KfW Award Europäisch Leben - Europäisch Wohnen
Jury: "Wir ähneln den Preisträgern"
"Wir gehören zur alten Generation dazu", sagte der Juryvorsitzende Hans Kollhoff während der Auszeichnung der Preisträger des KfW-Award 2006 für vorbildliche Ideen altersgerechten Wohnens.
Juryvorsitzender Hans Kollhoff: "Paradigmenwechsel am Bau" (Bild: biz-AWARDS.de)
Tatsächlich sprach Juryvorsitzender Kollhoff vergleichsweise rüstig über den Paradigmenwechsel in der Architektur: weg von starren Grundrissen – hin zu Komfort und Individualität.
Dagegen wurde eine Mitgewinnerin von den mit ihr zusammenlebenden Kindern in einem Rollstuhl zur Siegerehrung geschoben.
Die Bewohner der ausgezeichneten Eigenheim-Projekte waren von dem Veranstalter, der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), eingeladen worden.Die KfW sorgt sich nicht nur um Wiederaufbau: "Zwei Sieger auf der Suche nach Geld"
Minister bewundert selbständigen Kühlschrank
Neben den Preisträgern sprach auch der Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Wolfgang Tiefensee.
Tiefensee hatte zuvor eine Messe zum Thema Wohnen im Alter besucht und sagte: "Ich bin fasziniert von den neuen Möglichkeiten."
So bestelle ein Kühlschrank selbständig über eine Online-Verbindung die fehlende Milch. Auch das Thema "barrierefreies Wohnen" sprach Tiefensee an.
Aber auch eine scheinbar altmodische Wohnstruktur etabliert sich neu: die Mehrgenerationen-Wohngemeinschaft.
Erfolgsgeheimnis: Alt und Jung in einem Haus
KfW-Vorstand Ingrid Matthäus-Maier verliert die Mehrgenerationen-WG nicht aus dem Blick. (Bild: biz-AWARDS.de)
Alte und Junge in einem Haus – das bringe eine Menge Vorteile, sagte Ingrid Matthäus-Maier, Vorstand des Wettbewerbsveranstalters KfW.
Wie das Zusammenleben der verschiedenen Generationen funktioniert, zeigten die Preisträger:
Der erste Preis in Höhe von 10.000 Euro ging an das Ehepaar Schönle in Weikersheim (Baden-Württemberg). Ausgezeichnet wurde ihr Mehrfamilienhaus, in dem sie individuelles Wohnen mit ihrer Vision eines Seniorentreffpunktes verbunden haben.
Neben den von den Eigentümern selbst genutzten Wohnräumen und den vermieteten Wohnungen befinden sich im Erdgeschoss rund um den Innenhof ein Seniorentreff, ein Saal für Veranstaltungen sowie ein Buchladen.
Nach Meinung der Jury ist dies der gelungenste Beitrag zum Wettbewerb, denn er bietet nicht nur eine konsequente Antwort auf die Herausforderungen des Alters, sondern zeigt auch visionäre Lösungen für die Selbstverwirklichung der Generation 50 plus auf.
Den mit 7.000 Euro dotierten zweiten Preis erhielt Dorothee Klotz aus Darmstadt für ihr freistehendes Einfamilienhaus. Mit diesem Neubau auf bislang unbebautem Grundstück entstand ein Mehrgenerationenhaus, in dem Großeltern, Eltern und Kinder sowohl in gewünschter Gemeinsamkeit als auch in Eigenständigkeit zusammen leben können.
Früher Fleischfabrik, jetzt Wohnstatt für mehrere Generationen
Mit dem dritten Preis und 5.000 Euro würdigte die Jury das Mehrfamilienhaus von Hilde A. Urnauer in Potsdam-Babelsberg. Mit dem Umbau einer ehemaligen Fleischfabrik entstand ein Mehrgenerationenhaus mit abgeschlossenen Wohnungen.
Der vierte Preis mit 3.000 Euro zeichnete das Mehrfamilienhaus der Eigentümergemeinschaft 27a in Karlsruhe aus. Aus einer lockeren, privaten Interessentengruppe zum Thema "Wohnen im Alter" entwickelte sich der Verein "Zukunft Alternativ Gestalten (ZAG)", der dann zusammen mit weiteren Einzelpersonen dieses Projekt verwirklichte.
Den fünften Preis und 2.000 Euro erhielt die Familie Seer für ihr Mehrfamilienhaus in München. Nach Meinung der Jury gewährleistet ein Anbau von zwei Wohneinheiten an ein bestehendes Einfamilienhaus ein auch für die Zukunft flexibles, anpassbares "Zusammenwohnen".

