Businessplan-Wettbewerb Nordbayern
In diesem Jahr wird der Businessplan-Wettbewerb Nordbayern (BPWN) zum zwölften Mal ausgetragen. Die Sieger der Phase 1 stehen nun fest – während die zweite Phase bereits auf Hochtouren läuft.
Das netzwerk nordbayern prämierte am 24. Februar 2010 die zehn besten Geschäftsideen der ersten Phase des Businessplan-Wettbewerbs.
Insgesamt hatten 129 Teams ihre Geschäftskonzepte eingereicht – so viele wie seit acht Jahren nicht mehr. Mehr als die Hälfte der eingereichten Businesspläne stammen aus den Bereichen Informations- und Kommunikationstechnologie (IuK), Life Science und Technologie.
Die Prämierung läutete zugleich die zweite Wettbewerbsrunde ein. Bis zum 23. März 2010 haben die Teilnehmer nun Zeit, ihre Geschäftskonzepte zu einem Grob-Businessplan auszuarbeiten. In der zweiten Phase wird zusätzlich der Hochschul-Gründer-Preis für Angehörige nordbayerischer Universitäten, Hochschulen und Forschungseinrichtungen vergeben.
Die Sieger der Phase 1 im Überblick
Agrolytix aus Erlangen/Mittelfranken entwickelt und produziert biologische Pflanzenschutz-Mittel auf Basis insektenpathogener Viren. In Mikrokapseln geschleust, wirken diese giftfrei, aber effektiv – zum Beispiel gegen Schädlinge im Apfelanbau.
Die Böhner-EH GmbH aus Burghaslach/Mittelfranken hat einen elektro-hydrostatischen Einzelantrieb entwickelt. Die Vorteile: Energieeinsparungen von bis zu 90 Prozent, geringerer Steuerungsaufwand, hohe Lebensdauer und geringer Geräuschpegel.
CoBaLT aus Würzburg/Unterfranken entwickelt biologische Implantate zur Behandlung von Sehnen- und Bandverletzungen. Der Therapieansatz zeichnet sich durch eine hohe Stabilität sowie schnelle Einheilung aus und vermeidet die Komplikationen der bisherigen Verfahren.
detection24 aus Erlangen/Mittelfranken hat eine Sensordichtung mit eingebauter Überwachungsfunktion entwickelt. So lassen sich zum Beispiel Lagerschäden oder Schmiermittelmangel feststellen sowie Druck und Systemtemperatur überwachen.
EcoChamp aus Nürnberg/Mittelfranken will Sonnenenergie noch effizienter nutzen – mit beweglichen Solarmodulen, die je nach Sonnenstand ihre Schräglage ändern. Der Vorteil: ein Mehrertrag von 25 bis 40 Prozent im Vergleich zu konventionellen Modulen.
Die Eyesight & Vision GmbH aus Nürnberg/Mittelfranken hat ein intraoperatives Wellenfrontmessgerät für die lokale Brechkraft des menschlichen Auges entwickelt. Das Gerät liefert dem Chirurgen während einer Augen-Operation unmittelbare Informationen zur Lage, Zentrierung und Brechkraft der Intraokularlinse.
FastViewer aus Neumarkt in der Oberpfalz hat eine Software für virtuelle Konferenzen entwickelt. So lassen sich Support, Fernwartung, Webkonferenzen oder Präsentationen unkompliziert per Internet, iPhone oder Blackberry abhalten.
Die IPM AG aus Neumarkt in der Oberpfalz hat ein neuartiges Verfahren entwickelt, um die Eigenschaften von Kunststoff-Granulaten zu verbessern. Die Vorteile: flexiblere Möglichkeiten beim Materialeinsatz und weniger Kosten.
Die SilberTool GmbH aus Erlangen/Mittelfranken hat ein handliches Werkzeug entwickelt, mit dem Handwerker Außengewinde bis 16 mm Durchmesser erstmals direkt beim Kunden rollen und reparieren können.
Sollektor aus Nürnberg/Mittelfranken beleuchtet geschlossene Räume mit natürlichem Sonnenlicht – über eine Optik, die das Sonnenlicht einfängt, bündelt und weitertransportiert. Eine feine Mechanik sorgt für den richtigen Winkel der Linsen zur Sonne.
Weitere Informationen zum Businessplan-Wettbewerb Nordbayern und den Siegern der ersten Wettbewerbsphase erhalten Sie im Wettbewerbseintrag und unter www.netzwerk-nordbayern.de.
Foto: © netzwerk nordbayern
BWNB macht das Dutzend voll
So sehen Sieger aus: Die BPWN-Sieger der Phase 1
Das netzwerk nordbayern prämierte am 24. Februar 2010 die zehn besten Geschäftsideen der ersten Phase des Businessplan-Wettbewerbs.
Insgesamt hatten 129 Teams ihre Geschäftskonzepte eingereicht – so viele wie seit acht Jahren nicht mehr. Mehr als die Hälfte der eingereichten Businesspläne stammen aus den Bereichen Informations- und Kommunikationstechnologie (IuK), Life Science und Technologie.
Die Prämierung läutete zugleich die zweite Wettbewerbsrunde ein. Bis zum 23. März 2010 haben die Teilnehmer nun Zeit, ihre Geschäftskonzepte zu einem Grob-Businessplan auszuarbeiten. In der zweiten Phase wird zusätzlich der Hochschul-Gründer-Preis für Angehörige nordbayerischer Universitäten, Hochschulen und Forschungseinrichtungen vergeben.
Die Sieger der Phase 1 im Überblick
Agrolytix aus Erlangen/Mittelfranken entwickelt und produziert biologische Pflanzenschutz-Mittel auf Basis insektenpathogener Viren. In Mikrokapseln geschleust, wirken diese giftfrei, aber effektiv – zum Beispiel gegen Schädlinge im Apfelanbau.
Die Böhner-EH GmbH aus Burghaslach/Mittelfranken hat einen elektro-hydrostatischen Einzelantrieb entwickelt. Die Vorteile: Energieeinsparungen von bis zu 90 Prozent, geringerer Steuerungsaufwand, hohe Lebensdauer und geringer Geräuschpegel.
CoBaLT aus Würzburg/Unterfranken entwickelt biologische Implantate zur Behandlung von Sehnen- und Bandverletzungen. Der Therapieansatz zeichnet sich durch eine hohe Stabilität sowie schnelle Einheilung aus und vermeidet die Komplikationen der bisherigen Verfahren.
detection24 aus Erlangen/Mittelfranken hat eine Sensordichtung mit eingebauter Überwachungsfunktion entwickelt. So lassen sich zum Beispiel Lagerschäden oder Schmiermittelmangel feststellen sowie Druck und Systemtemperatur überwachen.
EcoChamp aus Nürnberg/Mittelfranken will Sonnenenergie noch effizienter nutzen – mit beweglichen Solarmodulen, die je nach Sonnenstand ihre Schräglage ändern. Der Vorteil: ein Mehrertrag von 25 bis 40 Prozent im Vergleich zu konventionellen Modulen.
Die Eyesight & Vision GmbH aus Nürnberg/Mittelfranken hat ein intraoperatives Wellenfrontmessgerät für die lokale Brechkraft des menschlichen Auges entwickelt. Das Gerät liefert dem Chirurgen während einer Augen-Operation unmittelbare Informationen zur Lage, Zentrierung und Brechkraft der Intraokularlinse.
FastViewer aus Neumarkt in der Oberpfalz hat eine Software für virtuelle Konferenzen entwickelt. So lassen sich Support, Fernwartung, Webkonferenzen oder Präsentationen unkompliziert per Internet, iPhone oder Blackberry abhalten.
Die IPM AG aus Neumarkt in der Oberpfalz hat ein neuartiges Verfahren entwickelt, um die Eigenschaften von Kunststoff-Granulaten zu verbessern. Die Vorteile: flexiblere Möglichkeiten beim Materialeinsatz und weniger Kosten.
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Foto: © netzwerk nordbayern
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