Bring Ideas to Life
Anfang November als Finalist gewählt, jetzt als Sieger auf dem Treppchen: TeamBot ist der Sieger der Virtual Venture Competition, dem Gründerwettberb der virtuellen Welt Second Life (SL).
Das US-amerikanische Team, bestehend aus Alan Ross und Paola Capocasa, programmierte den FinderBot. Das Tool soll SL-Usern helfen, Produkte und Informationen zu anderen Usern schnell und einfach zu finden.
Im Interview mit Spiegel Online nannte der Wettbewerbssieger Alan Ross die wichtigsten Dinge für das Überleben in der virtuellen Welt:
• Der wirtschaftliche Erfolg in Second Life stellt sich erst langfristig ein. Grund dafür ist ein "Knick" im US-Dollar-Umsatz. Entsprechend sollte die Strategie geändert werden.
• Bei Geschäftsmodellen entscheidend ist die Frage, welches Modell echte Dollar-Einnahmen generiert. Das gelingt bisher nur wenigen Unternehmern in SL.
• Hohe Einstiegshürden: Viele SL-Teilnehmer scheitern laut Spiegel Online an komplizierten und langen Prozessen der virtuellen Welt. Viele benötigen für ihre Modelle zum Beispiel Hochgeschwindigkeits-Internetverbindungen, herunterladbare Software oder das Einrichten eines Benutzernamens. Einfach aufgebaute Geschäftsmodelle sind dagegen eher erfolgreich.
• Architektur: Bisher setzt SL seinen Usern enge Grenzen bei der Programmierung dessen, was möglich ist. Steigende Nutzerzahlen werden es nach Alan Ross erst geben, wenn offene Standards für virtuelle Welten existieren und Anwender Welten kreieren können, die miteinander vernetzt sind.
Das Fazit
Einsteiger haben es bei Second Life schwer, ein tragfähiges Geschäftsmodell umzusetzen. Erfolgreiche Unternehmer bereiten ihre Gründung allerdings antizyklisch vor. Sollten die Userzahlen dann doch "explodieren", haben sie bereits ein gut funktionierendes Geschäftsmodell entwickelt, in SL getestet und sind damit rechtzeitig am Start.
Link
Zum Orginalartikel auf spiegel.de
www.zairgit.com (Alan Ross´ Seite)
Überleben im Second Life

Im echten und virtuellen Leben erfolgreich: Alan Ross (Foto: Alan Ross)
Das US-amerikanische Team, bestehend aus Alan Ross und Paola Capocasa, programmierte den FinderBot. Das Tool soll SL-Usern helfen, Produkte und Informationen zu anderen Usern schnell und einfach zu finden.
Im Interview mit Spiegel Online nannte der Wettbewerbssieger Alan Ross die wichtigsten Dinge für das Überleben in der virtuellen Welt:
• Der wirtschaftliche Erfolg in Second Life stellt sich erst langfristig ein. Grund dafür ist ein "Knick" im US-Dollar-Umsatz. Entsprechend sollte die Strategie geändert werden.
• Bei Geschäftsmodellen entscheidend ist die Frage, welches Modell echte Dollar-Einnahmen generiert. Das gelingt bisher nur wenigen Unternehmern in SL.
• Hohe Einstiegshürden: Viele SL-Teilnehmer scheitern laut Spiegel Online an komplizierten und langen Prozessen der virtuellen Welt. Viele benötigen für ihre Modelle zum Beispiel Hochgeschwindigkeits-Internetverbindungen, herunterladbare Software oder das Einrichten eines Benutzernamens. Einfach aufgebaute Geschäftsmodelle sind dagegen eher erfolgreich.
• Architektur: Bisher setzt SL seinen Usern enge Grenzen bei der Programmierung dessen, was möglich ist. Steigende Nutzerzahlen werden es nach Alan Ross erst geben, wenn offene Standards für virtuelle Welten existieren und Anwender Welten kreieren können, die miteinander vernetzt sind.
Das Fazit
Einsteiger haben es bei Second Life schwer, ein tragfähiges Geschäftsmodell umzusetzen. Erfolgreiche Unternehmer bereiten ihre Gründung allerdings antizyklisch vor. Sollten die Userzahlen dann doch "explodieren", haben sie bereits ein gut funktionierendes Geschäftsmodell entwickelt, in SL getestet und sind damit rechtzeitig am Start.
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Zum Orginalartikel auf spiegel.de
www.zairgit.com (Alan Ross´ Seite)
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Virtuelle Finalisten stehen fest

