Innovationspreis Berlin/Brandenburg
Sieben auf einen Nominierungsstreich
Das Finale ist eröffnet: Vier Brandenburger und drei Berliner Unternehmen haben es in das diesjährige Finale des Innovationspreises Berlin-Brandenburg geschafft. Am 30. November werden die besten unter ihnen in Potsdam ausgezeichnet. Auf maximal fünf Kandidaten wartet dann das Preisgeld von jeweils 10.000 Euro.
Aus 121 Bewerbungen hat die Jury 7 Nominierte ausgewählt. Während in der Bewerbungsphase die Medizintechnik-Einreichungen noch deutlich dominierten, verteilen sich die Spezialgebiete der Finalisten wesentlich gleichmäßiger. Nominiert sind:
*Acri.Tec AG, Hennigsdorf
Bereits 2001 gewann Acri.Tec aus Hennigsdorf einen Innovationspreis für eine Bifokallinse (Mehrstärkenglas). 2007 steht das brandenburgische Unternehmen wieder im Finale – diesmal mit einer weiter entwickelten Version: der multifokalen Faltlinse ACRI.LISA.
Bei dieser Faltlinse handelt es sich um eine so genannte Intraokularlinse. Diese wird Patienten, beispielsweise mit grauem Star, in das Auge implantiert. Die neue Linse weist neben dem Fern- und Nahfokus auch gute Abbildungseigenschaften im intermediären Bereich (40-80 Zentimeter) auf.
Im Gegensatz zu bisher verwendeten Intraokularlinsen zeichnet sich ACRI.LISA dadurch aus, dass die Haupt-Sehstufen sanft ineinander übergehen.
inubit AG, Berlin
Das erste Softwareprodukt im Finale stammt von der inubit AG aus Berlin. inubit IS heißt die Lösung für das Business Process Management (BPM). Die Software soll alle Phasen des Prozessmanagements realisieren: von der Prozessmodellierung über die technische Ausführung und Prozessautomatisierung bis hin zur Überwachung und Kontrolle.
Mit dem integrierten Ansatz sollen auch mittelständische Betriebe Zugang zum Business Process Management erhalten, das bisher vor allem großen Unternehmen vorbehalten war.
Die Filterbogenquelle beschichtet Festplatten mit einer superharten, superdünnen und gefilterten Kohlenstoffschicht (etwa 1,5 Nanometer). Damit soll in Zukunft die Speicherdichte von Festplatten weiter erhöht werden.
Neu am Verfahren der Wildauer: Statt einer Gleichstromquelle wird eine gepulste Lichtbogenquelle mit höheren Strömen für die Lichtbogenverdampfung genutzt.
Bundesdruckerei GmbH, Berlin
Sehr technisch geht es bei den "Flexiblen Displaytechnologien in kontaktlosen ID-Dokumenten" der Bundesdruckerei zu. Die Technik wird für Dokumente mit hohen Sicherheitsstandards wie Ausweise, Reisepässe oder Geldkarten eingesetzt. Ziel ist eine höhere Fälschungssicherheit.
In den Displays sind Elektronik und Antenne mit integriert (RFID-Technologie). Durch ein einfacheres Schaltungskonzept wird zudem der Energieverbrauch verringert. Eine kontaktlose Einspeisung der Energie über Antenne komplettiert die Neuerungen.
Mit dem Verfahren werden Bodenscheiben aus großvolumigen Bodensäulen gewonnen. Mittels Band- oder Drahtsägensystem in Kombination mit Hubtechnik wird der Boden sowohl von der Wand des Rohrmantels getrennt als auch in den verschiedenen Bodenebenen.
Eingesetzt wird das Gerät in der Umweltforschung, um Transport- und Austauschvorgänge im Boden anhand von Wasser- und Stoffhaushaltsbilanzen prüfen zu können.
CharitéCentrum 3, Abteilung für Zahnerhaltungskunde und Parodontologie, Berlin
Zwischen den Zähnen zu putzen ist alles andere als einfach. Der daraus folgende Schaden in Form vom Karies lässt sich jetzt effektiver behandeln: mit der "mikroinvasiven Therapie der initialen Karies durch Infiltration mit Kunststoffen" der Charité. In Deutsch: Kleinsteingriff mit bei beginnender Karies durch den Verschluss mit Kunststoffen.
Beim Verfahren werden die Poren kleiner Karieslöcher mit einem speziell entwickelten Kunststoff verschlossen. Die Therapieform schließt damit eine Lücke zwischen der präventiven häuslichen Mundhygiene und der invasiven Füllungstherapie: so sollen Füllungen, Kronen und Inlays von vorn herein vermieden werden können.
MP-Tec GmbH & CO.KG, Eberswalde
Um die maximale Leistung zu erreichen, müssen Solarmodule und –Kollektoren dem aktuellen Verlauf der Sonne nachgeführt werden. MP-Tec hat dafür eine zweiachsige Nachführanlage entwickelt.
