Entrepreneur des Jahres
Champion geht die Energie aus
"Der gefallene Entrepreneur", betitelte die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) einen ihrer Beiträge am letzten Samstag. Der Grund: Kurz nach seinem Preisgewinn überraschte Conergy-Gründer Hans-Martin Rüter seine Aktionäre mit der Ankündigung eines herben Verlustes im laufenden Jahr.
Das Hamburger Solarunternehmen und sein Vorstandschef wurden letzte Woche von der Jury für den nachhaltigen Beitrag im Kampf gegen den Klimawandel gelobt. Das drückte sich auch in den Zielen des Unternehmens aus: Geplant war ein Nettogewinn von 60 Millionen Euro, so die FAZ.
Vertrauen verspielt
Trotz Spekulationen am Markt hielt Conergy an den Zielen fest. Am 26. Oktober dann der Schock: Rüter informierte die Aktionäre über den zu erwartenden Verlust.
Dieses Verhalten kam bei der Börse gar nicht gut an: ein Kursverlust von 30 Prozent war die Folge. Anscheinend habe sich Rüter bei den Investitionen im internationalen Geschäft und neuen Geschäftsfeldern verspekuliert, so die FAZ.
Reue und besserer Fokus
Der "Sünder" Rüter zeige sich nach der Bekanntgabe und den Kursverlusten reumütig. In Zukunft will er sich laut FAZ auf die profitablen Geschäftsbereiche fokussieren.
Auf jeden Fall hat das bisher gute Image des Vorzeigeunternehmers gewaltig gelitten. Auch der 15. Platz in den diesjährigen Technology Fast 50 wird für Conergy in Zukunft wohl nicht mehr zu halten sein.
Weiterführende Links
Solarfirmen: Über Conergy geht die Börsensonne unter (FAZ online, 26. Oktober)
Das Hamburger Solarunternehmen und sein Vorstandschef wurden letzte Woche von der Jury für den nachhaltigen Beitrag im Kampf gegen den Klimawandel gelobt. Das drückte sich auch in den Zielen des Unternehmens aus: Geplant war ein Nettogewinn von 60 Millionen Euro, so die FAZ.
Vertrauen verspielt
Trotz Spekulationen am Markt hielt Conergy an den Zielen fest. Am 26. Oktober dann der Schock: Rüter informierte die Aktionäre über den zu erwartenden Verlust.
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