Deutscher Planspielpreis
Planspiele sind Lern-Methoden, die eine realitätsnahe Umwelt simulieren. Sie kommen zum Beispiel in der Aus- und Weiterbildung zum Einsatz. Erstmals zeichnete der Deutsche Planspielpreis jetzt Studienarbeiten zu diesem Thema aus.
Die Planspielpreise wurden am 3. Februar 2010 im Rahmen der Bildungsmesse LEARNTEC Karlsruhe vergeben. Unter den 20 Einreichungen aus vier europäischen Ländern gingen in der ersten Wettbewerbsrunde vier Sieger hervor. Sie präsentierten ihre prämierten Arbeiten anschließend den Gästen des Europäischen Planspielforums.
Interkulturelles Training mit Paul
In der Kategorie "Studienabschlussarbeiten" siegten Johanna Braukmann und Julia Hübsch von der Universität Bamberg. In ihrer Diplomarbeit setzten sich die Studentinnen mit der Frage auseinander, wie interkulturelle Kompetenz gefördert werden kann.
Dafür entwickelten sie ein interkulturelles Trainingskonzept auf Basis des Planspiels "Paul's Island". Das Konzept konnte so realitätsnah in einer deutsch-französischen Gruppe erprobt werden. Der Titel der preisgekrönten Arbeit: "Ein interkulturelles Training auf Basis von Selbstreflexion, Metakommunikation und Perspektivübernahme."
Planspiel in Gruppen, in Netzwerken und im Vergleich
Platz 2 ging an Jasmin Raffoul von der Universität Hohenheim. In ihrer Diplomarbeit führte sie eine vergleichende Analyse zur Planspielforschung im englisch- und deutschsprachigen Raum durch. Den Bronzeplatz sicherte sich Bodo von der Heiden von der RWTH Aachen mit seinem Planspielportal für Gruppen zur webbasierten Umsetzung von strategischen Lernspielen.
Der Sonderpreis für "Dissertationen/Habilitationen" wurde an Sebastiaan Meijer von der niederländischen Wageningen University vergeben. In seiner Dissertation "The organisation of transactions: studying supply networks using gaming simulation" untersuchte er die Einsatzmöglichkeiten von Planspielen bei Transaktionen in Zulieferer-Netzwerken.
Zum Deutschen Planspielpreis
Der europaweit ausgeschriebene Wettbewerb wurde initiiert vom Zentrum für Managementsimulation (ZMS) der DHBW Stuttgart in Kooperation mit der SAGSAGA (Swiss Austrian German Simulation And Gaming Association). Ziel des Preises ist es, einen Beitrag zur Weiterentwicklung von Theorie und Praxis des Themas Planspiel zu leisten.
Weitere Informationen zum Deutschen Planspielpreis erhalten Sie unter www.deutscher-planspielpreis.de.
Deutscher Planspielpreis wurde erstmals vergeben

Die Planspielpreise wurden am 3. Februar 2010 im Rahmen der Bildungsmesse LEARNTEC Karlsruhe vergeben. Unter den 20 Einreichungen aus vier europäischen Ländern gingen in der ersten Wettbewerbsrunde vier Sieger hervor. Sie präsentierten ihre prämierten Arbeiten anschließend den Gästen des Europäischen Planspielforums.
Interkulturelles Training mit Paul
In der Kategorie "Studienabschlussarbeiten" siegten Johanna Braukmann und Julia Hübsch von der Universität Bamberg. In ihrer Diplomarbeit setzten sich die Studentinnen mit der Frage auseinander, wie interkulturelle Kompetenz gefördert werden kann.
Dafür entwickelten sie ein interkulturelles Trainingskonzept auf Basis des Planspiels "Paul's Island". Das Konzept konnte so realitätsnah in einer deutsch-französischen Gruppe erprobt werden. Der Titel der preisgekrönten Arbeit: "Ein interkulturelles Training auf Basis von Selbstreflexion, Metakommunikation und Perspektivübernahme."
Planspiel in Gruppen, in Netzwerken und im Vergleich
Platz 2 ging an Jasmin Raffoul von der Universität Hohenheim. In ihrer Diplomarbeit führte sie eine vergleichende Analyse zur Planspielforschung im englisch- und deutschsprachigen Raum durch. Den Bronzeplatz sicherte sich Bodo von der Heiden von der RWTH Aachen mit seinem Planspielportal für Gruppen zur webbasierten Umsetzung von strategischen Lernspielen.
Der Sonderpreis für "Dissertationen/Habilitationen" wurde an Sebastiaan Meijer von der niederländischen Wageningen University vergeben. In seiner Dissertation "The organisation of transactions: studying supply networks using gaming simulation" untersuchte er die Einsatzmöglichkeiten von Planspielen bei Transaktionen in Zulieferer-Netzwerken.
Zum Deutschen Planspielpreis
Der europaweit ausgeschriebene Wettbewerb wurde initiiert vom Zentrum für Managementsimulation (ZMS) der DHBW Stuttgart in Kooperation mit der SAGSAGA (Swiss Austrian German Simulation And Gaming Association). Ziel des Preises ist es, einen Beitrag zur Weiterentwicklung von Theorie und Praxis des Themas Planspiel zu leisten.
Weitere Informationen zum Deutschen Planspielpreis erhalten Sie unter www.deutscher-planspielpreis.de.
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