START-Award
Mit 2.000 Euro Startkapital ging Celexon 2003 in sein Gründungsjahr. Heute setzt das während des Studiums gestartete Unternehmen acht Millionen Euro jährlich um - und das ohne jegliche Fremdfinanzierung.
Dafür erhielten die Gründer und Geschäftsführer des Onlineshops für Projektionssysteme, Christoph Schwarte und Matthias Hemesath, den START-Award 2006 in der Kategorie Uni-Start.
Den ersten Beamer gab´s bei eBay
"Den ersten gebrauchten Projektor versteigerten wir bei eBay, finanziert über die eigenen Ersparnisse", erzählt Christoph Schwarte gegenüber biz-AWARDS. "Den Geschäftserlös haben wir gleich in weitere Beamer und andere Leasinggeräte wie Leinwände reinvestiert."
So konnte Celexon bereits im ersten Geschäftsjahr 150 Beamer verkaufen und damit 125.000 Euro umsetzen. Über ein Jahr nutzten die Gründer die eBay-Plattform zum Verkauf. "Wir wollten aber nicht ewig bei eBay bleiben, sondern einen eigenen Online-Shop starten."
Langsam und mit wenig Risiko investieren
Der Wunsch wurde aber nicht direkt umgesetzt. "Wir haben erst genau nachgedacht und es dann mit möglichst wenig Risiko ausprobiert", erzählt Schwarte.
So wurde der erste Online-Shop im September 2004 nicht selbst entworfen, sondern für zwei Monate gemietet. "Der Vorteil waren die geringen Kosten von 10-20 Euro im Monat. Dafür war der Shop aber sehr unflexibel, wenig individualisiert und schlecht zu pflegen."
Nach dem erfolgreichen Start entschied sich das Duo dann doch für eine eigene Programmierung. So konnte Celexon 2004 bereits 500.000 Euro Umsatz erzielen, die unter anderem in Werbung investiert wurde.
Umgesetzt wird, was sich messen lässt
Auch dabei gingen und gehen die Gründer risikoscheu vor. Schwarte und Hemesath setzen "nur auf Werbeformen, die sich absolut messen lassen, zum Beispiel Preissuchmaschinen."
In Eigenregie erstellt Christoph Schwarte Klick-Statistiken und opfert dafür wöchentlich fünf Stunden Arbeitszeit. "Erst der Vergleich der Klicks mit dem Umsatz in einem bestimmten Zeitraum zeigt mir die Wirksamkeit der Maßnahmen", schildert er gegenüber biz-AWARDS.
Vom Wiederverkauf zur Eigenproduktion
Über die ausgiebige Marktforschung wurde auch das Verkaufsfeld erweitert. Nach der Analyse der Absatzzahlen anderer Hersteller entschied sich Celexon, eigene Produkte anzubieten.
2005 kamen zum Verkauf von Fremdprodukten die Herstellung und der Verkauf eigener Leinwände und Projektionsgeräte hinzu, die in China angefertigt werden.www.celexon.dewww.beamershop24.net
Mit 2.000 Euro gestartet – bei acht Millionen Euro Jahresumsatz gelandet

Christoph Schwarte
Dafür erhielten die Gründer und Geschäftsführer des Onlineshops für Projektionssysteme, Christoph Schwarte und Matthias Hemesath, den START-Award 2006 in der Kategorie Uni-Start.
Den ersten Beamer gab´s bei eBay
"Den ersten gebrauchten Projektor versteigerten wir bei eBay, finanziert über die eigenen Ersparnisse", erzählt Christoph Schwarte gegenüber biz-AWARDS. "Den Geschäftserlös haben wir gleich in weitere Beamer und andere Leasinggeräte wie Leinwände reinvestiert."
So konnte Celexon bereits im ersten Geschäftsjahr 150 Beamer verkaufen und damit 125.000 Euro umsetzen. Über ein Jahr nutzten die Gründer die eBay-Plattform zum Verkauf. "Wir wollten aber nicht ewig bei eBay bleiben, sondern einen eigenen Online-Shop starten."
Langsam und mit wenig Risiko investieren
Der Wunsch wurde aber nicht direkt umgesetzt. "Wir haben erst genau nachgedacht und es dann mit möglichst wenig Risiko ausprobiert", erzählt Schwarte.
So wurde der erste Online-Shop im September 2004 nicht selbst entworfen, sondern für zwei Monate gemietet. "Der Vorteil waren die geringen Kosten von 10-20 Euro im Monat. Dafür war der Shop aber sehr unflexibel, wenig individualisiert und schlecht zu pflegen."
Nach dem erfolgreichen Start entschied sich das Duo dann doch für eine eigene Programmierung. So konnte Celexon 2004 bereits 500.000 Euro Umsatz erzielen, die unter anderem in Werbung investiert wurde.
Umgesetzt wird, was sich messen lässt
Auch dabei gingen und gehen die Gründer risikoscheu vor. Schwarte und Hemesath setzen "nur auf Werbeformen, die sich absolut messen lassen, zum Beispiel Preissuchmaschinen."
In Eigenregie erstellt Christoph Schwarte Klick-Statistiken und opfert dafür wöchentlich fünf Stunden Arbeitszeit. "Erst der Vergleich der Klicks mit dem Umsatz in einem bestimmten Zeitraum zeigt mir die Wirksamkeit der Maßnahmen", schildert er gegenüber biz-AWARDS.
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