Umweltpreis des Landes Rheinland-Pfalz
Handwerk:
Schreinerei und Tischlerei Jürgen Zmelty aus Lahnstein
Seit 1994 werden bei der Schreinerei alte Baustoffe wieder verwendet, ein zentrales Element der Firmenphilosophie.
Damit nutzt der Handwerksbetrieb ein großes Energieeinsparpotential, denn jeder Baustoff verbraucht bei seiner Herstellung, dem Transport, der Lagerung oder der Entsorgung große Energiemengen, so genannte "Graue Energie".
Findet doch ein Abriss statt, baut der Handwerksmeister alte Baustoffe wieder ein, zum Beispiel bei der Restaurierung und Sanierung denkmalgeschützter Gebäude oder antiker Möbel. Dabei setzt die Firma auf eine enge Abstimmung mit Denkmalpflege und Handwerkskammer.
www.juergen-zmelty.de
Mothermik GmbH aus Pfalzfeld im Hunsrück
Nach mehr als zehn Jahren Entwicklungsarbeit ging das Unternehmen mit einer neuen Technik an den Start: die CO2-neutrale Holzverstromung aus heimischen Holz. Die Verstromung wird mithilfe einer Holzvergasung und anschließendem Kraft-Wärme-Kopplung realisiert.
Dadurch erhöht sich der Wirkungsgrad im Vergleich zu herkömmlichen Techniken. Die hohe Energieeffizienz und CO2-Einsparung machen die Technik umweltverträglich.
Laut Jury ist das Projekt ein Beispiel dafür, wie ein mittelständischer Betriebe sich einem neuem Risiko gestellt, umfangreiche Vorleistungen erbracht, geforscht und am Ende eine Zukunftstechnologie entwickelt hat.
www.mothermik.de
öfftl. Einrichtungen:
Umweltberatung der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz in Koblenz
Die Umweltberatung überzeugte mit ihrem ganzheitlichen Ansatz und der Integrativen Umweltberatung.
Seit mehr als zehn Jahren setzt der Landkreis Impulse mittels Projekten, Veranstaltungen, Initiativen und Bildungsmaßnahmen. Diese reichen von der regionalen Vermarktung heimischer Produkten bis hin zu energieeffizientem Bauen und Sanieren.
Aus dem Dialog mit Bürgern, Verwaltung und Politik heraus entstand 1997 der Beirat Integrierte Umweltberatung, an dem sich 10 Landkreise und neun Bundesländern beteiligten. Bis heute hält die positive Resonanz an.
www.ben-mittelrhein.de
Umwelt-AG des Gymnasiums am Römerkastell in Alzey
1990 wurde die Umwelt-AG gegründet am Alzeyer Gymnasium gegründet. In den Projekten und Kooperation der Schule beschäftigten sich Schüler mit den Themen Energiesparen und Nutzung regenerativer Energien.
Das Spektrum der Projekte umfasst zum Beispiel die Errichtung schuleigener thermischer Solaranlage und einen zum Energiesparvertrag zwischen Schülern und ihren Eltern.
Im Energiezelt der Rheinland-Pfalz-Ausstellung 2006 präsentierten die Schüler ein eigenes Energiefahrrad und konnten die Gäste von dem häuslichen Einsparpotential des Fahrrads praktisch überzeugen.
roeka2.rheinhessen.com
Industrie, Handel usw.:
Michelin Reifenwerke AG & Co. KGaA aus Bad Kreunach
Die AG zeigte mit einem neuen Verfahren, wie bei der Produktion als Abluft anfallende Energiemengen energieeffizient genutzt werden können. Erzeugt wird die Energie aus dem Abdampf der Reifenvulkanisation.
Mit dem patentierten Verfahren spart Michelin Energie bei den so genannten "Brüdendämpfen“, die als Verluste bei der Vulkanisation ausgestoßen werden. Die neue Technik führt außerdem zu weniger Austausch an CO2 und lässt sich auch für die Wärmerückgewinnung aus Abwärme anwenden.
www.michelin.de/de
Sonderpreis: Wolfgang Steinke aus Kördorf
Steinke gewann mit der Idee seines
Photovoltaik-Spiels "Das blaue Kristall". Das Spiel will einen spielerischen Beitrag zur stärkeren Nutzung der Sonnenenergie leisten, insbesondere bei der jungen Generation.
Im Schulunterricht sollen solare Kenntnisse mithilfe von Wissenskarten vermittelt und Geldinvestitionen in PV-Anlagen und Renditegewinne auch Wirtschaftlichkeit simuliert werden.
www.steinke-objekte.de
Schreinerei und Tischlerei Jürgen Zmelty aus Lahnstein
Seit 1994 werden bei der Schreinerei alte Baustoffe wieder verwendet, ein zentrales Element der Firmenphilosophie.
