D-ELINA E-Learning-Innovations- und Nachwuchs-Award
'E-Learning ist nicht mehr wegzudenken'
Interview mit Axel Wolpert, D-ELAN
Zum vierten Mal kürt der Deutsche E-Learning-Innovations- und Nachwuchs-Award D-ELINA 2009 innovative E-Learning-Konzepte. Axel Wolpert, Leiter der Geschäftsstelle des Deutschen Netzwerkes der E-Learning Akteure (D-ELAN), erzählt im Interview mit biz-AWARDS, worauf es bei der Bewerbung ankommt.
Zudem sollten die Maßnahmen umsetzbar und transferierbar sein und einen ganz konkreten Nutzen haben. Bewertet werden schließlich auch Wirtschaftlichkeit und Potenzial für ein Geschäftsmodell.
Dabei werden den Studierenden zusätzliche E-Learning-Tools und Features zur Verfügung gestellt. Das Ganze war in sich stimmig und auch gut umgesetzt.
Der Vorteil: Die jungen Teilnehmer können sich präsentieren und erste Kontakte für den Berufseinstieg knüpfen. Im letzten Jahr haben einige der Sponsoren verschiedenen Bewerbern gleich einen Praktikumsplatz angeboten.
Dazu gibt es natürlich Preisgelder in jeder Kategorie. Und erstmals können die Bewerber in diesem Jahr ein Teil-Stipendium für ein Studium an der European Business School (EBS) gewinnen.
Wir wünschen uns, dass sich der Wettbewerb in den nächsten Jahren weiter etabliert. Neben dem Hochschul-Bereich möchten wir dabei auch etablierte Unternehmen ansprechen – zum Beispiel mit unserem Sonderpreis.
biz-AWARDS dankt für das Interview.
(aw)
Zum Wettbewerb
Der D-ELINA wird 2009 zum vierten Mal vergeben. Schüler, Studenten und junge Berufstätige können sich noch bis zum 30. November 2008 bewerben. Die Preisverleihung findet am 3. Februar im Rahmen der Fachmesse LEARNTEC in Karlsruhe statt.
Weitere Informationen zum Wettbewerb und zur Bewerbung finden Sie im Wettbwerbseintrag und unter www.d-elina.de.

biz-AWARDS: Welche Bedeutung hat E-Learning, das Lernen mithilfe digitaler Medien?
Axel Wolpert: Nach einem Tief vor einigen Jahren hat das Thema mit dem Aufkommen von Web 2.0-Tools wieder deutlich an Bedeutung gewonnen. Gerade für größere, international ausgerichtete Unternehmen ist E-Learning nicht mehr wegzudenken – beispielsweise beim Wissensmanagement.Wie trägt der D-ELINA dieser Entwicklung Rechnung?
Wir wollen insbesondere Studierende und junge Berufstätige animieren, sich auf dem Gebiet E-Learning zu engagieren. Die jüngere Generation beschäftigt sich auch privat mit Blogs, Wikis und Communities. Von diesem Know-how können Unternehmen profitieren.Auf welche Kriterien achtet die Jury besonders bei der Bewertung der Einreichungen?
Unsere Ausrichtung geht stärker auf das Konzept als auf die reine Technologie – die Technik darf nicht für sich allein stehen. Wichtig ist Originalität: Die Idee sollte nicht abgekupfert sein.Zudem sollten die Maßnahmen umsetzbar und transferierbar sein und einen ganz konkreten Nutzen haben. Bewertet werden schließlich auch Wirtschaftlichkeit und Potenzial für ein Geschäftsmodell.
Wie kann ein solches Konzept aussehen?
Im vergangenen Jahr wurde ein Preis an ein Projekt von drei jungen Hochschullehrerinnen vergeben. Sie hatten eine "Blended-Learning"-Umgebung zur Unterstützung der berufsqualifizierenden Ausbildung an Hochschulen konzipiert.Dabei werden den Studierenden zusätzliche E-Learning-Tools und Features zur Verfügung gestellt. Das Ganze war in sich stimmig und auch gut umgesetzt.
Wie profitieren die Teilnehmer von dem Wettbewerb?
Unseres Wissens ist der D-ELINA der einzige Innovationspreis im deutschsprachigen Raum, der sich direkt an den Nachwuchs wendet – ohne dabei Start-ups zu vernachlässigen.Der Vorteil: Die jungen Teilnehmer können sich präsentieren und erste Kontakte für den Berufseinstieg knüpfen. Im letzten Jahr haben einige der Sponsoren verschiedenen Bewerbern gleich einen Praktikumsplatz angeboten.
Dazu gibt es natürlich Preisgelder in jeder Kategorie. Und erstmals können die Bewerber in diesem Jahr ein Teil-Stipendium für ein Studium an der European Business School (EBS) gewinnen.
Welche Tipps geben Sie potenziellen Bewerbern mit auf den Weg?
Viele Bewerbungen halten sich nicht an unsere Vorgaben – die sollte man auf unserer Homepage noch einmal genau studieren. Inhaltlich sollten die Bewerber auf Fragen eingehen wie: Wie lässt sich das Konzept in eine Organisation einbinden? Was für Möglichkeiten der Vernetzung über das Internet gibt es? Worin liegt der Nutzen?Welches bisherige Fazit ziehen Sie aus vier Jahren D-ELINA? Was sind Ihre Wünsche für die Zukunft?
Die Resonanz ist seit 2006 gestiegen und hat sich in den letzten beiden Jahren bei vierzig bis fünfzig Bewerbungen eingependelt.Wir wünschen uns, dass sich der Wettbewerb in den nächsten Jahren weiter etabliert. Neben dem Hochschul-Bereich möchten wir dabei auch etablierte Unternehmen ansprechen – zum Beispiel mit unserem Sonderpreis.
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Der D-ELINA wird 2009 zum vierten Mal vergeben. Schüler, Studenten und junge Berufstätige können sich noch bis zum 30. November 2008 bewerben. Die Preisverleihung findet am 3. Februar im Rahmen der Fachmesse LEARNTEC in Karlsruhe statt.
Weitere Informationen zum Wettbewerb und zur Bewerbung finden Sie im Wettbwerbseintrag und unter www.d-elina.de.
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Leichter lernen mit D-ELINA noch bis zum 10. Dezember
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