Award-Marketing
Teilnahme an Gründerwettbewerben fördert den Start-up
83 Prozent der High-Tech-Unternehmen überleben ihre Gründung, wenn sie an Gründerwettbewerben teilnehmen.
Das ergab eine Umfrage unter zwölf Gründungsinitiativen, durchgeführt von der VDI/VDE Innovation + Technik GmbH (VDI/VDE-IT) und Microsoft Deutschland.
Wettbewerbsgründer halten sich erfolgreich
Die Start-ups schufen laut Umfrage seit 1997 zusammen insgesamt 24.000 Arbeitsplätze und erwirtschafteten einen Gesamtumsatz von rund 330 Millionen Euro. Auch einige Jahre nach einer Teilnahme blieben die Start-ups aus der High-Tech-Branche erfolgreich am Markt.
Die Gesamtzahl der unterstützten Gründungen ist noch höher einzuschätzen, da nicht alle Wettbewerbe Erfolgszahlen erheben.
Weniger Gründungen, aber mehr Wettbewerbsteilnahmen
Trotz sinkender Gründungszahlen im High-Tech-Umfeld wird die Teilnahme an einem Gründer- und Businessplanwettbewerb in Deutschland immer beliebter.
Laut Umfrage stieg die Teilnehmerzahl in den letzten Jahren um mehr als 50 Prozent, von etwa 1.800 in 1997 auf rund 2.500 Teilnehmer in 2005. Dagegen sank die Zahl der High-Tech-Gründungen von 1995 bis 2006 um etwa 30 Prozent.
Auch die Anzahl der Wettbewerbe steigerte sich von 44 Wettbewerben in 2002 auf 67 in 2006. Damit setze sich der Trend fort, Gründungen in dieser Form zu unterstützen.
Erfolg durch individuelle Betreuung
Vor allem die Betreuungsintensität ist ein wesentlicher Faktor für den Unternehmenserfolg, so die Studie. Werden Start-ups im Wettbewerb individuell betreut, melden sie seltener Insolvenz an als Start-ups bei Wettbewerben mit ausschließlich breiterem Förderangebot.
Eine Mehrzahl der intensiv betreuten Unternehmen entwickelt sich nach ihrer Teilnahme zu soliden Kleinunternehmen, die bis zu fünf Mitarbeiter beschäftigen und einen Umsatz von mehreren 100.000 Euro im Jahr erwirtschaften.
8,6 Prozent der Unternehmen sind besonders wachstumsstark. In kurzer Zeit schufen sie mehr als 25 Arbeitsplätze und Umsätze in Millionenhöhe.
Enge Beziehungen pflegen
Wie der Projektleiter der High-Tech-Gründerinitiative "unternimm was", Dr. Carsten Rudolph, sagt, zeichnen sich nützliche Wettbewerbe nicht nur durch die individuelle Betreuung ihrer Teilnehmer aus.
"Erfolgreiche Best Practices pflegen darüber hinaus eine enge Beziehung zur regionalen und überregionalen Wirtschaft sowie zu Fördermittel- oder Venture-Capital-Gebern und bieten ihren Teilnehmern damit beste Startvoraussetzungen."
Förderangebote wie spezielle Seminare und Workshops für die High-Tech-Branche erhöhen zudem die Attraktivität der Wettbewerbe für Partner und Sponsoren aus der Wirtschaft, so Rudolph. Auch mehrere jährliche Initiativentreffen und ein umfangreiches Kunden- und Partnernetzwerk regen den Austausch auf überregionaler Ebene an.
Lokale Konkurrenz der Wettbewerbe ist groß
Mit der steigenden Anzahl von Gründerwettbewerben in Deutschland sind jedoch nicht nur Vorteile verbunden, wie Dr. Christiane Kerlen von der VDI/VDE-IT in der Umfrage berichtet. "Mittlerweile hat sich eine vielfältige, aber auch sehr zersplitterte Landschaft an Förderinitiativen herausgebildet. Diese führt zum Teil zu lokaler Konkurrenz unter den Wettbewerben."
Kerlen schlägt daher eine stärkere Bündelung der Kräfte vor, auf Landesebene und für bestimmte Technologiefelder auf Bundesebene. "Dadurch könnten bessere Möglichkeiten einer nachhaltigen Unterstützung für junge Unternehmen entstehen."
