TOP 100 - Die 100 innovativsten Unternehmen im Mittelstand

Mitarbeiter sind die wichtigste Innovationsquelle


40 Prozent der Führungskräfte sehen in ihren Mitarbeitern die wichtigste Quelle für innovative Idee, lautete das Fazit der Global CEO Study 2006. Doch wie lässt sich dieses Potenzial überhaupt nutzen?


Antworten dazu gibt eine Studie des "Top 100"-Wettbewerbs, berichtet Susann Albrecht in einem Corporate Weblog.

Die wichtigsten Ergebnisse
In der Studie wurde das Innovationsmanagement des deutschen Mittelstands untersucht. Untersucht wurden dafür die Gewinner des "Top 100"-Wettbewerbs 2007.

Die wichtigsten Ergebnisse hat Susann Albrecht wie folgt zusammengefasst:

  1. In allen untersuchten Top 100-Unternehmen sind die Mitglieder des Top-Managements für die Innovationstätigkeit direkt verantwortlich. Erst sie sorgen dafür, dass klare Ziele für Innovationsprojekte definiert werden. Darauf basierend werden die Fortschritte kontrolliert.

    Immerhin 30 Prozent der Arbeitszeit wendet das Top-Management für das Thema Innovation auf. Die Besten bringen es sogar auf 60 Prozent!

  2. Marketing ist auch Innovationsmarketing: Im Bereich Innovationsmarketing wenden die Marketing-Mitarbeiter bei den Top 100 knapp 75 Prozent ihrer Zeit für Innovationen auf.

    Bei 93 Prozent der Firmen sind die Marketingmitarbeiter gleichzeitig intensiv in die wichtigen Entscheidungen bei Innovationsprozessen eingebunden.

  3. Jeder Mitarbeiter der Top 100 bringt im Schnitt jährlich fünf bis sechs Ideen ein. Drei Viertel der Unternehmen bietet den Mitarbeitern die Möglichkeit, einen Teil ihrer Arbeitszeit für eigene Ideen zu nutzen.

    Außerdem gibt es bei mehr als der Hälfte während des Innovationsprozesses Schutzmechanismen, die ein "Killen" radikaler Ideen in einer frühen Phase verhindern.

    94 Prozent der Unternehmen verfolgen das Marktgeschehens institutionalisiert. So können klare Innovationsstrategien formuliert werden. Zudem beschäftigen 87 Prozent der Top 100 Mitarbeiter, die sich ausschließlich mit Innovationen befassen.

  4. Die innovativsten Firmen folgen dem Trend "Open Innovation": 96 Prozent der Top 100 arbeiten mit Kunden zusammen - 82 Prozent mit Lieferanten. Zwei Drittel der TOP 100 kooperieren darüber hinaus mit Universitäten und Forschungseinrichtungen.

  5. Die Top 100 generieren mehr als zwei Drittel ihrer aktuellen Umsätze aus Innovationen und innovativen Verbesserungen der letzten drei Jahre. Bei den besten Unternehmen liegen die Umsatz- und Gewinnanteile sogar bei über 95 Prozent.

    Mit Prozessinnovationen konnten die Unternehmen durchschnittlich knapp 12 Prozent ihrer Gesamtkosten einsparen.


Erstaunlich
Besonders beeindruckend sei nach Susann Albrecht, dass bei 79 Prozent der Unternehmen die bedeutendste Neuheit der vergangenen Jahre eine Weltneuheit darstellt.

Das genutzte/umgesetzte Innovationsmanagement und Innovationsmarketing zeige also durchschlagende Erfolge.

Ein weiterer Tipp der Autorin: Überraschende Umgebungen unterstützen die Kreativität. Also einfach mal das Tagesgeschäft ausblenden und das nächste Meeting in einer Burg stattfinden lassen. :-)

Links
zum Blogeintrag

2 Kommentare:
von hlqmcu am 07.05.2013 - 13:05 Uhrx35L3s <a href="http://xjjqldrrryyw.c...
von Vishnu am 05.05.2013 - 22:37 UhrThat's a brilliant answer to an itneresitng question
Kommentar hinzufügen* Pflichtfelder; Die E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht
*Name
*E-Mail
Webseite
*Kommentar
*Spam-Schutz  = SpamSchutzBild!

Flott & Gratis

Newsletter abonnieren:

Ihre Daten werden nicht an Dritte weitergegeben.

Letzte Kommentare

News

biz-AWARDS sucht Gastautoren. Wer etwas mit Business-Wettbewerben zu tun hat, ist herzlich eingeladen, sich auf biz-AWARDS schriftlich zu verewigen. Einfach eine E-Mail an redaktion@biz-awards.de.

Ihr biz-Team :)

Beratung

Lassen Sie sich bei Ihrer Teilnahme beraten:

  • Wir arbeiten Ihre Stärken heraus
  • Wir suchen für Sie den richtigen Wettbewerb
  • Wir coachen Sie und erhöhen Ihre Gewinnchancen.

mehr Informationen...

Wettbewerbe

Wissen

Hintergrund: Heute die Idee entwickeln, morgen das Unternehmen gründen

Schleswig-Holstein hat nur 179,6 Einwohner pro Quadratkilometer. Platz genug, sich mit einer Geschäftsidee selbständig zu machen. Ein Ideenwettbewerb ... mehr

Termine:

Computer und Co: