Berthold Leibinger Innovationspreis
Vor fast genau 50 Jahren entwickelte der US-Physiker Theodore Maiman den ersten Laser.
Seit zehn Jahren verleiht die Berthold Leibinger Stiftung den Innovationspreis für die innovative Anwendung des Laserlichts – nun bereits zum sechsten Mal.
Laserbasierte Messung
Den ersten Preis und 30.000 Euro erhielten bei der Preisverleihung am 9. Juli 2010 Thorsten Trupke und Robert Bardos von BT Imaging. Sie entwickelten ein laserbasiertes Messverfahren für die Photovoltaik- und die Mikroelektronik-Industrie.
Das Verfahren ermittelt schnell und flexibel die Ursache von Defekten und erhöht so die Qualität von Anlagen und Bauteilen.
Sichere Diagnose
Auf Platz zwei schafften es gleich zwei Arbeiten, die mit jeweils 20.000 Euro belohnt wurden:
Der Physiker, Zellbiologe und Gründer der JenLab GmbH, Karsten König, entwickelt Geräte zur laserbasierten Diagnose von Hauterkrankungen. Die Geräte kombinieren mehrere optische Verfahren und ermöglichen so einen breiten Einsatz und mehr Sicherheit bei der Diagnose.
Über eine Software werden die Messdaten zu dreidimensionalen Bildern zusammengesetzt, aus denen ein Fachmann Veränderungen in den Zellen erkennen und untersuchen kann.
Superdünne Supraleiter
Ebenfalls auf den zweiten Preis schafften es Ralph Delmdahl, Rainer Pätzel und Kai Schmidt von Coherent sowie Alexander Usoskin von Bruker HTS.
Die Unternehmen entwickelten gemeinsam ein Verfahren der Pulsed Laser Deposition (PLD) weiter, durch das sich superdünne Hochtemperatur-Supraleiter erzeugen lassen. Der Kooperation gelang es erstmals, das Verfahren zu skalieren.
Von I wie Infrarot bis U wie UV
Den Dritten Preis sowie 10.000 Euro erhielt Majid Ebrahim-Zadeh mit seinem Unternehmen Radiantis für die Entwicklung und Kommerzialisierung von so genannten Femtosekunden-Strahlquellen.
Die Strahlquellen decken erstmals den gesamten Wellenlängenbereich vom Infrarotlicht bis ins UV ab. Davon versprechen sich Forscher einen Schub für neue Anwendungen und Lasertechnologien.
Zum Wettbewerb
Seit 2000 verleiht die Berthold Leibinger Stiftung den Innovationspreis alle zwei Jahre für herausragende Forschungs- und Entwicklungsarbeiten zur Anwendung oder Erzeugung von Laserlicht. Eine Experten-Jury aus Wissenschaft und Wirtschaft kürt die preiswürdigen Arbeiten.
Weitere Informationen zum Berthold Leibinger Innovationspreis erhalten Sie im Wettbewerbseintrag und unter www.leibinger-stiftung.de.
Foto: © Berthold Leibinger Stiftung
Mach das mal Laser!

Seit zehn Jahren verleiht die Berthold Leibinger Stiftung den Innovationspreis für die innovative Anwendung des Laserlichts – nun bereits zum sechsten Mal.
Laserbasierte Messung
Den ersten Preis und 30.000 Euro erhielten bei der Preisverleihung am 9. Juli 2010 Thorsten Trupke und Robert Bardos von BT Imaging. Sie entwickelten ein laserbasiertes Messverfahren für die Photovoltaik- und die Mikroelektronik-Industrie.
Das Verfahren ermittelt schnell und flexibel die Ursache von Defekten und erhöht so die Qualität von Anlagen und Bauteilen.
Sichere Diagnose
Auf Platz zwei schafften es gleich zwei Arbeiten, die mit jeweils 20.000 Euro belohnt wurden:
Der Physiker, Zellbiologe und Gründer der JenLab GmbH, Karsten König, entwickelt Geräte zur laserbasierten Diagnose von Hauterkrankungen. Die Geräte kombinieren mehrere optische Verfahren und ermöglichen so einen breiten Einsatz und mehr Sicherheit bei der Diagnose.
Über eine Software werden die Messdaten zu dreidimensionalen Bildern zusammengesetzt, aus denen ein Fachmann Veränderungen in den Zellen erkennen und untersuchen kann.
Superdünne Supraleiter
Ebenfalls auf den zweiten Preis schafften es Ralph Delmdahl, Rainer Pätzel und Kai Schmidt von Coherent sowie Alexander Usoskin von Bruker HTS.
Die Unternehmen entwickelten gemeinsam ein Verfahren der Pulsed Laser Deposition (PLD) weiter, durch das sich superdünne Hochtemperatur-Supraleiter erzeugen lassen. Der Kooperation gelang es erstmals, das Verfahren zu skalieren.
Von I wie Infrarot bis U wie UV
Den Dritten Preis sowie 10.000 Euro erhielt Majid Ebrahim-Zadeh mit seinem Unternehmen Radiantis für die Entwicklung und Kommerzialisierung von so genannten Femtosekunden-Strahlquellen.
Die Strahlquellen decken erstmals den gesamten Wellenlängenbereich vom Infrarotlicht bis ins UV ab. Davon versprechen sich Forscher einen Schub für neue Anwendungen und Lasertechnologien.
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Seit 2000 verleiht die Berthold Leibinger Stiftung den Innovationspreis alle zwei Jahre für herausragende Forschungs- und Entwicklungsarbeiten zur Anwendung oder Erzeugung von Laserlicht. Eine Experten-Jury aus Wissenschaft und Wirtschaft kürt die preiswürdigen Arbeiten.
Weitere Informationen zum Berthold Leibinger Innovationspreis erhalten Sie im Wettbewerbseintrag und unter www.leibinger-stiftung.de.
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