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Existenzgründung

Ideen sind gut – Mitarbeiter sind besser

23.01.2009 | Autor: | 0 Kommentare

Viele Start-ups glauben, ein Geschäft lebe allein von guten Ideen. Doch ist das Team unzufrieden, können selbst die besten Ideen nicht gedeihen.

Die Betriebswirtin Constanze Buchheim stieg 2006 bei Spreadshirt ein. Dort baute sie den Human-Resources-Bereich (HR-Bereich) auf – und ist heute vollständig darin tätig. Auf gruenderszene.de informiert sie über die Bedeutung eines funktionierenden HR-Bereiches für jedes Unternehmen.

Strategie und System sind die Zauberwörter
Den meisten Gründern ist nach Buchheim zwar bewusst, dass ein gutes Team unerlässlich für ein funktionierendes Unternehmen ist. Doch viele unterschätzten die Rolle guter HR-Arbeit – und machten diese mal eben nebenbei.

Gerade wenn der Unternehmer über die Euphorie der Gründungsphase hinaus ist, seien System und Strategie unerlässlich. Sobald eine Firma sichtbar wachse, werde auch gute HR-Arbeit immer wichtiger.

Dafür sollten laut Buchheim folgende Punkte beachtet werden:

Vision und Ziele definieren
Gründer sollten unbedingt die Ziele der Firma definieren eine Unternehmenskultur entwickeln – über sogenannte Unternehmenswerte. Dadurch gibt man den Mitarbeitern einen Verhaltensrahmen vor, der maßgebend für den Erfolg der Firma ist.

Mitarbeiter systematisch werben
Eine unkoordinierte Suche und ein übermäßiges Team-Wachstum sollten vermieden werden. Dafür lohnt es sich, Mitarbeiter systematisch zu werben. Vision, Ziele und Kultur des Unternehmens definieren automatisch, welche Fähigkeiten gesucht sind.

Rechtliche Grundlagen beachten
Gerade bei ungeübten Arbeitgebern schleichen sich schnell Fehler in den Arbeitsvertrag. Deshalb sollte besonders auf die Punkte Probezeit und Befristungen geachtet werden. Eine gute Hilfe bieten hier geprüfte Musterverträge.

Erwartungen koordinieren
Mitarbeiter sollten in alle Abläufe integriert werden – ein durchdachtes Einarbeitungsprogramm ist sehr hilfreich. Es empfiehlt sich, in regelmäßigen Abständen das Fortschreiten der einzelnen Projekte zu besprechen. So wird deutlich, ob eventuelle Trainingsmaßnahmen oder neue Ziele notwendig sind. Je jünger das Unternehmen, desto schneller ändern sich noch die Ziele – und in umso kürzeren Zyklen sollten die Aufgaben besprochen werden.

Mitarbeiter ans Unternehmen binden
Der Energieaufwand für die Gewinnung eines neuen Mitarbeiters lohnt sich nur dann, wenn sich dieser auch eine Zukunft im Unternehmen vorstellen könne. Ständig neue Mitarbeiter zu rekrutieren und einzuarbeiten ist hingegen sehr kostspielig.

Zum Originalartikel auf gruenderszene.de
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