Freiheit und Verantwortung
Wirtschaft bekennt sich zum gesellschaftlichen Engagement - Platzeck ehrt Preisträger der Initiative "Freiheit und Verantwortung"
Berlin, 14. Dezember 2004 - Die Gewinner des Preises „Freiheit und Verantwortung“ werden in Berlin ausgezeichnet.
Preisträger in der Kategorie "Kleine Unternehmen" ist das Paderborner Projekt "Farbenkult- Kunst am Bau – Graffiti als Kunstform" der Malermeister AHLE GmbH. Malermeister Ahle will Graffitis entkriminalisieren.
Jugendliche erhalten die Möglichkeit, öffentliche Wände "legal" zu besprühen, beispielsweise eine fünfzig Meter lange Klostermauer. Das Vorhaben hat bereits Wirkung gezeigt: Illegale Graffitis sind aus dem Stadtbild von Paderborn weitgehend verschwunden.
In der Kategorie "Mittlere Unternehmen" gewinnt das Projekt "Bürgerstiftung Hellweg- Region" der Volksbank Hellweg. Die Stiftung unterstützt zahlreiche regionale Kulturprojekte wie die örtliche Musikschule oder den Kunstverein.
Mit dem Projekt "Nummer gegen Kummer" setzt sich die Deutsche Telekom AG in der Kategorie "Große Unternehmen" gegenüber den Mitbewerbern durch. Es handelt sich um eine bundesweite telefonische Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern.
Im Rahmen des Projektes übernimmt die Deutsche Telekom die Gesprächsgebühren und bietet technische Dienstleistungen an.
Großen individuellen Einsatz beweisen die Mitarbeiter der Deutschen Telekom AG, die die Ratsuchenden als ehrenamtliche Berater in ihrer Freizeit telefonisch betreuen.
Platzeck: Soziales Engagement ist gut für alle Beteiligten
Platzeck: Soziales Engagement ist gut für alle Beteiligten
Der brandenburgische Ministerpräsident und amtierender Bundesratspräsident Matthias Platzeck lobt würdigte in seiner Festrede das gesellschaftliche Engagement der Preisträger.
Gut durchdachtes, gezieltes unternehmerisches Engagement komme dem Staat wie der Gesellschaft zu Gute.
Unterstützung fand Platzeck bei den vier Präsidenten der Spitzenorganisationen der deutschen Wirtschaft, dem BDA (Bund Deutscher Arbeitgeberverbände, dem BDI (Bund der Deutschen Industrie), der DIHK (Deutscher Industrie- und Handelskammertag) sowie dem ZDH (Zentralverband des Deutschen Handwerks).
Dieter Philipp, Präsident des Zentralverbandes Deutschen Handwerks betonte beispielsweise in seiner Rede, dass die Wirtschaft aus Verantwortungsbewusstsein und Eigeninteresse Brücken in die Gesellschaft baue.
"Dass diese Brücken in großer Zahl gebaut werden, haben wir in den vergangenen vier Jahren seit Bestehen unserer Initiative mit über 300 Bewerbungen eindrucksvoll belegen können", so Philipp.
Engagement ohne Preis
Die Auszeichnung wird seit vier Jahren an ein kleines, ein mittleres und ein großes Unternehmen verliehen und steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten.
Mit der Preisverleihung will die Initiative „Freiheit und Verantwortung“ vorbildliche Beispiele gesellschaftlichen Engagements öffentlich bekannt machen und für die Übernahme von sozialer Verantwortung werben.
In den engeren Kreis der Nominierten kamen 2004:
In der Kategorie Kleine Unternehmen:
In der Kategorie Mittlere Unternehmen:
In der Kategorie Große Unternehmen:
Preisträger in der Kategorie "Kleine Unternehmen" ist das Paderborner Projekt "Farbenkult- Kunst am Bau – Graffiti als Kunstform" der Malermeister AHLE GmbH. Malermeister Ahle will Graffitis entkriminalisieren.
Jugendliche erhalten die Möglichkeit, öffentliche Wände "legal" zu besprühen, beispielsweise eine fünfzig Meter lange Klostermauer. Das Vorhaben hat bereits Wirkung gezeigt: Illegale Graffitis sind aus dem Stadtbild von Paderborn weitgehend verschwunden.
In der Kategorie "Mittlere Unternehmen" gewinnt das Projekt "Bürgerstiftung Hellweg- Region" der Volksbank Hellweg. Die Stiftung unterstützt zahlreiche regionale Kulturprojekte wie die örtliche Musikschule oder den Kunstverein.
Mit dem Projekt "Nummer gegen Kummer" setzt sich die Deutsche Telekom AG in der Kategorie "Große Unternehmen" gegenüber den Mitbewerbern durch. Es handelt sich um eine bundesweite telefonische Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern.
Im Rahmen des Projektes übernimmt die Deutsche Telekom die Gesprächsgebühren und bietet technische Dienstleistungen an.
Großen individuellen Einsatz beweisen die Mitarbeiter der Deutschen Telekom AG, die die Ratsuchenden als ehrenamtliche Berater in ihrer Freizeit telefonisch betreuen.
Platzeck: Soziales Engagement ist gut für alle Beteiligten
Platzeck: Soziales Engagement ist gut für alle Beteiligten
Der brandenburgische Ministerpräsident und amtierender Bundesratspräsident Matthias Platzeck lobt würdigte in seiner Festrede das gesellschaftliche Engagement der Preisträger.
Gut durchdachtes, gezieltes unternehmerisches Engagement komme dem Staat wie der Gesellschaft zu Gute.
Unterstützung fand Platzeck bei den vier Präsidenten der Spitzenorganisationen der deutschen Wirtschaft, dem BDA (Bund Deutscher Arbeitgeberverbände, dem BDI (Bund der Deutschen Industrie), der DIHK (Deutscher Industrie- und Handelskammertag) sowie dem ZDH (Zentralverband des Deutschen Handwerks).
Dieter Philipp, Präsident des Zentralverbandes Deutschen Handwerks betonte beispielsweise in seiner Rede, dass die Wirtschaft aus Verantwortungsbewusstsein und Eigeninteresse Brücken in die Gesellschaft baue.
"Dass diese Brücken in großer Zahl gebaut werden, haben wir in den vergangenen vier Jahren seit Bestehen unserer Initiative mit über 300 Bewerbungen eindrucksvoll belegen können", so Philipp.
Engagement ohne Preis
Die Auszeichnung wird seit vier Jahren an ein kleines, ein mittleres und ein großes Unternehmen verliehen und steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten.
Mit der Preisverleihung will die Initiative „Freiheit und Verantwortung“ vorbildliche Beispiele gesellschaftlichen Engagements öffentlich bekannt machen und für die Übernahme von sozialer Verantwortung werben.
In den engeren Kreis der Nominierten kamen 2004:
In der Kategorie Kleine Unternehmen:
- R. Schneider GmbH & Co. KG, mit dem Projekt " Kidsklinik- Wir putzen sie heraus"
- EDV-Service Garz, Rügen, mit dem Projekt "Historie-Verantwortung-Zukunft"
In der Kategorie Mittlere Unternehmen:
- HARTING KgaA, mit dem Projekt "Renovierungsarbeiten zum Erhalt des Neuen Theaters Espelkamp"
- ESPRIT Consulting AG, mit dem Projekt "Day of Care"
In der Kategorie Große Unternehmen:
- Ford-Werke, Köln, mit dem Projekt "Community Involvement- Programm"
- Dresdner Bank AG, mit dem Victor-Klemperer-Preis "Kreativ für Toleranz"
zum Wettbewerb
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