Berliner Unternehmerin des Jahres
Chemie siegt vor Schuhdesign und multilingualer Software
Unter den rund 120 Gästen waren 15 Männer, darunter biz-AWARDS-Redakteur Mario Böhl. Siegerin des Abends wurde Dr. Christine Wedler, die sich gegen ihre Konkurrentinnen Angela Spieth und Dieu Hao Abitz durchsetzen konnte.
Bereits vor der Prämierung in der Investitionsbank Berlin (IBB) sorgten ein Polaroid-Fotoshooting, Geigenmusik und die Nominierten selbst für eine lockere Atmosphäre. So kam die spätere Drittplatzierte Abitz mit einem Dutzend Leute als Anhang und stieß schon vor der Siegerehrung mit Sekt auf ihre Nominierung an.
Fanfare für die Siegerinnen
Zur Prämierung ging es in das Atrium der IBB, das mit seinen weißen, neonblau angeleuchteten Säulen zwar ein etwas kühles, aber stilvolles Ambiente schaffte.
TV-Moderatorin Tita von Hardenberg führte sicher durch den Abend, bei dem sich vor allem das Saxophonquartett "First Ladies" lautstark bemerkbar machte. Mit Fanfarenklängen leiteten die Ladies die Siegerehrung ein, erschwerten aber zuweilen die Gespräche an den Tischen.
Die Synthese des Erfolgs
Im Mittelpunkt des Abends stand Siegerin Dr. Christine Wedler von der ASCA GmbH für angewandte Synthesechemie, die nach der Ehrung keine fünf Sekunden ohne Gesprächspartner verbrachte.
Überzeugen konnte die Chemikerin mit ihrer Zusammenführung von Tatkraft und intelligenter Personalführung, so Susanne Ahlers, Staatsekretärin in der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Arbeit und Frauen, zum Urteil der Jury. So bietet Wedler unter dem Motto "Arbeitsplätze schaffen und erhalten" werdenden Müttern bei ASCA die Möglichkeit, nach ihrer Schwangerschaft wieder ins Unternehmen zurückzukehren. Mittlerweile gibt es bereits vier ASCA-Kinder, ein fünftes ist laut Wedler bereits unterwegs.
Stolz und energischen Schrittes betrat Wedler die Bühne und dankte in erster Linie ihren Angestellten für den Erfolg: "Die Mitarbeiter sind die Firma. Ohne sie kann ich nichts machen."
Auf leisen Sohlen zu Platz zwei
Hinter Christine Wedler landete Angela Spieth von der trippen GmbH auf Rang zwei und war mit der Platzierung völlig zufrieden. "Der zweite Platz ist für mich besser als der erste, weil er mit weniger Medieninteresse verbunden ist", sagte sie schmunzelnd gegenüber biz-AWARDS. "Ich bin derzeit im Produktionsstress und zuviel Medienaufmerksamkeit wäre da hinderlich."
Die Industriedesignerin produziert und vertreibt ökologisch hergestellte Design-Schuhe in Deutschland und Norditalien, die unter anderem in Japan und Island verkauft werden.
Mit dem zweiten Platz sieht sie sich in ihren eigenen Vorstellungen bestätigt, wie sie biz-AWARDS nach der Prämierung erzählte: "Während meiner freiberuflichen Zeit habe ich Informationen gesammelt, Unternehmen genau studiert und eine Liste erstellt, was ich bei meinem eigenen Unternehmen auf keinen Fall machen wollte. Erst dann gründete ich die trippen GmbH mit meiner eigenen Philosophie: Probleme nie aussitzen, gründlich analysieren, Fakten genau abschätzen und dann mit Überzeugung anfangen und immer dran bleiben."
Bronze schöner als Silber
Schon vor der Prämierung gab die Drittplatzierte Dieu Hao Abitz von abitz.com biz-AWARDS ihre Wünsche für die Platzierung mit auf den Weg: "Es macht Spaß nominiert zu sein. Am liebsten hätte ich Gold oder Bronze, Silber steht mir nicht so gut."
Am Ende freute sich Abitz freundlich und lächeln über ihr schöneres Bronze und reihte sich wieder in die Riege ihrer Mitarbeiter ein, um mit diesen weiter zu feiern.
Die gebürtige Vietnamesin vertreibt mit abitz.com multilinguale Softwareprodukte für den PC unter dem Motto: "Immer besser sein, immer menschlich sein."
Kontakte knüpfen mit Polaroids
Ein weiterer Höhepunkt war eine Kontaktbörse mittels Polaroidfotos.
Die Gäste der Verleihung wurden am Eingang der IBB fotografiert. Die Polaroids fanden sich später auf den Gästetischen wieder und sollten den entsprechenden Besuchern zugeordnet werden. Menschentrauben bildeten sich, bei denen sich bisher Unbekannte kennen lernten. So trafen sich Chemikerin mit Designerin und Beraterin mit Wellness-Anbieterin.
