Deutscher Gründerpreis

Technologiegründer dominieren Finalrunde


Das Thema Technologie bestimmt die Finalrunde des diesjährigen Deutschen Gründerpreises. Alle Finalisten der Kategorien Start-up und Aufsteiger sind Technologiegründungen.


Dabei handelt es sich um Produkte von der Nano- über die Energie- und Solartechnik bis hin visuellen Technologien.

Bemerkenswert laut den Veranstaltern: Bei fast allen Gründern entstand die Geschäftsidee aus der Erkenntnis, dass bisherige Produkte ein sehr gutes Verbesserungspotenzial besitzen und die Märkte noch nicht voll ausgeschöpft sind.

Die Start-up-Finalisten
Mit der Kategorie Start-up wurden folgende Gründungen nominiert:

Atmvision AG aus Salem (Baden-Württemberg) entwickelt digitale Bildverarbeitungssysteme, die die Qualität in der industriellen Fertigung sicherstellen sollen.

Die Gründung zeichne sich durch hohes Wachstumstempo und Profitabilität aus.

Torqeedo GmbH aus Starnberg (Bayern) entwickelte einen elektrischen Bootsantriebes von der Batterie bis zum Propeller komplett neu. Der Motor weist eine doppelt so hohe Effizienz wie Konkurrenzprodukte auf.

Dabei setze das Gründerteam bei den Entwicklungen auf moderne Technik, das Erkennen von Marktlücken und schneller Internationalisierung.

Via Optronics GmbH aus Schwarzenbruch (Bayern) stellt entspiegelte Displays / Flachbildschirmen mit höherer Bruchsicherheit her. Dabei kommen tageslichttaugliche LCDs zum Einsatz, die auch in sehr hellen Umgebungen eingesetzt werden können.

Das Unternehmen wachse schnell, profitabel und setzte sich international bereits gegen namhafte Kunden durch.

Die Aufsteiger-Finalisten
"Aufsteiger" dürfen beim Deutschen Gründerpreis nicht älter als sieben Jahre sein und müssen ein außerordentliches Wachstum ausweisen. Diese drei haben es geschafft:

Attocube Systems AG aus München (Bayern) entwickelt Stellmotoren für den Nanobereich, die Einsatz bei der Forschung von Tiefsttemperatur und Hochvakuum finden.

Mit dem stetigen Wachstum habe es Attocube an die technologische Weltspitze geschafft.

City Solar AG aus Bad Kreuznach (Rheinland-Pfalz) bekam den Finalplatz für ihren Umsatz- und Gewinnwachstum bei der Planung, dem Bau und Betrieb von Solarkraftwerken.

Aus den Erfolgen heraus engagiere sich das Unternehmen zudem für soziale Belange.

Wätas Wärmetauscher Sachsen GmbH aus Pobershau (Sachsen) verbinde ein starkes Wachstum mit seinen Wurzeln in der Region, die stark von Arbeitslosigkeit betroffen ist.

Das Unternehmen selbst sorgt für eine bessere Umsetzung von Kundenwünschen bei der Entwicklung und Herstellung effizienter Wärmetauscher.

Das Finale
Alle sechs Finalisten erhalten ein individuelles, auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenes Coaching durch eine Unternehmensberatung, eine Patenschaft durch Kuratoriumsmitglieder des Deutschen Gründerpreises, ein eintägiges Medientraining sowie Zugang zum Alumni-Netzwerk.

Am 17. Juni 2008 entscheidet sich dann, wer die Gewinner 2008 sein werden. Dann wird der Preis in Berlin verliehen.

Keine Kommentare Kommentar hinzufügen* Pflichtfelder; Die E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht
*Name
*E-Mail
Webseite
*Kommentar
*Spam-Schutz  = SpamSchutzBild!

Flott & Gratis

Newsletter abonnieren:

Ihre Daten werden nicht an Dritte weitergegeben.

Letzte Kommentare

News

biz-AWARDS sucht Gastautoren. Wer etwas mit Business-Wettbewerben zu tun hat, ist herzlich eingeladen, sich auf biz-AWARDS schriftlich zu verewigen. Einfach eine E-Mail an redaktion@biz-awards.de.

Ihr biz-Team :)

Beratung

Lassen Sie sich bei Ihrer Teilnahme beraten:

  • Wir arbeiten Ihre Stärken heraus
  • Wir suchen für Sie den richtigen Wettbewerb
  • Wir coachen Sie und erhöhen Ihre Gewinnchancen.

mehr Informationen...

Wettbewerbe

Wissen

Hintergrund: Heute die Idee entwickeln, morgen das Unternehmen gründen

Schleswig-Holstein hat nur 179,6 Einwohner pro Quadratkilometer. Platz genug, sich mit einer Geschäftsidee selbständig zu machen. Ein Ideenwettbewerb ... mehr

Termine:

Computer und Co:

Infos für KMU