Tatsächlich sprach Juryvorsitzender Kollhoff vergleichsweise rüstig über den Paradigmenwechsel in der Architektur: weg von starren Grundrissen – hin zu Komfort und Individualität.
Dagegen wurde eine Mitgewinnerin von den mit ihr zusammenlebenden Kindern in einem Rollstuhl zur Siegerehrung geschoben.
Die Bewohner der ausgezeichneten Eigenheim-Projekte waren von dem Veranstalter, der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), eingeladen worden.Die KfW sorgt sich nicht nur um Wiederaufbau: "Zwei Sieger auf der Suche nach Geld"
Minister bewundert selbständigen Kühlschrank
Neben den Preisträgern sprach auch der Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Wolfgang Tiefensee.
Tiefensee hatte zuvor eine Messe zum Thema Wohnen im Alter besucht und sagte: "Ich bin fasziniert von den neuen Möglichkeiten."
So bestelle ein Kühlschrank selbständig über eine Online-Verbindung die fehlende Milch. Auch das Thema "barrierefreies Wohnen" sprach Tiefensee an.
Aber auch eine scheinbar altmodische Wohnstruktur etabliert sich neu: die Mehrgenerationen-Wohngemeinschaft.
Erfolgsgeheimnis: Alt und Jung in einem Haus

Alte und Junge in einem Haus – das bringe eine Menge Vorteile, sagte Ingrid Matthäus-Maier, Vorstand des Wettbewerbsveranstalters KfW.
Wie das Zusammenleben der verschiedenen Generationen funktioniert, zeigten die Preisträger:
Der erste Preis in Höhe von 10.000 Euro ging an das Ehepaar Schönle in Weikersheim (Baden-Württemberg). Ausgezeichnet wurde ihr Mehrfamilienhaus, in dem sie individuelles Wohnen mit ihrer Vision eines Seniorentreffpunktes verbunden haben.
Neben den von den Eigentümern selbst genutzten Wohnräumen und den vermieteten Wohnungen befinden sich im Erdgeschoss rund um den Innenhof ein Seniorentreff, ein Saal für Veranstaltungen sowie ein Buchladen.
Nach Meinung der Jury ist dies der gelungenste Beitrag zum Wettbewerb, denn er bietet nicht nur eine konsequente Antwort auf die Herausforderungen des Alters, sondern zeigt auch visionäre Lösungen für die Selbstverwirklichung der Generation 50 plus auf.
Den mit 7.000 Euro dotierten zweiten Preis erhielt Dorothee Klotz aus Darmstadt für ihr freistehendes Einfamilienhaus. Mit diesem Neubau auf bislang unbebautem Grundstück entstand ein Mehrgenerationenhaus, in dem Großeltern, Eltern und Kinder sowohl in gewünschter Gemeinsamkeit als auch in Eigenständigkeit zusammen leben können.
Früher Fleischfabrik, jetzt Wohnstatt für mehrere Generationen
Mit dem dritten Preis und 5.000 Euro würdigte die Jury das Mehrfamilienhaus von Hilde A. Urnauer in Potsdam-Babelsberg. Mit dem Umbau einer ehemaligen Fleischfabrik entstand ein Mehrgenerationenhaus mit abgeschlossenen Wohnungen.
Der vierte Preis mit 3.000 Euro zeichnete das Mehrfamilienhaus der Eigentümergemeinschaft 27a in Karlsruhe aus. Aus einer lockeren, privaten Interessentengruppe zum Thema "Wohnen im Alter" entwickelte sich der Verein "Zukunft Alternativ Gestalten (ZAG)", der dann zusammen mit weiteren Einzelpersonen dieses Projekt verwirklichte.
Den fünften Preis und 2.000 Euro erhielt die Familie Seer für ihr Mehrfamilienhaus in München. Nach Meinung der Jury gewährleistet ein Anbau von zwei Wohneinheiten an ein bestehendes Einfamilienhaus ein auch für die Zukunft flexibles, anpassbares "Zusammenwohnen".
zum Wettbewerb
KfW Award Europäisch Leben - Europäisch Wohnen
weitere Nachrichten
Kreativ und kostengünstig wohnen
KfW Award Europäisch Leben - Europäisch Wohnenweitere Nachrichten
Kreativ und kostengünstig wohnenKeine Kommentare Kommentar hinzufügen* Pflichtfelder; Die E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht


