Rund ums Marketing
Viral-Marketing: Fluch oder Segen? – Teil 2
Am Mittwoch berichteten wir über den ersten Teil des Gastbeitrags von Martin Oetting auf deutsche-startups.de. Gestern ging es mit dem zweiten Teil 2 zum Viral-Marketing weiter. Hier gibt es das Wichtigste in der Zusammenfassung.
Ansteckende Beziehungspflege
Neben den "ansteckenden Produkten" (siehe Teil 1) sei für die Mundpropaganda vor allem eins wichtig: die "ansteckende Beziehungspflege".
Das heißt im Klartext: Ein Start-up sollte bei der Vermarktung der Plattform darauf achten, mit wichtigen Empfehlern zusammen zu arbeiten.
Meinung, Rat und Verbündete
Oetting zufolge sind daher die "richtigen und wichtigen Leute bereits zu einem möglichst frühen Stadium in die Entwicklung des Projektes" einzubinden – das so genannte "Empowered Involvement".
Praktisch heiße das, sich möglichst früh von Schlüsselpersonen aus der Zielgruppe Meinungen, Rat und Input zu holen – und zwar bevor das Produkt endgültig fertig und abschließend definiert ist.
Vorteil Nummer 1: Man entwickelt nicht an der Zielgruppe vorbei.
Vorteil Nummer 2: Man schafft sich Verbündete.
Letzteres bedeutet, dass sich ein Meinungsgeber mehr mit dem Projekt bei dessen Start identifiziere, wenn er nur mit "ungefragten E-Mail(s) dazu bombardiert worden wäre".
Meinung online
Eine Möglichkeit zum Beziehungsaufbau und zur –pflege seien Weblogs. Dort werde über das Start-up und seine Idee dokumentiert und diskutiert.
Allerdings sollte man dafür richtig bloggen. Das heißt, vernünftige Kommentare auf anderen Blogs zu hinterlassen und Teil der Webdiskussion zu werden. Erst dann wird man laut Oetting von anderen Nutzern wahr- und auch ernstgenommen.
Wer dabei einen Ideenklau oder einen Copycat seiner Idee vermeiden will, spricht Personen nach Oetting am besten gezielt an, beispielsweise auf Konferenzen.
Meinungsresultate
Durch die Beziehungspflege schaffe man letztlich zwei Resultate:
1. "Man erfährt enorm viel über die künftigen Nutzer und schätzt die eigene Idee besser ein – denn erst dadurch wird die Plattform richtig gut."
2. "Man kann Schlüsselpersonen so an das Projekt binden und dafür begeistern, dass sie künftig – wenn die Seite im Netz steht – auch als Empfehler wirken können und die Seite gern an andere weiterempfehlen."
Das Fazit
Oettings Fazit: Wer mit dem Viral-Marketing nicht am selben Tag anfängt wie mit der ersten Idee für sein Webprojekt, der startet zu spät. Virales Marketing müsse in die Plattform hineingedacht werden.
Und wer mit ausgewählten Mitgliedern der Zielgruppe keine Diskussion führt, verschenke wertvolles Empfehler-Potenzial.
Zum Autor
Martin Oetting ist Gesellschafter und Leiter Forschung bei der trnd AG, der ersten deutschen Spezialagentur für Mundpropaganda Marketing mit Sitz in München, Berlin und Hamburg. (Quelle: deutsche-startups.de)
Links
• Originalartikel Teil 2 auf deutsche-startups.de
• Originalartikel Teil 1 auf deutsche-startups.de
• Studie: Deutsche bleiben Ihrer Lieblingsseite treu
• Tipps und Tricks: Die 15 Erfolgsfaktoren für Online-Shops
Ansteckende Beziehungspflege
Neben den "ansteckenden Produkten" (siehe Teil 1) sei für die Mundpropaganda vor allem eins wichtig: die "ansteckende Beziehungspflege".
Das heißt im Klartext: Ein Start-up sollte bei der Vermarktung der Plattform darauf achten, mit wichtigen Empfehlern zusammen zu arbeiten.
Meinung, Rat und Verbündete
Oetting zufolge sind daher die "richtigen und wichtigen Leute bereits zu einem möglichst frühen Stadium in die Entwicklung des Projektes" einzubinden – das so genannte "Empowered Involvement".
Praktisch heiße das, sich möglichst früh von Schlüsselpersonen aus der Zielgruppe Meinungen, Rat und Input zu holen – und zwar bevor das Produkt endgültig fertig und abschließend definiert ist.
Vorteil Nummer 1: Man entwickelt nicht an der Zielgruppe vorbei.
Vorteil Nummer 2: Man schafft sich Verbündete.
Letzteres bedeutet, dass sich ein Meinungsgeber mehr mit dem Projekt bei dessen Start identifiziere, wenn er nur mit "ungefragten E-Mail(s) dazu bombardiert worden wäre".
Meinung online
Eine Möglichkeit zum Beziehungsaufbau und zur –pflege seien Weblogs. Dort werde über das Start-up und seine Idee dokumentiert und diskutiert.
Allerdings sollte man dafür richtig bloggen. Das heißt, vernünftige Kommentare auf anderen Blogs zu hinterlassen und Teil der Webdiskussion zu werden. Erst dann wird man laut Oetting von anderen Nutzern wahr- und auch ernstgenommen.
Meinung offline
Aber auch in der Offline-Welt sollte der Beziehungsaufbau betrieben werden. Der persönliche Kontakt und Auge-in-Auge-Diskussionen schüfen einen direkten Zugang zum Projekt. Außerdem entstehe durch das Einbeziehen der Leute Mundpropaganda.Wer dabei einen Ideenklau oder einen Copycat seiner Idee vermeiden will, spricht Personen nach Oetting am besten gezielt an, beispielsweise auf Konferenzen.
Meinungsresultate
Durch die Beziehungspflege schaffe man letztlich zwei Resultate:
1. "Man erfährt enorm viel über die künftigen Nutzer und schätzt die eigene Idee besser ein – denn erst dadurch wird die Plattform richtig gut."
2. "Man kann Schlüsselpersonen so an das Projekt binden und dafür begeistern, dass sie künftig – wenn die Seite im Netz steht – auch als Empfehler wirken können und die Seite gern an andere weiterempfehlen."
Das Fazit
Oettings Fazit: Wer mit dem Viral-Marketing nicht am selben Tag anfängt wie mit der ersten Idee für sein Webprojekt, der startet zu spät. Virales Marketing müsse in die Plattform hineingedacht werden.
Und wer mit ausgewählten Mitgliedern der Zielgruppe keine Diskussion führt, verschenke wertvolles Empfehler-Potenzial.
Zum Autor
Martin Oetting ist Gesellschafter und Leiter Forschung bei der trnd AG, der ersten deutschen Spezialagentur für Mundpropaganda Marketing mit Sitz in München, Berlin und Hamburg. (Quelle: deutsche-startups.de)
Links
• Originalartikel Teil 2 auf deutsche-startups.de
• Originalartikel Teil 1 auf deutsche-startups.de
• Studie: Deutsche bleiben Ihrer Lieblingsseite treu
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