Damit nutzt der Handwerksbetrieb ein großes Energieeinsparpotential, denn jeder Baustoff verbraucht bei seiner Herstellung, dem Transport, der Lagerung oder der Entsorgung große Energiemengen, so genannte "Graue Energie".
Findet doch ein Abriss statt, baut der Handwerksmeister alte Baustoffe wieder ein, zum Beispiel bei der Restaurierung und Sanierung denkmalgeschützter Gebäude oder antiker Möbel. Dabei setzt die Firma auf eine enge Abstimmung mit Denkmalpflege und Handwerkskammer.
www.juergen-zmelty.de
Mothermik GmbH aus Pfalzfeld im Hunsrück
Nach mehr als zehn Jahren Entwicklungsarbeit ging das Unternehmen mit einer neuen Technik an den Start: die CO2-neutrale Holzverstromung aus heimischen Holz. Die Verstromung wird mithilfe einer Holzvergasung und anschließendem Kraft-Wärme-Kopplung realisiert.
Dadurch erhöht sich der Wirkungsgrad im Vergleich zu herkömmlichen Techniken. Die hohe Energieeffizienz und CO2-Einsparung machen die Technik umweltverträglich.
Laut Jury ist das Projekt ein Beispiel dafür, wie ein mittelständischer Betriebe sich einem neuem Risiko gestellt, umfangreiche Vorleistungen erbracht, geforscht und am Ende eine Zukunftstechnologie entwickelt hat.
www.mothermik.de
öfftl. Einrichtungen:
Umweltberatung der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz in Koblenz
Die Umweltberatung überzeugte mit ihrem ganzheitlichen Ansatz und der Integrativen Umweltberatung.
Seit mehr als zehn Jahren setzt der Landkreis Impulse mittels Projekten, Veranstaltungen, Initiativen und Bildungsmaßnahmen. Diese reichen von der regionalen Vermarktung heimischer Produkten bis hin zu energieeffizientem Bauen und Sanieren.
Aus dem Dialog mit Bürgern, Verwaltung und Politik heraus entstand 1997 der Beirat Integrierte Umweltberatung, an dem sich 10 Landkreise und neun Bundesländern beteiligten. Bis heute hält die positive Resonanz an.
www.ben-mittelrhein.de
Umwelt-AG des Gymnasiums am Römerkastell in Alzey
1990 wurde die Umwelt-AG gegründet am Alzeyer Gymnasium gegründet. In den Projekten und Kooperation der Schule beschäftigten sich Schüler mit den Themen Energiesparen und Nutzung regenerativer Energien.
Das Spektrum der Projekte umfasst zum Beispiel die Errichtung schuleigener thermischer Solaranlage und einen zum Energiesparvertrag zwischen Schülern und ihren Eltern.
Im Energiezelt der Rheinland-Pfalz-Ausstellung 2006 präsentierten die Schüler ein eigenes Energiefahrrad und konnten die Gäste von dem häuslichen Einsparpotential des Fahrrads praktisch überzeugen.
roeka2.rheinhessen.com
Industrie, Handel usw.:
Michelin Reifenwerke AG & Co. KGaA aus Bad Kreunach
Die AG zeigte mit einem neuen Verfahren, wie bei der Produktion als Abluft anfallende Energiemengen energieeffizient genutzt werden können. Erzeugt wird die Energie aus dem Abdampf der Reifenvulkanisation.
Mit dem patentierten Verfahren spart Michelin Energie bei den so genannten "Brüdendämpfen“, die als Verluste bei der Vulkanisation ausgestoßen werden. Die neue Technik führt außerdem zu weniger Austausch an CO2 und lässt sich auch für die Wärmerückgewinnung aus Abwärme anwenden.
www.michelin.de/de
Sonderpreis: Wolfgang Steinke aus Kördorf
Steinke gewann mit der Idee seines
Photovoltaik-Spiels "Das blaue Kristall". Das Spiel will einen spielerischen Beitrag zur stärkeren Nutzung der Sonnenenergie leisten, insbesondere bei der jungen Generation.
Im Schulunterricht sollen solare Kenntnisse mithilfe von Wissenskarten vermittelt und Geldinvestitionen in PV-Anlagen und Renditegewinne auch Wirtschaftlichkeit simuliert werden.
www.steinke-objekte.de
zum Wettbewerb:Umweltpreis des Landes Rheinland-Pfalz
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