futureSAX


Gründen und 15.000 Euro:
aus Leipzig
Gründer: Dipl. Wirtschafts-Ing. Hendrik Möckel und Dipl.-Ing. Ronny Grunert

Phacon entwickelt und produziert Demonstrationsmodelle für die Weiterbildung und das Training von Medizinern. Diese können realitätsnah üben, ohne auf verfügbare Leichenpräparate und Körperspenden angewiesen zu sein.

Das zum Patent angemeldete chirurgische Simulationssystem entdeckt Verletzungen von Risikostrukturen (Nerven, Gefäße etc.) während der Simulation. Eingesetzt werden kann die Technologie in unterschiedlichen chirurgischen Disziplinen, zum Beispiel in der Ohr-, Nasen- und Herzchirurgie.

Auch spezifische 3D-Modelle für Patienten werden derzeit entwickelt. Diese werden dann in der Planung für chirurgische Eingriffe eingesetzt, in der Patientenaufklärung oder können direkt an die Patienten verkauft werden.

www.phacon-leipzig.de

2. Preis und 10.000 Euro: Team Urotec
aus Dresden
Gründer: Frau Dr. med. Gouya Ram-Liebig und Sören Liebig

Das Biotechnologie-Unternehmen Urotex ist fokussiert auf Forschung, Entwicklung, Produktion und Vertrieb von Produkten im Bereich des Tissue Engineering der Harnröhre und der Harnblase.

Bei den angebotenen Produkten handelt es sich um Gewebskonstrukte aus körpereigenen Zellen. Diese besitzen funktionell natürliche Eigenschaften der Harnorgane und stehen noch nicht kommerziell zur Verfügung. Allein an fortgeschrittenen Harnblasenerkrankungen leiden weltweit über 400 Millionen Menschen.

3. Preis und 5.000 Euro: Team Menippos
aus Chemnitz

Menippos verknüpft klassische Medien mit so genannten echtmultimedialen Spielen und will dadurch eine virtuelle Spielwelt interaktiver Unterhaltungssoftware schaffen.

Die angewandte Technik druckt zum Beispiel Elektronik auf Spielkarten und -bretter. Bereits 2006 eröffnete das Unternehmen den Markt für echtmultimediale Spiele mit dem Sammelkarten-Onlinespiel "HurraFussball".
Das Kartenspiel verwendet gedruckte ID-Tags, die einen direkten Einsatz der Karten in einem Online-Spiel ermöglichen.

www.menippos.de

Wachsen und 15.000 Euro:
aus Dresden

RESprotect ist eine Biotechnologiefirma mit Sitz in Dresden. Dias Unternehmen forscht zu Arbeiten für Hemmung von Chemoresistenzen und Verstärkung der Chemosensitivität bei Chemotherapien.

Bisher eingesetzte Krebsmedikamente (Zytostatika) treiben zwar Tumorzellen in den Selbstmord. Doch der Tumor entwickelt Abwehrmechanismen gegenüber der Behandlung. Die Arzneimittel von RESprotect verhindern diese Resistenzbildung gegenüber Chemotherapien und erhöhen die Immunabwehr der Patienten.

Der technologische Ansatz in bisher einzigartig. Das erste Arzneimittel RP101 zeigte in Kombination mit Zytostatika in zwei klinischen Studien bereits eine lebensverlängernde Wirkung.

www.resprotect.de


Hochschulsonderpreis: Hochschulnetzwerke SAXEED Chemnitz und SMILE Leipzig
zum Wettbewerb:futureSAX


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