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IQ Innovationspreis Mitteldeutschland

Die Idee ist wichtiger als der Businessplan

05.03.2009 | Autor: | 0 Kommentare

Klaus Wurpts, Geschäftsführer der Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland
Der Einsendeschluss für den IQ Innovationspreis Mitteldeutschland naht: Noch bis zum 15. März 2009 können Bewerbungen eingereicht werden. Was Sie für einen Sieg mitbringen müssen, verrät der Geschäftsführer der Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland, Klaus Wurpts, im Interview.

Das Ziel des IQ-Veranstalters Wirtschaftsinitiative: den Wirtschaftsstandort Mitteldeutschland stärken. Dabei helfe unter anderem der IQ Innovationspreis, sagt Wurpts. Der Preis prämiere Ideen aus sechs strukturbestimmenden Clustern. Außerdem vereine er mehrere lokale Innovationspreise der Region Mitteldeutschland. Für diese Teilnehmer bedeutet das: Mit einer Bewerbung bei einem der lokalen Wettbewerbe nehmen sie automatisch am nationalen IQ Innovationspreis teil.

Drei Phasen überwinden
"Das Wichtigste ist eine Idee, die die Jury überzeugt", sagt Wurpts. Drei Phasen müsse ein Bewerber durchlaufen, um im letzten Schritt den Gesamtsieg mit nach Hause zu nehmen: die Online-Jury, die Präsentation vor der Cluster-Jury und im letzten Schritt die Präsentation vor einer größeren Runde aus Persönlichkeiten in Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Die Cluster-Sieger stehen schon nach der zweiten Runde fest.

Vier Kriterien erfüllen
Die Online-Bewerbung sei der erste Schritt zum Erfolg. Wurpts hält einige Tipps parat, mit denen Teilnehmer gute Chancen auf einen Sieg haben: "Am Anfang der Bewerbung steht die Geschäftsidee. Ein Businessplan ist nicht notwendig, um am Wettbewerb teilzunehmen. Was zählt, ist eine überzeugend und anschaulich formulierte Idee."

Um von der Jury nominiert zu werden, sollte die Geschäftsidee Folgendes mitbringen:

• hohen Innovationsgrad
• Aktualität
• Marktpotenzial
• Nutzen für den Kunden

Außerdem wichtig: "Eine Unternehmerpersönlichkeit, die das Konzept überzeugend präsentiert", so Wurpts.

Eine gute Bewerbung einreichen
Wer mit einem innovativen Geschäftskonzept diese Kriterien erfüllt, sollte nicht lange zögern. Wurpts: "Jeder kann mitmachen. Etwa eine halbe Stunde am Computer dauert der Bewerbungsvorgang." Dabei käme es nicht darauf an, mit technischen Details um sich zu werfen. Eher sollten die Bewerber auf den Innovationsgrad, das Marktpotenzial und den Nutzen eingehen.

Laut Wurpts sollte sich ein Bewerber kurz und prägnant ausdrücken und nicht zu umfangreich schreiben. Für weiterführende Informationen seien die Anlagen vorgesehen. "Eine plastische Darstellung mit Fotos oder Abbildungen kommt zum Beispiel gut an", so Wurpts.

Den Sieg holen

Geldpreise seien oft der größte Ansporn für die Teilnahme an einem Wettbewerb. Und die gäbe es auch beim IQ Innovationspreis. Insgesamt würden Preise im Wert von 60.000 Euro vergeben. Am wertvollsten aber sei die gewonnene Mitgliedschaft bei der Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland für ein Jahr.

Wurpts: "Wir vermarkten die Gewinner und leisten Pressearbeit. Außerdem kann die Wirtschaftsinitiative helfen, Kontakte zu wichtigen Ansprechpartnern und Multiplikatoren herzustellen. Die Preisträger erhalten mit der einjährigen Mitgliedschaft Zugang zu den wichtigsten Unternehmen und Politikern der Region. Das ist mehr wert als Geld, meinen auch die Gewinner der Vorjahre."

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