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European Enterprise Awards

Beamte ohne Sitzblockade gesucht

30.06.2009 | Autor: AWE | 0 Kommentare

Der italienische Schauspieler Alberto Sordi sagte einmal: "Beamte sind Leute, die ein Leben lang sitzen, ohne verurteilt zu sein." Die Europäische Kommission prämiert "nicht-sitzende" Behörden mit dem European Enterprise Award (EEA).

Bereits zum vierten Mal wird der EEA vergeben für öffentliche Institutionen und öffentlich-private Partnerschaften aus den 27 Mitgliedstaaten der EU sowie Island, Norwegen und der Türkei. Prämiert werden innovative und erfolgreiche Leistungen, die Entrepreneurship auf lokaler, regionaler oder nationaler Ebene fördern.

Zwei Stufen x fünf Kategorien + ein großer Preis der Jury = EEA
Der Wettbewerb wird in zwei Stufen ausgetragen: Im nationalen Auswahlprozess nominiert jedes Land zwei Kandidaten, die anschließend am Wettbewerb auf europäischer Ebene teilnehmen. Vergeben wird der Preis in den folgenden Kategorien:

• Förderung des Unternehmergeistes: Initiativen, die eine unternehmerische Denkweise und Kultur fördern und zu Kreativität, Innovation und Risikobereitschaft anregen.

• Investitionen in Kenntnisse und Fertigkeiten: Maßnahmen zur Verbesserung von unternehmerischen, beruflichen und fachlichen Kenntnissen und Führungsqualitäten.

• Verbesserung des Unternehmensumfeldes: regionale oder lokale Politiken, die Gründung oder Wachstum von Unternehmen fördern.

• Verantwortliches und umfassendes Unternehmertum: regionale oder lokale Aktivitäten, die Entrepreneurship in unterrepräsentierten Gruppen oder soziale und umweltbewusste Maßnahmen fördern.

Neu eingeführt hat die Europäische Kommission die Kategorie "Unterstützung der Internationalisierung von Unternehmen". Damit werden Initiativen ausgezeichnet, die insbesondere kleineren Unternehmen helfen, von internationalen Märkten zu profitieren. Zusätzlich vergibt die EU einen Großen Preis der Jury für die kreativste und nachahmenswerteste Initiative.

Sitzen verboten, bewerben erlaubt
Noch bis zum 15. September 2009 können sich lokale, regionale und nationale Behörden sowie Institutionen bewerben, die in den Jahren 2008 und 2009 mit neuartigen Maßnahmen in einer der Kategorien aufwarten konnten. Das können Gemeinden, Städte, Regionen oder Bundesländer sein, aber auch öffentlich-private Partnerschaften zwischen Behörden und Unternehmen, Bildungseinrichtungen oder Wirtschaftsorganisationen.

Die Bewerbung ist zu richten an:

Institut für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn
z. Hd. Dipl.-Vw. Michael Holz
Maximilianstraße 20
53111 Bonn

Die beiden deutschen Kandidaten, die im Mai 2010 zur Endausscheidung nach Madrid fahren, werden bis zum 15. Dezember 2009 bekannt gegeben und auf der Internet-Seite der Europäischen Kommission vorgestellt.

Das Anmeldeformular sowie weitere Informationen zum Wettbewerb erhalten Sie unter www.ifm-bonn.org.
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