Diese folgt der Sonne mittels Dreh- und Kippbewegungen. Herzstück der Anlage ist die getriebelose Konstruktion. Im Vergleich zu bisherigen Modellen ist sie resistent gegen Wettereinflüsse wie Sturm oder Starkregen. Der Vorteil: Betreiber müssen keine Einnahmeverluste befürchten und der Austausch ist problemlos möglich.
Aus 121 Bewerbungen hat die Jury 7 Nominierte ausgewählt. Während in der Bewerbungsphase die Medizintechnik-Einreichungen noch deutlich dominierten, verteilen sich die Spezialgebiete der Finalisten wesentlich gleichmäßiger. Nominiert sind:
*Acri.Tec AG, Hennigsdorf
Bereits 2001 gewann Acri.Tec aus Hennigsdorf einen Innovationspreis für eine Bifokallinse (Mehrstärkenglas). 2007 steht das brandenburgische Unternehmen wieder im Finale – diesmal mit einer weiter entwickelten Version: der multifokalen Faltlinse ACRI.LISA.
Bei dieser Faltlinse handelt es sich um eine so genannte Intraokularlinse. Diese wird Patienten, beispielsweise mit grauem Star, in das Auge implantiert. Die neue Linse weist neben dem Fern- und Nahfokus auch gute Abbildungseigenschaften im intermediären Bereich (40-80 Zentimeter) auf.
Im Gegensatz zu bisher verwendeten Intraokularlinsen zeichnet sich ACRI.LISA dadurch aus, dass die Haupt-Sehstufen sanft ineinander übergehen.
inubit AG, Berlin
Das erste Softwareprodukt im Finale stammt von der inubit AG aus Berlin. inubit IS heißt die Lösung für das Business Process Management (BPM). Die Software soll alle Phasen des Prozessmanagements realisieren: von der Prozessmodellierung über die technische Ausführung und Prozessautomatisierung bis hin zur Überwachung und Kontrolle.
Mit dem integrierten Ansatz sollen auch mittelständische Betriebe Zugang zum Business Process Management erhalten, das bisher vor allem großen Unternehmen vorbehalten war.
Arc Precison GmbH Wildau
"Industrielle Filterbogenquelle für die Abscheidung superharter Nanokohlenstoffschichten" heißt das Finalmotto der Arc Precision GmbH.Die Filterbogenquelle beschichtet Festplatten mit einer superharten, superdünnen und gefilterten Kohlenstoffschicht (etwa 1,5 Nanometer). Damit soll in Zukunft die Speicherdichte von Festplatten weiter erhöht werden.
Neu am Verfahren der Wildauer: Statt einer Gleichstromquelle wird eine gepulste Lichtbogenquelle mit höheren Strömen für die Lichtbogenverdampfung genutzt.
Bundesdruckerei GmbH, Berlin
Sehr technisch geht es bei den "Flexiblen Displaytechnologien in kontaktlosen ID-Dokumenten" der Bundesdruckerei zu. Die Technik wird für Dokumente mit hohen Sicherheitsstandards wie Ausweise, Reisepässe oder Geldkarten eingesetzt. Ziel ist eine höhere Fälschungssicherheit.
In den Displays sind Elektronik und Antenne mit integriert (RFID-Technologie). Durch ein einfacheres Schaltungskonzept wird zudem der Energieverbrauch verringert. Eine kontaktlose Einspeisung der Energie über Antenne komplettiert die Neuerungen.
Umwelt-Geräte-Technik GmbH, Müncheberg
Wie lassen sich präzise Aussagen über die Beschaffenheit des Bodens machen? Mit dem automatisierten Verfahren "Lysimeterrückbautechnik" der UGT aus Müncheberg.Mit dem Verfahren werden Bodenscheiben aus großvolumigen Bodensäulen gewonnen. Mittels Band- oder Drahtsägensystem in Kombination mit Hubtechnik wird der Boden sowohl von der Wand des Rohrmantels getrennt als auch in den verschiedenen Bodenebenen.
Eingesetzt wird das Gerät in der Umweltforschung, um Transport- und Austauschvorgänge im Boden anhand von Wasser- und Stoffhaushaltsbilanzen prüfen zu können.
CharitéCentrum 3, Abteilung für Zahnerhaltungskunde und Parodontologie, Berlin
Zwischen den Zähnen zu putzen ist alles andere als einfach. Der daraus folgende Schaden in Form vom Karies lässt sich jetzt effektiver behandeln: mit der "mikroinvasiven Therapie der initialen Karies durch Infiltration mit Kunststoffen" der Charité. In Deutsch: Kleinsteingriff mit bei beginnender Karies durch den Verschluss mit Kunststoffen.
Beim Verfahren werden die Poren kleiner Karieslöcher mit einem speziell entwickelten Kunststoff verschlossen. Die Therapieform schließt damit eine Lücke zwischen der präventiven häuslichen Mundhygiene und der invasiven Füllungstherapie: so sollen Füllungen, Kronen und Inlays von vorn herein vermieden werden können.
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