Innovationspreis Berlin/Brandenburg
Neu: Die Vorstellung der Nominierten
In der Vergangenheit lernte die Öffentlichkeit die Teilnehmer erst am Tag der Preisverleihung kennen. Neu ist, dass schon die Preisanwärter bekannt werden.
Tischlermeister Olaf Thiede gehört zu den insgesamt sieben Wettbewerbskandidaten.
Aus 175 Bewerbern haben es er und seine Mitstreiter in die letzte Runde geschafft. Die Preisverleihung findet am 25. November statt, wo maximal fünf mit einer Auszeichnung rechnen können.
Doch auch wenn Tischlermeister Thiede ohne Urkunde nach Hause geht, hat er schon gewonnen: Durch den neuen Ablauf des Innovationspreises wird er der Öffentlichkeit bekannt. Und somit auch potentiellen Auftraggebern und Sponsoren.
"THIBO": Innovation aus dem Mittelstand
Über die Nominierung des Tischlerunternehmens Thiede ist der Jury-Vorsitzende Prof. Dr. Manfred Hennecke besonders froh. Denn zum Bedauern der Veranstalter werden innovative Bewerbungen aus dem Mittelstand immer seltener.
Anders im Falle Thiede: Die rund 20 Mitarbeiter der Tischlerei aus dem brandenburgischen Oberkrämer entwickelten "THIBO", einen einheitlichen Fußboden für Bahnwaggons. Die 28 Meter lange und drei Meter breite Platte ist fugenlos und kann innerhalb von wenigen Stunden montiert werden.
Die Montage von handelsüblichen Waggon-Böden dauert drei bis vier Tage: Sie sind aus einzelnen Platten zusammengesetzt, weshalb beim Zusammensetzen Brüche im Lack entstehen. Die Nordostseebahn ist von "THIBO" schon überzeugt:
Ab Mitte Dezember gehen 15 Zugpaare zwischen Sylt und Hamburg mit den hellblauen Böden auf die Schienen.
Regionaler Preis mit überregionaler Ausstrahlung
Der brandenburgische Staatssekretär für Wirtschaft, Dr. Wolfgang Krüger, stellt fest: "Der Innovationspreis hat Ausstrahlung weit über die Region hinaus". "THIBO" ist dafür ein Beweis. Laut Krüger gilt der Preis auch international als Gütesiegel und Türöffner.
Pressearbeit für die Nominierten
Sein Berliner Kollege, Volkmar Strauch, bekräftigt: Genau aus diesem Grund wurde der Ablauf des Innovationspreises geändert. Mögliche Auftraggeber und Sponsoren aus der ganzen Welt sollen frühzeitig auf innovative marktfähige Ideen aus dem Raum Berlin/Brandenburg gelenkt werden. Der veränderte Wettbewerbsablauf entspricht somit einer Pressearbeit der Veranstalter für die Nominierten.
Die Nominierten
Neben Tischlermeister Thiede mit seinem Beitrag "THIBO" sind sechs weitere Unternehmer für den Innovationspreis Berlin/Brandenburg 2005 nominiert:

Aus 175 Bewerbern haben es er und seine Mitstreiter in die letzte Runde geschafft. Die Preisverleihung findet am 25. November statt, wo maximal fünf mit einer Auszeichnung rechnen können.
Doch auch wenn Tischlermeister Thiede ohne Urkunde nach Hause geht, hat er schon gewonnen: Durch den neuen Ablauf des Innovationspreises wird er der Öffentlichkeit bekannt. Und somit auch potentiellen Auftraggebern und Sponsoren.
"THIBO": Innovation aus dem Mittelstand
Über die Nominierung des Tischlerunternehmens Thiede ist der Jury-Vorsitzende Prof. Dr. Manfred Hennecke besonders froh. Denn zum Bedauern der Veranstalter werden innovative Bewerbungen aus dem Mittelstand immer seltener.
Anders im Falle Thiede: Die rund 20 Mitarbeiter der Tischlerei aus dem brandenburgischen Oberkrämer entwickelten "THIBO", einen einheitlichen Fußboden für Bahnwaggons. Die 28 Meter lange und drei Meter breite Platte ist fugenlos und kann innerhalb von wenigen Stunden montiert werden.
Die Montage von handelsüblichen Waggon-Böden dauert drei bis vier Tage: Sie sind aus einzelnen Platten zusammengesetzt, weshalb beim Zusammensetzen Brüche im Lack entstehen. Die Nordostseebahn ist von "THIBO" schon überzeugt:
Ab Mitte Dezember gehen 15 Zugpaare zwischen Sylt und Hamburg mit den hellblauen Böden auf die Schienen.
Regionaler Preis mit überregionaler Ausstrahlung

Pressearbeit für die Nominierten

Die Nominierten
Neben Tischlermeister Thiede mit seinem Beitrag "THIBO" sind sechs weitere Unternehmer für den Innovationspreis Berlin/Brandenburg 2005 nominiert:
- Das Medizintechnik-Unternehmen "IMTEC Immundiagnostika GmbH" aus Berlin für seinen "Rheumachip": Ein Biochip, der ein schnelles und effizientes Diagnoseverfahren ermöglicht
- Die Firma "ALLRESIST GmbH" aus Strausberg für "CAR 44": Ein lichtempfindlicher Fotolack für neue Anwendungsmöglichkeiten in den Bereichen z. B. der Biotechnologie und der Informations- sowie Kommunikationstechnologie
- Das Berliner Unternehmen "Polymerics GmbH" mit einem halogenfreien und flammenhemmenden Brandschutzschaum, der gegenüber herkömmlichen Produkten ökologische und wirtschaftliche Vorteile bringt
- Die Henningsdorfer Firma "biotronix GmbH" für eine neue Verfahrenstechnik zur Bestimmung von biologischen Zellsystemen: Es können viele Untersuchungsergebnisse gleichzeitig herbeigeführt werden, z. B. Größe, Dichte, Aktivität und Überlebensrate von Zellen
- Die "CATCON airground technologies" aus Berlin mit einem Hub- und Transportfahrzeug, dem "SideCat Highlifter für Flugzeuge" zur effizienteren Be- und Entladung
- Das Berliner Unternehmen "ScatterWeb GmbH" mit den "selbstkonfigurierenden Funk-Sensornetzwerken" zur exakten, schnellen und energiesparenden Datenübertragung in den Bereichen Gebäuden, Umwelt und industrielle Prozesse.
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