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GründerChampions

Bereich: Gründer
Region: Bundesweit


Jürgen Tandetzki, "Der Keksbäcker"
Gründer und Geschäftsführer

GründerChampion aus Hamburg


Ich lasse mich gerne beraten

Ich kann nicht bei jeder Marketingaktion vorhersagen, wie viel Kekse ich mehr verkaufen werde. Aber im Marketing höre ich auf die richtigen Leute, und das bringt mich jedes mal ein Stück vorwärts.

Den Namen für mein Geschäft habe ich z.B. gefunden, weil die Leute sagten: 'Da kommt der Keksbäcker', wenn ich mit meinen Kisten unterm Arm bei meinen Kunden war.

Die Leute als Namensberater

Als ich die Bäckerei von meinem Schwiegervater übernommen habe, hießen wir noch 'Keksfabrikation Appel'. Wenn ich mich mit diesem Namen am Telefon vorgestellt habe, dachten die Leute, es ginge um Computer.

Mit dem neuen Namen ist sofort klar: Es geht um Kekse.

Ein anderes Mal habe ich den Rat eines Kollegen angenommen und meine Bäckerei nicht vergrößert.

Kollegen als Unternehmensberater

Wir hatten vor kurzem die Gelegenheit, das Grundstück zu erweitern und neue Maschinen einzukaufen, aber ich habe mich dagegen entschieden.

Der Kollege, auf den ich dabei gehört habe, arbeitet schon sein ganzes Leben in einer Nische für exklusive Pralinen. Er sagte zu mir: 'Bleib lieber klein und exklusiv'.

Ich liefere Kekse an Hotels und Kantinen der gehobenen Klasse. Balsen könnte sicherlich preisgünstigere Kekse anbieten. Aber mein kleiner aber feiner Kundenkreis will eben den frischen Keks aus der Bäckerei.

Ich höre auch gerne auf meine PR-Beraterin. Wahrscheinlich bin ich der einzige kleine Bäcker mit einer PR-Beraterin, aber für mich hat sich das gelohnt.

Den Profi als Presseberater

Meine Beraterin von 'arts hamburg' riet mir z.B., anstelle eines PR-Artikels in der Zeitung zu platzieren und dafür 12.000 Euro zu zahlen, einen Tag der offenen Tür zu veranstalten.

Der Tag war ein voller Erfolg: Wir zählten über 2.000 Besucher. Die Zeitungen schrieben, ich sei der 'letzte norddeutsche Keksbäcker' und das Radio war auch vor Ort.

Ich habe auch schon ein paar Mal auf einen schlechten Rat gehört. Ein Kollege von mir riet mir z.B., mich auf Wochenmärkten zu platzieren.

Schlechter Rat ist teuer

Die Käufer auf den Wochenmärkten wollen, dass der Chef selbst verkauft. Aber ich habe dazu keine Zeit. Ich muss in der Backstube stehen und Kekse backen oder mich um den Vertrieb kümmern.

Ich musste also eine Verkäuferin einstellen und dazu die Kosten für den Stand und die Waren tragen. Die ganzen Investitionen brachten mir keinen Vorteil. Immerhin war ich nach der Aktion wieder ein Stück schlauer.

Zum Unternehmen

Als einziger Bäckereibetrieb in Norddeutschland hat sich der Keksbäcker auf die Herstellung von Feingebäck spezialisiert.

Rund 40 unterschiedliche Gebäcksorten stellt die Keks-Bäckerei in Hamburg her.


Kontakt

Der Keksbäcker
Sortmannweg 10
22529 Hamburg


Tel: 040 / 56 25 87

www.keksbaecker-hamburg.de
info@keksbaecker-hamburg.de


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