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IQ Innovationspreis Mitteldeutschland

Gründern ein gutes Netzwerk bieten

25.02.2008 | Autor: Mario Böhl | 0 Kommentare

Know-how und hohe Preisgelder: Jungen Unternehmern bieten sich in Deutschland viele Wettbewerbe, um ihre Gründung voranzutreiben. Oft wird bei der Wahl des Wettbewerbs jedoch der Marketingwert übersehen, den ein namhafter Preis mit sich bringt.

Hanka Fischer, Projektleiterin beim IQ Innovationspreis Mitteldeutschland, hat sich für biz-AWARDS mit den leisen Werten eines Ideenwettbewerbs auseinandergesetzt.

Mehr als die Summe
"Der Zugang zu exklusiven Wirtschaftsnetzwerken ist ein Wert, den man nicht mit Summen benennen kann", sagt Fischer. Deshalb erhalten Gründer, Studenten oder Wissenschaftler, die sich beim IQ Innovationspreis behaupten, zum hoch dotierten Preisgeld eine einjährige Mitgliedschaft im Unternehmensnetzwerk der Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland.

Dieser Zugang ermögliche vor allem eins: gewinnbringende Kontakte und potenzielle Referenzaufträge. Zu den besonderen Aufgaben gehört es laut Hanka Fischer dabei, Unternehmensbeziehungen zu pflegen und Netzwerke aufzubauen.

Individuelle Bedürfnisse
Oft sind die Bedürfnisse aber sehr unterschiedlich. Es fehlen oft die richtigen Beziehungen und genügend Kapital, sagt die Projektleiterin.

Auch hier zeige der IQ-Preis seine Vorteile: "Im vergangen Jahr konnten wir einem unserer Gewinner eine Finanzierung ermöglichen, durch die ein langjährig angelegter internationaler Auftrag erst möglich wurde."

Profipresse inklusive
Ein zweiter wertvoller Gewinn für Jungunternehmer ist nach Fischer die Unterstützung bei professioneller Pressearbeit – besonders für die Gründer, die ihren Fokus selbst auf Entwicklungen legen und keine Erfahrung mit Medien haben.

Darüber hinaus veröffentliche der namhafte Veranstalter des Wettbewerbs Artikel gemeinsam mit den Preisträgern Artikel zu den Innovationen. Damit könne er zu wichtiger Presseresonanz beitragen.

Gute Beispiele für solch erfolgreiche IQ-Gewinne seinen die Partec GmbH aus Görlitz und die Leipziger sprd.net AG. Beide Firmen agierten inzwischen weltweit und hätten zahlreiche Arbeitsplätze in der Region geschafften: "Wir freuen uns natürlich, mit dem IQ auch marketingtechnisch etwas zum Unternehmenserfolg beitragen zu können", so Fischer.

Orientierung geben
Gerade die Orientierung am Bewerber sei bei der Konzeption des Ideenwettbewerbs von Anfang an ausschlaggebend gewesen.

Daher versuche man, die zahlreichen Wettbewerbe der Städte und Regionen unter einer starken Dachmarke zu bündeln. Jeder Bewerber eines lokalen IQ-Preises nimmt automatisch auch am Gesamtpreis auf mitteldeutscher Ebene teil. In diesem Jahr beteiligten sich erstmals sieben mitteldeutsche Städte.

Das soll den Bewerbern eine Teilnahme erleichtern: "Gerade die kreativen Köpfe nehmen sich nicht die Zeit, die Vielzahl der Wettbewerbe zu sondieren", so die Erfahrung von Hanka Fischer. Ein Wettbewerb mit mehreren Gewinnschancen komme da sehr gelegen.
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