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Innovationspreis Rheinland-Pfalz

Jahr: 2007
Bereich: Innovation
Region: Rheinland-Pfalz


Handwerk:

Himmel & Hennig; MUNSCH

Sieger 1: Himmel & Hennig Bauunternehmen
aus Halsenbach

Mit dem Spritzbeton-Schildvortrieb hat das Bauunternehmen ein Verfahren entwickelt, Stollen billiger und schneller herzustellen.

Ein spezielles Spritzbeton-Vortriebsschild wird mit hydraulischen Pressen nach vorne gedrückt. Im Schutz dieses Schildes wird die Stollenwand mit Spritzbeton verschalt. Bei diesem Verfahren muss der Spritzbeton nicht mehr aushärten, die Arbeiten können sofort fortgesetzt werden.

www.himmel-hennig.de

Sieger 2: MUNSCH Kunststoff-Schweißtechnik GmbH
aus Ransbach-Baumbach

Ein Handschweißgerät, das Standardkunststoffe ohne Umrüstung verarbeiten kann: der Munsch Mini Xtruder verarbeitet eine große Zahl von Standard- und Hochleistungs-Kunststoffen und lässt sich laut Jury dabei problemlos mit einer Hand bedienen.

Ausgerüstet ist das Gerät mit einer Regeleinheit, die die Temperatur der Schmelzkammer steuert sowie Gebläsewarmluft und Drehzahl der Extruderschnecke regelt.

Eingesetzt wird der Mini Xtruders hauptsächlich im Gehälterbau, im Modellbau und in der der Medizintechnik.

www.munsch-kunststoff-schweisstechnik.de

Untern.:

IMSTec; Wagner Pflanzen-Technik

Sieger 1: IMSTec GmbH
aus Mainz

IMSTec stellt so genannte stents her. Das sind medizinische Kunststoff- oder Metall-Röhrchen, in die ein Laser ein Gittergerüst geschnitten hat. Bisher sind stents sehr störanfällig.

Das Unternehmen hat daher ein Verfahren entwickelt, mit dem die Implantate automatisch auf Schäden überprüft werden können – eine bisher einzigartige Lösung. Die Stent-Inspektion besteht aus einer optischen Inspektionseinheit, die auch mikroskopisch kleine Schäden in der Gitterstruktur der Stents erkennt. Eine Software steuert dabei den, die gesamten Prozess.

www.imstec.de

Sieger 2: Wagner Pflanzen-Technik GmbH
aus Friedelsheim

Das kleine pfälzische Unternehmen hat laut Jury die Pflanzmaschinen revolutioniert. Statt mehrerer Messpunkte seien künftig nur noch zwei Messpunkte nötig, damit die von Satelliten gelenkte Maschine IPS-Drive ihre Bahnen zieht.

Dabei wird auch das Pflanzrad punktgenau bewegt, so dass der vorgewählte Pflanzabstand eingehalten wird. Vorgesehen ist die Pflanzmaschine für das Anpflanzen von Weinbergen, Obstplantagen und Olivenplantagen.

p26877.typo3server.info

Sonderpreise:

u.a. PINCAR AG,

Innovative Dienstleistung: PINCAR AG,
aus Ludwigshafen

PINCAR entwickelte die PINCAR Suite - ein Fahrzeugmanagement-System. Das System erfasst alle relevanten Informationen, die durch das Fahren eines Autos entstehen.

Basis ist eine Black Box, die unter anderem GPS-Position, Name des Fahrers, Route, Tachostand und Fahrtzeit erfasst und per Mobilfunk an ein Rechenzentrum geschickt. Fahrer, Fuhrparkmanager oder Vorgesetzte könnten am Computer überprüfen, wo und in welchem Zustand sich ein Fahrzeug befindet und ob es rentabel eingesetzt wird.

www.pincar.de

Industrie: Aluminal Oberflächentechnik GmbH & Co.KG
aus Montabaur-Heiligenroth

Aluminal Oberflächentechnik ist laut Jury weltweit führend bei der Oberflächenbeschichtung mit hochreinem Aluminium.

Damit lassen sich Bauteile aus Normstahl herstellen, um sie anschließend mit der Aluminal-Beschichtung optimal gegen Korrosion zu schützen. Teure Bauteile aus Edelstahl können somit ersetzt werden.

Die Oberflächenbeschichtung erfolgt auf elektro-chemischem Weg. Das Aluminal-Verfahren ist dabei vollkommen emissionsfrei.

www.aluminal.de

Kooperation Wissenschaft/Wirtschaft:
Institut für Verbundwerkstoffe GmbH, Kaiserslautern in Kooperation mit J. Dittrich & Söhne Vliesstoffwerke GmbH

aus Ramstein-Miesenbach

Die Partner entwickelten Vlies auf Basis von Naturfasern. Zum Einsatz kommen sollen möglichst einfach verfügbare heimische Fasern wie Flachs und Industriehanf.

In einem eigens entwickelten Tauchverfahren werden die Vliese mit einem Bindemittel versehen. Dieser Polymer ist frei von Lösemitteln.

Eingesetzt werden die naturfaserverstärkten Kunststoffe meist in der Automobilindustrie, zum Beispiel bei Hutablagen oder Türverkleidungen.

www.ivw.uni-kl.de
www.dittrichvliesstoffe.de

NTTF GmbH, Rheinbreitbach in Kooperation mit dem Institut für Dünnschicht-Ttechnologie der TU Kaiserslautern und der Experimentellen Urologie des Uniklinikums Bonn

Das Trio beschichtet urologische Kathetern mit einem Material, das Diamanten ähnelt. Entwickelt wurde die Schicht von der NTTF GmbH.
Die in einer Plasmakammer aufgetragene Schicht verhindert, dass sich auf Dauerkathetern im Harntrakt Bakterienfilme und Krusten bilden.

Die beschichteten Katheter gleiten außerdem mit geringerer Reibung in den Harnleiter. Das erleichtert den Medizinern die Arbeit und ist für den Patienten weniger schmerzhaft.

Die Uniklinik Bonn ist für klinischen Untersuchungen verantwortlich und an der TU Kaiserslautern erfolgt die Grundlagenforschung.

www.nttf.de
www.kit.uni-kl.de
www.expuro.uni-bonn.de

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