Mit Namen versehen waren die Fotos später für jeden sichtbar an eine Pinnwand geheftet. Die Gäste nutzten die Möglichkeit, um neue Kontakte zu knüpfen und miteinander ins Gespräch zu kommen.
Bereits vor der Prämierung in der Investitionsbank Berlin (IBB) sorgten ein Polaroid-Fotoshooting, Geigenmusik und die Nominierten selbst für eine lockere Atmosphäre. So kam die spätere Drittplatzierte Abitz mit einem Dutzend Leute als Anhang und stieß schon vor der Siegerehrung mit Sekt auf ihre Nominierung an.
Fanfare für die Siegerinnen
Zur Prämierung ging es in das Atrium der IBB, das mit seinen weißen, neonblau angeleuchteten Säulen zwar ein etwas kühles, aber stilvolles Ambiente schaffte.
TV-Moderatorin Tita von Hardenberg führte sicher durch den Abend, bei dem sich vor allem das Saxophonquartett "First Ladies" lautstark bemerkbar machte. Mit Fanfarenklängen leiteten die Ladies die Siegerehrung ein, erschwerten aber zuweilen die Gespräche an den Tischen.
Die Synthese des Erfolgs
Im Mittelpunkt des Abends stand Siegerin Dr. Christine Wedler von der ASCA GmbH für angewandte Synthesechemie, die nach der Ehrung keine fünf Sekunden ohne Gesprächspartner verbrachte.
Überzeugen konnte die Chemikerin mit ihrer Zusammenführung von Tatkraft und intelligenter Personalführung, so Susanne Ahlers, Staatsekretärin in der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Arbeit und Frauen, zum Urteil der Jury. So bietet Wedler unter dem Motto "Arbeitsplätze schaffen und erhalten" werdenden Müttern bei ASCA die Möglichkeit, nach ihrer Schwangerschaft wieder ins Unternehmen zurückzukehren. Mittlerweile gibt es bereits vier ASCA-Kinder, ein fünftes ist laut Wedler bereits unterwegs.
Stolz und energischen Schrittes betrat Wedler die Bühne und dankte in erster Linie ihren Angestellten für den Erfolg: "Die Mitarbeiter sind die Firma. Ohne sie kann ich nichts machen."
Auf leisen Sohlen zu Platz zwei
Hinter Christine Wedler landete Angela Spieth von der trippen GmbH auf Rang zwei und war mit der Platzierung völlig zufrieden. "Der zweite Platz ist für mich besser als der erste, weil er mit weniger Medieninteresse verbunden ist", sagte sie schmunzelnd gegenüber biz-AWARDS. "Ich bin derzeit im Produktionsstress und zuviel Medienaufmerksamkeit wäre da hinderlich."
Die Industriedesignerin produziert und vertreibt ökologisch hergestellte Design-Schuhe in Deutschland und Norditalien, die unter anderem in Japan und Island verkauft werden.
Mit dem zweiten Platz sieht sie sich in ihren eigenen Vorstellungen bestätigt, wie sie biz-AWARDS nach der Prämierung erzählte: "Während meiner freiberuflichen Zeit habe ich Informationen gesammelt, Unternehmen genau studiert und eine Liste erstellt, was ich bei meinem eigenen Unternehmen auf keinen Fall machen wollte. Erst dann gründete ich die trippen GmbH mit meiner eigenen Philosophie: Probleme nie aussitzen, gründlich analysieren, Fakten genau abschätzen und dann mit Überzeugung anfangen und immer dran bleiben."
Bronze schöner als Silber

Dieu Hao Abitz (Foto: biz- AWARDS.de)
Am Ende freute sich Abitz freundlich und lächeln über ihr schöneres Bronze und reihte sich wieder in die Riege ihrer Mitarbeiter ein, um mit diesen weiter zu feiern.
Die gebürtige Vietnamesin vertreibt mit abitz.com multilinguale Softwareprodukte für den PC unter dem Motto: "Immer besser sein, immer menschlich sein."
Kontakte knüpfen mit Polaroids
Ein weiterer Höhepunkt war eine Kontaktbörse mittels Polaroidfotos.
Die Gäste der Verleihung wurden am Eingang der IBB fotografiert. Die Polaroids fanden sich später auf den Gästetischen wieder und sollten den entsprechenden Besuchern zugeordnet werden. Menschentrauben bildeten sich, bei denen sich bisher Unbekannte kennen lernten. So trafen sich Chemikerin mit Designerin und Beraterin mit Wellness-Anbieterin.
Mit Namen versehen waren die Fotos später für jeden sichtbar an eine Pinnwand geheftet. Die Gäste nutzten die Möglichkeit, um neue Kontakte zu knüpfen und miteinander ins Gespräch zu kommen.
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