pick-a-Pea. Damit wollen die Gründer um Kathrin Möntenich die deutsche Systemgastronomie "grüner" machen.
Pick-a-Pea ist der erste Bio-Imbiss Nordrhein-Westfalens mit Sitz in Köln-Weiden. Er bietet Fast Food aus rein biologischen Zutaten und Produkten aus kontrollierter, zertifizierter Erzeugung an: Frisch zubereitete Salate mit Dressings, Wraps – aber auch "Sündiges" wie Bio-Pommes, Currywurst und Hamburger.
"Ich selbst hatte ein wenig Schwellenangst, weil ich glaubte hier hätten nur Technologie-Gründungen eine Chance – dies war aber vollkommen unbegründet", zeigte sich Kathrin Möntenich überrascht von ihrem Sieg.
Kölsche Frauenpower zum zweiten
Auf Platz zwei: Dr. Barbara Friedmann vom Team Noretec, ebenfalls aus Köln. Die Chemikerin brachte hochfrequenz-absorbierende Beschichtungen an der Fachhochschule Köln zur Marktreife.
Mit den Materialien lassen sich elektronisch Baugruppen gegen Störstrahlung schützen. Außerdem können Objekte, die Mehrfachreflexionen verursachen, zur Sicherung der Radarortung verkleidet werden.
Zur Belohung gab es 5.000 Euro Preisgeld.
AmbiLife entwickelt eine intelligente Haussteuerung, die preislich mit konventionellen Installationen konkurrieren soll – im Funktionsumfang aber den bekannten intelligenten Installationen in nichts nachsteht.
Evocura bietet eine EDV-basierte Management-Lösung für die Altenpflegebranche. Das System soll einer durchschnittlichen deutschen Einrichtung ermöglichen, unter den derzeitigen Rahmenbedingungen etwa 80.000 Euro mehr im Jahr zu erwirtschaften.
Zum Wettbewerb 2008
Insgesamt wurden in der diesjährigen NUK-Wettbewerbsrunde 183 Businesspläne eingereicht, an denen 323 Gründer beteiligt waren.
Der NUK 2008 in Zahlen:
• über 4.000 Handbücher wurden ausgegeben
• 331 Gutachter und Coaches haben die Teilnehmer betreut
• 1.270 Beratungsgespräche wurden geführt
• 2.722 Besucher kamen zu den 48 vom NUK-Team organisierten Veranstaltungen.
Die Branchenverteilung:
• Online/Web 2.0: 32 Prozent
• Consulting: 16 Prozent
• Freizeit/Wellness: 13 Prozent
• Sonstiges: 10 Prozent
• Handel/Innovative Produkte: 13 Prozent
• IT/Multimedia: 7 Prozent
• Werkstoffe/Techniken: 7 Prozent
• Life Sciences: 4 Prozent
Frauenpower mit Kräuterfritten

Die Sieger von Pick-a-Pea: Martin Kaiser (li.), Kathrin Möntenich, Michael Kroheck (Foto: NUK e.V.)
Erstmals in den elf Jahren des Wettbewerbs schaffte es eine Frau auf Platz eins: Kathrin Möntenich nahm gestern den Preis für ihr Geschäftskonzept zur Bio-Fast-Food-Kette "Pick-a-Pea" entgegen – versüßt mit einer Prämie in Höhe von 10.000 Euro.
Die inneren Werte des Fast-Food
"Du hast innere Werte! Warum nicht auch Dein Fast Food?" lautet der Slogan von Pick-a-Pea. Damit wollen die Gründer um Kathrin Möntenich die deutsche Systemgastronomie "grüner" machen.
Pick-a-Pea ist der erste Bio-Imbiss Nordrhein-Westfalens mit Sitz in Köln-Weiden. Er bietet Fast Food aus rein biologischen Zutaten und Produkten aus kontrollierter, zertifizierter Erzeugung an: Frisch zubereitete Salate mit Dressings, Wraps – aber auch "Sündiges" wie Bio-Pommes, Currywurst und Hamburger.
"Ich selbst hatte ein wenig Schwellenangst, weil ich glaubte hier hätten nur Technologie-Gründungen eine Chance – dies war aber vollkommen unbegründet", zeigte sich Kathrin Möntenich überrascht von ihrem Sieg.
Kölsche Frauenpower zum zweiten

Dr. Barbara Friedmann und Prof. Dr. Rainer Kronberger von noretec (Foto: NUK e.V.)
Mit den Materialien lassen sich elektronisch Baugruppen gegen Störstrahlung schützen. Außerdem können Objekte, die Mehrfachreflexionen verursachen, zur Sicherung der Radarortung verkleidet werden.
Zur Belohung gab es 5.000 Euro Preisgeld.
Hauchdünn
Hinter den beiden Kölner Gründerinnen platzierten sich zwei Herrenteams auf dem geteilten dritten Rang. Je 1.500 Euro gingen so an die Aachener Gründer von AmbiLife und Evocura.
AmbiLife (Foto: NUK e.V.)

Evocura (Foto: NUK e.V.)
Zum Wettbewerb 2008
Insgesamt wurden in der diesjährigen NUK-Wettbewerbsrunde 183 Businesspläne eingereicht, an denen 323 Gründer beteiligt waren.
Der NUK 2008 in Zahlen:
• über 4.000 Handbücher wurden ausgegeben
• 331 Gutachter und Coaches haben die Teilnehmer betreut
• 1.270 Beratungsgespräche wurden geführt
• 2.722 Besucher kamen zu den 48 vom NUK-Team organisierten Veranstaltungen.
Die Branchenverteilung:
• Online/Web 2.0: 32 Prozent
• Consulting: 16 Prozent
• Freizeit/Wellness: 13 Prozent
• Sonstiges: 10 Prozent
• Handel/Innovative Produkte: 13 Prozent
• IT/Multimedia: 7 Prozent
• Werkstoffe/Techniken: 7 Prozent
• Life Sciences: 4 Prozent
zum Wettbewerb
NUK-Businessplan-Wettbewerb
weitere Nachrichten
Goodbye Inbus
NUK-Sieger stärken Schulkindern den Rücken
Wettbewerb ohne Verlierer
Vertikal- statt quergedacht
Von virtuellen Kraftwerken und günstigen Verkehrsmitteln
Coachingabend besucht – Businessplan optimiert
Netzwerken mit Qualität
Den Blick für Details schärfen
Alarmstufe 2 bei NUK
NUK-Veranstaltungskalender April bis Juni
NUK-Businessplan-Wettbewerbweitere Nachrichten
Goodbye Inbus
NUK-Sieger stärken Schulkindern den Rücken
Wettbewerb ohne Verlierer
Vertikal- statt quergedacht
Von virtuellen Kraftwerken und günstigen Verkehrsmitteln
Coachingabend besucht – Businessplan optimiert
Netzwerken mit Qualität
Den Blick für Details schärfen
Alarmstufe 2 bei NUK
NUK-Veranstaltungskalender April bis JuniKeine Kommentare Kommentar hinzufügen* Pflichtfelder; Die E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht


