Businesspläne and more
Eine Horrorvorstellung für alle Teilnehmer bei Businessplan-Wettbewerben: Die eigene Geschäftsidee wird gestohlen und adaptiert. Die Gefahr eines solchen Ideenklaus ist zwar eher gering. Davor schützen sollten sich Gründer trotzdem: vor allem im eigenen Unternehmen.
Gerade unausgereifte Geschäftideen lassen sich nur schwer mit den gewerblichen Schutzrechten absichern. Bei vielen Business-Wettbewerben verpflichten sich aber Juroren, Trainer und Teilnehmer zur Vertraulichkeit. Zudem stützen sich Ideen, die über einen langen Zeitraum entwickelt wurden, in der Regel auf einen unaufholbaren Know-how-Vorsprung.
Gründer sollten das Thema Ideenklau trotzdem ernst nehmen – und dabei im eigenen Unternehmen anfangen. Das Wirtschaftsmagazin impulse gibt Tipps, wie Sie sich gegen Diebstahl Ihres geistigen Eigentums wappnen. Dabei gilt: Paranoia ist unangebracht, aber Vorsicht ist besser als Nachsicht.
Sicherheit strategisch planen
impulse empfiehlt, das Thema Sicherheit zu einem festen Bestandteil der Firmen-Strategie zu machen. Stellen Sie in einem Sicherheitskonzept Auflagen für die sensiblen Bereiche des Unternehmens auf. Verpflichten Sie zum Beispiel alle Mitarbeiter zur Verschwiegenheit bei elementaren Firmen-Informationen.
Regeln Sie auch den täglichen Umgang mit vertraulichen Daten und Unterlagen: Schützen Sie alle Computer mit Passwörtern und lassen Sie diese nicht offen herumliegen. Sorgen Sie dafür, dass alle Mitarbeiter abends ihre Rechner herunterfahren.
Verschließen Sie wichtige Dokumente im Schrank und schreddern Sie alte Unterlagen, wenn sie Hinweise auf geschäftliche Informationen enthalten. Dazu gehören beispielsweise auch Briefumschläge mit Adressen von Lieferanten oder Kunden.
Gehen Sie auch bei Ausschreibungen nicht zu sehr ins Detail. Womöglich verraten Sie der Konkurrenz dadurch wichtige Insider-Informationen.
Faktor Mensch einplanen
Selbst wenn Sie Ihre Daten sorgfältig schützen, besteht impulse zufolge Gefahr: durch Ihre Angestellten. Gerade unzufriedene Mitarbeiter plauderten eher Betriebsgeheimnisse aus oder nähmen diese zum nächsten Arbeitgeber mit. Mit einem guten Betriebsklima beugen Sie dem vor.
Manchmal verraten Mitarbeiter sensible Informationen auch unabsichtlich. Das nutzten Industrie-Spione aus, die sich gezielt an solche Personen "heranmachen" – vermeintlich ganz privat. Klären Sie Ihre Mitarbeiter über solche Gefahren auf und betonen Sie die Dringlichkeit der Geheimhaltung.
In seltenen Fällen versuchten Konkurrenten, sich in Firmen "einzuschleichen". Werden Sie misstrauisch bei Initiativ-Bewerbungen für allzu kurze Zeiträume. Fragen Sie dann im Bewerbungsgespräch gezielt nach Kontakten zur Konkurrenz. Laut impulse werden gelegentlich auch Telefone, Besprechungsräume oder Forschungslabors mit Wanzen abgehört.
Diebstahl nicht hinnehmen
Wehren Sie sich, falls Konkurrenten trotz aller Vorsichtsmaßnahmen von Ihnen abkupfern – am besten mit rechtlichem Beistand. impulse empfiehlt, den Verursacher von Schutzrechtsverletzungen abzumahnen und auf Schadenersatz zu verklagen. Beantragen Sie beim Zoll, dass Fälschungen beschlagnahmt werden. Auf Messen ließen sich Plagiate per einstweiliger Verfügung rasch entfernen, so impulse.
