Deutscher Gründerpreis für Schüler

Handy aufladen ohne Kabel

Fünf Schüler wollen mit drahtloser Elektrizität beim Deutschen Gründerpreis punkten
Strom kommt aus der Steckdose? Nicht mehr lange, wenn es nach dem Team "Freelectric" geht. Die fünf Schüler des Wittekind-Gymnasiums aus Lübbecke nehmen beim Deutschen Gründerpreis für Schüler 2009 teil. Ihre Geschäftsidee: kabellose Elektrizität.


Wie das Online-Portal der Neuen Westfälischen Zeitung nw-news.de berichtet, gibt es in den USA bereits umfassende Forschungen zur so genannten "WiTricity". Dabei handele es sich um ein Kunstwort aus den englischen Begriffen wireless (kabellos) und electricity (Elektrizität). "Es ist sogar schon gelungen, Elektrizität ohne Kabel durch Wände zu senden", so Andreas Heßler vom Freelectric-Team gegenüber nw-news.de.

Auf den Spuren Jules Vernes
Die Vision der 17- und 18-jährigen Zwölfklässler: "Es wäre möglich, Handys und Laptops mit Empfängern auszustatten, so dass sie sich automatisch aufladen, sobald sich das Gerät in der Nähe von einem Sender befindet." Auch in der Medizin könnten solche Geräte zum Einsatz kommen – zum Beispiel bei Herzschrittmachern.

Allerdings werde noch einige Zeit vergehen, bis der Strom gänzlich vom Kabel befreit ist und der Firmenname Freelectric ("freie Elektrizität") seinen Sinn erfüllt. Der größte Nachteil sei zum jetzigen Zeitpunkt die unhandliche Größe der Geräte – wie bei der Vorstellung von WiTricity auf der diesjährigen CeBit offensichtlich wurde. Laut Andreas Heßler haben die Geräte ungefähr die Größe wie der Laptop selbst.

Unternehmensberater Dirk Wölk macht den jungen Männern aber Mut: "Auch Jules Verne hat irgendwann von der Mondlandung gesponnen und keiner hätte es für möglich gehalten."

Spielerischer Einstieg ins Unternehmer-Dasein
Wölk ist laut nw-news.de einer der beiden Unternehmenspaten des Schülerteams. Als solcher unterstütze er das Team bei der Gründung ihres fiktiven Unternehmens für den Deutschen Gründerpreis für Schüler. In gemeinsamen Sitzungen würden die Stärken und Schwächen der Teamspieler analysiert und ein Businessplan erstellt.

Noch bis Mitte Mai dauert die Spielphase, danach erfolgt die Bewertung durch die Jury. Ziel von Freelectric: unternehmerische Erfahrungen auf einer spielerischen Ebene sammeln und erfolgreich beim Wettbewerb bestehen – möglichst bis zur Preisverleihung am 30. Juni im Rahmen der Gala des Deutschen Gründerpreises.

Weitere Informationen zum Deutschen Gründerpreis für Schüler erhalten Sie im Wettbewerbseintrag.

Zur Original-Nachricht auf nw-news.de.

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