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Kampf der Datenkrake: Sechs Datenschutz-Tipps von Google gegen Google

12.05.2009 | Autor: AWE | 0 Kommentare

Quelle: Pixelio
Der Suchmaschinen-Gigant Google ist in vielen Medien als Datenkrake verschrien. Dabei gibt das Unternehmen selbst eine Reihe von Empfehlungen, wie Sie Ihre Privatsphäre online schützen können.

Das IT-Portal computerwoche.de hat sechs Google-Tipps zusammengestellt, wie Sie Ihre Daten vor Google verbergen.

1. Über Rechte und Methoden informieren
Das Google Privacy Center bietet einen Überblick über die Datenschutz-Politk bei Google und über die aktuell geltenden Bestimmungen. Darüber hinaus bietet die Seite Privacy-Best-Practices für Produkte und Dienstleistungen.

Zusätzlich finden Sie bei der Google-Tochter YouTube Videos zu Google-Produkten. So erhalten Sie etwa in den Kategorien "Google Search Privacy" und "Google Privacy Tipps" praktische Tipps, wie Sie Ihre Daten schützen.

2. Inhalte bei Google-Services schützen
Einige Google-Services sind standardmäßig öffentlich – etwa der Fotodienst "Picasa Web Albums". Ändern Sie diese Standard-Einstellung auf "unlisted" (keine Indizierung der Suchmaschinen) oder "privat" (sichtbar nur für ausgewählte Nutzer).

Sie können bei Google auch vertraulich ("off the record") chatten. In diesem Fall wird das Protokoll (Instant-Messaging-Transcript) nicht gespeichert.

3. Vorschlagsfunktion im Chrome-Browser deaktivieren
Der Google-Browser Chrome generiert standardmäßig eine Historie Ihrer besuchten Websites und speichert deren Text. So soll der Browser die gewünschte Web-Adresse erraten, wenn Sie später wieder im Browser-Fenster danach suchen.

Auch dieses Feature lässt sich abschalten: Entfernen Sie unter "Under the Hood" den Haken bei "Use a Suggestion Service". Zudem können Sie bei Chrome auch im "inkognito"-Modus surfen.

4. Web-Protokoll abschalten
Google erstellt eine persönliche Suchhistorie, wenn die Option "Web Protokoll" im Google-Accounts aktiviert ist. Diese Daten werden nicht automatisch gelöscht, weil Google sie nicht für gezielte Werbung verwendet.

Daten, die zu kommerziellen Zwecken gespeichert werden und mit einem Browser-Cookie verbunden sind, werden dagegen nach neun Monaten anonymisiert.

5. Keine zugeschnittene Werbung zulassen
Google und Drittanbieter nutzen im Google-Netz AdSense kontextabhängige Informationen und eine Historie bislang besuchter Websites, um Ihnen zielgerichtete Werbe-Inhalte zu senden. Diese sind auf Ihre Surf-Interessen zugeschnitten.

Auf der AdPreferences-Site können Sie diese Interessenskategorien verändern oder entfernen. Installieren Sie ein spezielles Plug-In, um das Cookie für Anzeigenvorgaben dauerhaft zu deaktivieren. Es ist verfügbar für den Internet Explorer (IE), Firefox, Chrome und Safari.

6. GoogleMail um SSL erweitern
Sie können Ihre E-Mails in GoogleMail verschlüsseln – per SSL, einem Netzwerkprotokoll zur sicheren Übertragung von Daten. Diese Funktion ist beim Login aktiv, wird aber bei Mail-Interaktionen aus Performancegründen abgeschaltet.

In den Einstellungen lässt sich SSL dauerhaft aktivieren. Wählen Sie dazu unter dem Punkt "Browsereinstellungen" die Option "Immer https verwenden".


Zur Original-Nachricht bei computerwoche.de


Bildquelle: Gerd Altmann(geralt)/Pixelio
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