Foto: Gerd Altmann (geralt) / PIXELIO
Meins bleibt meins
Tipps gegen den Diebstahl der eigenen Geschäftsidee
Quelle: Gerald Altmann / Pixelio
Gerade unausgereifte Geschäftideen lassen sich nur schwer mit den gewerblichen Schutzrechten absichern. Bei vielen Business-Wettbewerben verpflichten sich aber Juroren, Trainer und Teilnehmer zur Vertraulichkeit. Zudem stützen sich Ideen, die über einen langen Zeitraum entwickelt wurden, in der Regel auf einen unaufholbaren Know-how-Vorsprung.
Gründer sollten das Thema Ideenklau trotzdem ernst nehmen – und dabei im eigenen Unternehmen anfangen. Das Wirtschaftsmagazin impulse gibt Tipps, wie Sie sich gegen Diebstahl Ihres geistigen Eigentums wappnen. Dabei gilt: Paranoia ist unangebracht, aber Vorsicht ist besser als Nachsicht.
Sicherheit strategisch planen
impulse empfiehlt, das Thema Sicherheit zu einem festen Bestandteil der Firmen-Strategie zu machen. Stellen Sie in einem Sicherheitskonzept Auflagen für die sensiblen Bereiche des Unternehmens auf. Verpflichten Sie zum Beispiel alle Mitarbeiter zur Verschwiegenheit bei elementaren Firmen-Informationen.
Regeln Sie auch den täglichen Umgang mit vertraulichen Daten und Unterlagen: Schützen Sie alle Computer mit Passwörtern und lassen Sie diese nicht offen herumliegen. Sorgen Sie dafür, dass alle Mitarbeiter abends ihre Rechner herunterfahren.
Verschließen Sie wichtige Dokumente im Schrank und schreddern Sie alte Unterlagen, wenn sie Hinweise auf geschäftliche Informationen enthalten. Dazu gehören beispielsweise auch Briefumschläge mit Adressen von Lieferanten oder Kunden.
Gehen Sie auch bei Ausschreibungen nicht zu sehr ins Detail. Womöglich verraten Sie der Konkurrenz dadurch wichtige Insider-Informationen.
Faktor Mensch einplanen
Selbst wenn Sie Ihre Daten sorgfältig schützen, besteht impulse zufolge Gefahr: durch Ihre Angestellten. Gerade unzufriedene Mitarbeiter plauderten eher Betriebsgeheimnisse aus oder nähmen diese zum nächsten Arbeitgeber mit. Mit einem guten Betriebsklima beugen Sie dem vor.
Manchmal verraten Mitarbeiter sensible Informationen auch unabsichtlich. Das nutzten Industrie-Spione aus, die sich gezielt an solche Personen "heranmachen" – vermeintlich ganz privat. Klären Sie Ihre Mitarbeiter über solche Gefahren auf und betonen Sie die Dringlichkeit der Geheimhaltung.
In seltenen Fällen versuchten Konkurrenten, sich in Firmen "einzuschleichen". Werden Sie misstrauisch bei Initiativ-Bewerbungen für allzu kurze Zeiträume. Fragen Sie dann im Bewerbungsgespräch gezielt nach Kontakten zur Konkurrenz. Laut impulse werden gelegentlich auch Telefone, Besprechungsräume oder Forschungslabors mit Wanzen abgehört.
Diebstahl nicht hinnehmen
Wehren Sie sich, falls Konkurrenten trotz aller Vorsichtsmaßnahmen von Ihnen abkupfern – am besten mit rechtlichem Beistand. impulse empfiehlt, den Verursacher von Schutzrechtsverletzungen abzumahnen und auf Schadenersatz zu verklagen. Beantragen Sie beim Zoll, dass Fälschungen beschlagnahmt werden. Auf Messen ließen sich Plagiate per einstweiliger Verfügung rasch entfernen, so impulse.
Foto: Gerd Altmann (geralt) / PIXELIO
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