Rund ums Marketing

Die Top 10 der Zeiträuber im Marketing


Viele Unternehmen trauen sich nicht, die Prozesse im Marketing zu optimieren. Grund: der Marketing-Nimbus des kreativen Chaos. Doch dabei verstecken sich im Marketing viele Zeiträuber.


Der Softwarehersteller Brandmaker hat (bereits vor einiger Zeit) auf seiner Internetseite ein Fokuspapier (PDF, 194 KB) veröffentlicht, das sich mit der Marketing-Prozess-Optimierung beschäftigt. Mit enthalten: die Top 10 der Zeiträuber im Marketing.

Die Top 10 der Marketing-Zeiträuber
Marketer verwenden bis zu zwei Drittel ihrer Arbeitszeit für vermeidbare, operative Tätigkeiten und das "Klein-Klein" des Tagesgeschäftes. Die größten Zeiträuber:

1. Speicherung der Daten
Die Daten werden lokal oder im Posteingang gehortet.

2. Ablagelogik
Die Daten werden projektbezogen abgelegt. So können sie nicht anderweitig verwendet werden.

3. Unklares Benennen
Jeder vergibt nach seiner Logik Bezeichnungen für die Dokumente.

4. Individuelle Versionen
Jeder Mitarbeitet bevorzugt seine eigene Art von Versionierungen.

5. Falsches Format oder JPEG genügt
Agenturen geben statt der Quelldaten nur das Format heraus, welches für das aktuelle Projekt relevant ist. Das verlangsamt die Neukreation des Formates, das benötigt wird.

6. Daten bei den Agenturen
Medienobjekte werden einem von den Agenturen nicht überlassen. So werden neue Dokumente erstellt, obwohl welche bereits vor langer Zeit erstellt wurden. Nur weiß es keiner mehr.

7. Korrekturen und Freigaben
Die erstellten Dokumente werden zur Korrektur weitergeleitet und es beginnen unzählige Review-Schleifen. Die Korrekturen erfolgen dann meist handschriftlich auf den gedruckten Dokumenten. Das zieht viele Abstimmungen nach sich, bis das Dokument freigegeben ist.

8. Keine Information über neue Werbemittel
Es gibt keine Mitteilung zu neu erschaffenen Werbemitteln, um diese zukünftig nutzen zu können.

9. Fehlermitnahme durch Fehlerignoranz nach Druckfreigaben
Wenn nach Druckfreigaben Fehler entdeckt werden, wird die Aktualisierung vergessen.

10. Faktor Mensch
Kein Mensch ist perfekt.


Das Fokuspapier als PDF-Download (194 KB)

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