Die beste Geschäftsidee (einmalig 2006)
1. Platz:
Wulf Bentlage
Der Frankfurter Gewinner des "Deutschen Gründerpreises 2006" stellt ein Granulat aus gemahlenem Lavagestein und Mineralstoffen her, mit dem bis zu fünfmal mehr Wasser im Boden gespeichert werden kann.
Angewendet wird der Bodenhilfsstoff derzeit vor allem im arabischen Raum, wo er trockene Wüstengebiete fruchtbar machen soll. Bereits 90 Prozent des Umsatzes kommen mittlerweile aus Saudi-Arabien, dem Emirat Dubai und Abu Dhabi.
www.geohumus.com
2. Platz:
Martin Pitschke, Anne Klein-Vehne, Adriane Aust
Das Düsseldorfer Unternehmen untersucht Baustoffe und Luft in Gebäuden und deren Klimaanlagen auf Bakterien, chemische Schadstoffe und Schimmelpilze. Danach wird ein Gutachten mit Empfehlungen erstellt, wie das Gebäude für mehr Gesundheitsschutz verbessert werden kann.
Dazu können sich Immobilieneigentümer ihr schadstofffreies Haus von Biolytics zertifizieren lassen – ein wichtiges Verkaufsargument.
So kostet beispielsweise die Prüfung eines Einfamilienhauses im Durchschnitt 600 Euro
www.biolytiqs.de
3. Platz:
Thomas Seiderer
Seidere Technology will den herkömmlichen Haustürschlüssel durch einen Zugang mit Hilfe des Fingerabdrucks ersetzen. Ansprechen möchte das bayerische Unternehmen aus Bad Kötzting damit sowohl Hausbesitzer als auch Geschäfte und mittelständische Firmen.
Das Zugangssystem auf Basis des Fingerabdrucks ist sicherer als eine PIN oder Zugangskarte und kostet ab 400 Euro.
www.seiderer-technology.de
4. Platz:
Timo Möller
Adaptronik heißt die neue Technologie, die Genesis ASD aus Westhausen im Ostalbkreis an mittelständische Unternehmen aus den Bereichen Sondermaschinenbau, Automobilindustrie und Medizintechnik verkaufen will.
Die Technik realisiert Systeme auf Basis von Werkstoffen, die sich selbst an die Umgebung anpassen - durch Wärme, Strom oder Magnetismus, zum Beispiel ein verformbarer Spiegel.
www.genesis-asd.de
5. Platz:
Jörg Gebhardt
Die GmbH aus Aarbergen optimiert Wasserwerke und Kläranlagen, um die Kosten bis zu 15 Prozent zu reduzieren. Dazu analysiert ein neuronales, selbstlernendes Computermodell anfallende Daten und simuliert den optimierten Betrieb.
Durch Änderungen von Einstellungen wie Stärke der Belüftung oder Zahl der Reinigungsdurchläufe errechnet der Computer die für jede Variante die Verbrauchswerte die effizienteste Einstellung.
www.aquatune.de
zum Wettbewerb:Die beste Geschäftsidee (einmalig 2006)
Vorherige Gewinner:
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