Da besonders kleine Initiativen nicht die notwendigen Ressourcen für eine Erfolgsprüfung haben, "schwächen sie ihre Position gegenüber möglichen Sponsoren, was eine mangelnde Aufmerksamkeit der Venture-Capital-Geber zur Folge hat", so Kerlen.
Ziel war es, die Wirksamkeit dieser Förderform für Unternehmensgründungen aus dem High-Tech-Umfeld zu untersuchen. Befragt wurden vor allem innovationsorientierte Initiativen, die seit 1997 rund 2.500 High-Tech-Start-ups beim Markteintritt unterstützten.Zur Meldung im Original.
Das ergab eine Umfrage unter zwölf Gründungsinitiativen, durchgeführt von der VDI/VDE Innovation + Technik GmbH (VDI/VDE-IT) und Microsoft Deutschland.
Wettbewerbsgründer halten sich erfolgreich
Die Start-ups schufen laut Umfrage seit 1997 zusammen insgesamt 24.000 Arbeitsplätze und erwirtschafteten einen Gesamtumsatz von rund 330 Millionen Euro. Auch einige Jahre nach einer Teilnahme blieben die Start-ups aus der High-Tech-Branche erfolgreich am Markt.
Die Gesamtzahl der unterstützten Gründungen ist noch höher einzuschätzen, da nicht alle Wettbewerbe Erfolgszahlen erheben.
Weniger Gründungen, aber mehr Wettbewerbsteilnahmen
Trotz sinkender Gründungszahlen im High-Tech-Umfeld wird die Teilnahme an einem Gründer- und Businessplanwettbewerb in Deutschland immer beliebter.
Laut Umfrage stieg die Teilnehmerzahl in den letzten Jahren um mehr als 50 Prozent, von etwa 1.800 in 1997 auf rund 2.500 Teilnehmer in 2005. Dagegen sank die Zahl der High-Tech-Gründungen von 1995 bis 2006 um etwa 30 Prozent.
Auch die Anzahl der Wettbewerbe steigerte sich von 44 Wettbewerben in 2002 auf 67 in 2006. Damit setze sich der Trend fort, Gründungen in dieser Form zu unterstützen.
Erfolg durch individuelle Betreuung
Vor allem die Betreuungsintensität ist ein wesentlicher Faktor für den Unternehmenserfolg, so die Studie. Werden Start-ups im Wettbewerb individuell betreut, melden sie seltener Insolvenz an als Start-ups bei Wettbewerben mit ausschließlich breiterem Förderangebot.
Eine Mehrzahl der intensiv betreuten Unternehmen entwickelt sich nach ihrer Teilnahme zu soliden Kleinunternehmen, die bis zu fünf Mitarbeiter beschäftigen und einen Umsatz von mehreren 100.000 Euro im Jahr erwirtschaften.
8,6 Prozent der Unternehmen sind besonders wachstumsstark. In kurzer Zeit schufen sie mehr als 25 Arbeitsplätze und Umsätze in Millionenhöhe.
Enge Beziehungen pflegen
Wie der Projektleiter der High-Tech-Gründerinitiative "unternimm was", Dr. Carsten Rudolph, sagt, zeichnen sich nützliche Wettbewerbe nicht nur durch die individuelle Betreuung ihrer Teilnehmer aus.
"Erfolgreiche Best Practices pflegen darüber hinaus eine enge Beziehung zur regionalen und überregionalen Wirtschaft sowie zu Fördermittel- oder Venture-Capital-Gebern und bieten ihren Teilnehmern damit beste Startvoraussetzungen."
Förderangebote wie spezielle Seminare und Workshops für die High-Tech-Branche erhöhen zudem die Attraktivität der Wettbewerbe für Partner und Sponsoren aus der Wirtschaft, so Rudolph. Auch mehrere jährliche Initiativentreffen und ein umfangreiches Kunden- und Partnernetzwerk regen den Austausch auf überregionaler Ebene an.
Lokale Konkurrenz der Wettbewerbe ist groß
Mit der steigenden Anzahl von Gründerwettbewerben in Deutschland sind jedoch nicht nur Vorteile verbunden, wie Dr. Christiane Kerlen von der VDI/VDE-IT in der Umfrage berichtet. "Mittlerweile hat sich eine vielfältige, aber auch sehr zersplitterte Landschaft an Förderinitiativen herausgebildet. Diese führt zum Teil zu lokaler Konkurrenz unter den Wettbewerben."
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Zur Studie
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