NUK-Businessplan-Wettbewerb
Stehlen von Geschäftsideen – besteht Gefahr?
Viele Teilnehmer eines Gründerwettbewerbs befürchten, dass ihre Idee bei einer Einreichung "geklaut" werden könnte. So jedenfalls lautete ein Kommentar auf easn.de.
Jörg Püschel vom NUK Businessplan-Wettbewerb hat sich im NUK-Blog mit dem Kommentar und der Thematik auseinandergesetzt.
Ein Land der Adaptionen?
In seinen zehn Jahren als NUK-Berater sei Püschel bisher kein Existenzgründer begegnet, der einen "Ideenklau" zu verdauen hatte. Ausschließen ließe sich der Fall aber nicht.
Das Problem liege am Unterschied zwischen Patent und Idee: Während Patente oder auch geistiges Eigentum wie Musik und Bücher gesetzlich geschützt seien, sieht es bei einer Business-Ideen komplizierter aus.
Nach Püschel insbesondere dann, wenn die Geschäftsidee noch wenig ausgereift ist und sich deshalb nicht mit gewerblichen Schutzrechten absichern lässt.
Ist die Angst berechtigt?
Dass sich Geschäftsideen erfolgreich adaptieren lassen, zeigten ja deutsche Vorzeige-Unternehmen wie eBay Deutschland oder StudiVZ.
Keine Gefahr des Ideenklaus bestehe bei Teilnehmern, die als Wissenschaftler / Angestellte tätig sind und dabei über einen langen Zeitraum Produkte oder Verfahren entwickelt haben, die nun in eine Geschäftsidee begründen sollen. Know-how und zeitlicher Vorsprung ließen sich in einem solchen Fall kaum mehr von Anderen aufholen.
Anders sehe es eventuell beim "Aussprechen" einer Idee aus. Dies kann laut Püschel Nachahmer animieren, die Idee zu kopieren oder nachzuahmen.
Kein Vollschutz möglich
Diese Gefahr bestehe aber grundsätzlich immer: spätestens beim erstmaligen Eintritt in den Markt – unabhängig von einer Wettbewerbsteilnahme.
Schließlich gehöre zur Umsetzung eines erfolgreichen Geschäftskonzepts mehr als nur die Idee. Erfolg verspreche nur ein vollständiger Businessplan mit einem ausgearbeiteten Marketingkonzept.
Links:
• Originalbeitrag im NUK-Blog
• Zum Schutz der Idee: www.patentamt.de
• Ein Beispiel, wie es trotzdem kommen kann
Jörg Püschel vom NUK Businessplan-Wettbewerb hat sich im NUK-Blog mit dem Kommentar und der Thematik auseinandergesetzt.
Ein Land der Adaptionen?
In seinen zehn Jahren als NUK-Berater sei Püschel bisher kein Existenzgründer begegnet, der einen "Ideenklau" zu verdauen hatte. Ausschließen ließe sich der Fall aber nicht.
Das Problem liege am Unterschied zwischen Patent und Idee: Während Patente oder auch geistiges Eigentum wie Musik und Bücher gesetzlich geschützt seien, sieht es bei einer Business-Ideen komplizierter aus.
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