ÖPNV Innovationspreis
Besseres CRM der SSB für MK. So lautet kurz gefasst das Siegerkonzept des ÖPNV-Innovationspreises 2007. In der langen Version: Die Stuttgarter Straßenbahn AG (SSB) gewinnt mit einem gezielten Customer Relationship Management (CRM) mehr Kunden (MK).
Für das Projekt unter dem Titel "Kunden werben Kunden" wurde das schwäbische Unternehmen auf dem 12. IIR ÖPV-Kongress CiTOP am 15. Oktober in Berlin ausgezeichnet. Auf dem zweiten Platz folgte der Nordhessische Verkehrsverbund (NVV), kurz vor den Drittplatzierten SüdbadenBus und Rhein-Main-Verkehrsverbund.
Jeder Kunde zählt
Bereits im Februar 2007 startete der SSB sein Projekt mit dem Ziel, neue Kunden zu gewinnen und bestehende enger an sich zu binden.
Dazu ließ sich das Unternehmen Einiges einfallen. Neben ausgelegten Broschüren in Kundenzentren und Werbeplakaten wird ein analytisches Customer Relationship Management (CRM) betrieben: Gewünschte Zielgruppen werden anhand der Kundendaten ermittelt und gezielt mit Werbe- und Informationsmaterial angesprochen.
Der Effekt: Seit dem Start des CRM-Projekts stieg die Zahl der Kundenanträge um mehr als das Dreifache. "Marketingaktionen nach dem Gießkannen-Prinzip haben bei uns mittelfristig ausgedient", resümierte Stefan Kloß, bei der SSB zuständig für das konzeptionelle Marketing.
5-Minuten-Garantie: Bei Verspätung Geld zurück
"Pünktlichkeit, Anschluss-Sicherheit und Qualität erreichen durch die 5-Minuten-Garantie eine neue Dimension“, urteilte die Jury über das Projekt des Nordhessischen Verkehrsverbundes (NVV) aus Kassel.
Der NVV legte als erster deutscher Verkehrsverbund einen Qualitätsstandard fest, der sich an der Pünktlichkeit seiner Linien orientiert: Verspäten sich Bahnen oder Busse um mehr als fünf Minuten, erhält der Fahrgast sein Geld zurück.
Verpasst der Fahrgast außerdem nach 20 Uhr eine Anschlussverbindung, kann er sich auf Kosten des NVV ein Taxi nehmen. Dafür vergab die Jury Platz 2 an das Projekt.
Geteilter dritter Platz
Der dritte Platz wurde an zwei gleichwertige Projekte vergeben.
Die SüdbadenBus GmbH gewann mit dem Projekt "ISB-Informationssystem Bus". Dieses Angebot soll eine kostengünstige und zuverlässige Anschlusssicherung zwischen Schienenpersonenverkehr und Busregionalverkehr sichern.
Platz 3 zum Zweiten ging an den Rhein-Main-Verkehrsverbund. Er erhielt den Preis für das Projekt "Barrierefreie ÖV-Information für mobilitätseingeschränkte Personen".
Kunden werben Kunden

Stefan Kloß war für den Sieger SSB auf der Preisverleihung in Berlin anwesend. (Foto: IIR)
Für das Projekt unter dem Titel "Kunden werben Kunden" wurde das schwäbische Unternehmen auf dem 12. IIR ÖPV-Kongress CiTOP am 15. Oktober in Berlin ausgezeichnet. Auf dem zweiten Platz folgte der Nordhessische Verkehrsverbund (NVV), kurz vor den Drittplatzierten SüdbadenBus und Rhein-Main-Verkehrsverbund.
Jeder Kunde zählt
Bereits im Februar 2007 startete der SSB sein Projekt mit dem Ziel, neue Kunden zu gewinnen und bestehende enger an sich zu binden.
Dazu ließ sich das Unternehmen Einiges einfallen. Neben ausgelegten Broschüren in Kundenzentren und Werbeplakaten wird ein analytisches Customer Relationship Management (CRM) betrieben: Gewünschte Zielgruppen werden anhand der Kundendaten ermittelt und gezielt mit Werbe- und Informationsmaterial angesprochen.
Der Effekt: Seit dem Start des CRM-Projekts stieg die Zahl der Kundenanträge um mehr als das Dreifache. "Marketingaktionen nach dem Gießkannen-Prinzip haben bei uns mittelfristig ausgedient", resümierte Stefan Kloß, bei der SSB zuständig für das konzeptionelle Marketing.
5-Minuten-Garantie: Bei Verspätung Geld zurück
"Pünktlichkeit, Anschluss-Sicherheit und Qualität erreichen durch die 5-Minuten-Garantie eine neue Dimension“, urteilte die Jury über das Projekt des Nordhessischen Verkehrsverbundes (NVV) aus Kassel.
Der NVV legte als erster deutscher Verkehrsverbund einen Qualitätsstandard fest, der sich an der Pünktlichkeit seiner Linien orientiert: Verspäten sich Bahnen oder Busse um mehr als fünf Minuten, erhält der Fahrgast sein Geld zurück.
Verpasst der Fahrgast außerdem nach 20 Uhr eine Anschlussverbindung, kann er sich auf Kosten des NVV ein Taxi nehmen. Dafür vergab die Jury Platz 2 an das Projekt.
Geteilter dritter Platz
Der dritte Platz wurde an zwei gleichwertige Projekte vergeben.
Die SüdbadenBus GmbH gewann mit dem Projekt "ISB-Informationssystem Bus". Dieses Angebot soll eine kostengünstige und zuverlässige Anschlusssicherung zwischen Schienenpersonenverkehr und Busregionalverkehr sichern.
Platz 3 zum Zweiten ging an den Rhein-Main-Verkehrsverbund. Er erhielt den Preis für das Projekt "Barrierefreie ÖV-Information für mobilitätseingeschränkte Personen".
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