Serie: Alles über Business-Wettbewerbe
Was man aus dem amerikanischen Wahlkampf für die Teilnahme an Business-Wettbewerben lernen kann
Barack Obama hat die US-Präsidentschaftswahl für sich entschieden. Kein Zufall: Obama hat die Regeln und Mechanismen des amerikanischen Wahlkampfes genau befolgt. Davon können sich auch Unternehmer etwas abschauen – zum Beispiel für die Teilnahme an einem Business-Wettbewerb.
1. Intern bewähren
Bevor ihn die demokratische Partei zu ihrem Präsidentschafts-Kandidaten kürte, musste sich Obama erst gegen parteiinterne Mitbewerber durchsetzen. Dieser interne Wettbewerb – vor allem gegen Hillary Clinton – hat Obama weit mehr abverlangt als die eigentliche Präsidentschaftswahl. Umso größer war anschließend die Unterstützung seiner Partei.
Auch Wettbewerbs-Teilnehmer sollten zunächst die interne Hürde nehmen. Lassen Sie Ihr Wettbewerbs-Konzept und sich selbst von Ihren Mitarbeitern testen: Bleiben Fragen offen? Gibt es Stimmung gegen die Teilnahme? Ziehen einzelne Mitarbeiter nicht mit? Wenn Sie alle Widerstände ausräumen, können Sie mit hoher Akzeptanz und Unterstützung rechnen.
2. Coachen lassen
Obama hat sich bei seinem Wahlkampf von einem erfahrenen Experten-Team beraten lassen. Er hat erkannt: Ein guter Politiker weiß noch lange nicht, wie man einen erfolgreichen Wahlkampf organisiert. Ebenso weiß ein kompetenter Unternehmer nicht unbedingt, worauf er bei einer Wettbewerbs-Teilnahme achten soll.
Nehmen Sie darum eine professionelle Beratung in Anspruch (zum Beispiel bei biz-AWARDS). Dabei erhalten Sie nicht nur Tipps und Anregungen für die eigentliche Bewerbung. Ein guter Coach hilft Ihnen auch bei der Auswahl des passenden Wettbewerbs und bei der Vermarktung Ihrer Teilnahme.
3. An die Spielregeln halten
Obama war auf den Wahlkampf optimal vorbereitet. Er hat Stimmungen und Erwartungen der Bevölkerung analysiert sowie die aktuellen politischen Trends. Er wusste, wo er Spenden akquirieren und bei welchen TV-Shows er sich ins rechte Licht setzen konnte. Kurzum: Er kannte die Spielregeln und hat sich daran gehalten.
Informieren Sie sich entsprechend über die Spielregeln Ihres Wettbewerbs: Welche formalen Anforderungen werden an die Unterlagen gestellt? Welche Abgabe-Fristen gibt es? Welche Kriterien entscheiden bei der Preisvergabe? Haben Sie aktuelle Entwicklungen und Trends in Ihrer Branche berücksichtigt?
4. Homogenes Konzept erarbeiten
Die amerikanische Bevölkerung konnte in Obamas Programm ein Muster erkennen, einen roten Faden. Dabei half ihm ein gut funktionierender Apparat aus Experten, Beratern und Wahlkämpfern.
Auch Ihr Gesamtkonzept sollte einen roten Faden erkennen lassen – nach innen und nach außen. Intern sollten Sie den Wettbewerb als eigenständiges Projekt in die Arbeitsstruktur des Unternehmens einbinden. Stellen Sie Meilensteine und Deadlines auf: für das Konzept, die Umsetzung und die Einreichung. Setzen Sie wie Obama auf Teamwork.
Für die Jury sollte Ihre Bewerbung ein einheitliches Konzept erkennen lassen. Vermeiden Sie Widersprüche und Willkür – was zählt ist Homogenität.
5. Unter ein Motto stellen
Ein weiterer Pluspunkt: den roten Faden durch einen Slogan hervorheben. Bei Obama hieß das kurz, überzeugend und emotional: Yes, we can!
Stellen auch Sie Ihre Bewerbung unter einen Leitspruch. Dadurch heben Sie die Einheit Ihres Konzeptes hervor und beweisen im besten Fall ein Alleinstellungsmerkmal. Zudem können Sie Ihre Inhalte stets daran prüfen und Ihre Mitarbeiter motivieren.
6. Fürsprecher finden
Obama hatte eine Riege von prominenten Fürsprechern auf seiner Seite – darunter Schauspieler, Musiker und Bürgerrechtler.
Suchen auch Sie sich Fürsprecher: Ihre Geschäftspartner. Wenden Sie sich zum Beispiel an einen Kunden, für den Sie ein erfolgreiches Projekt gestaltet haben. Lassen Sie Ihn ein kurzes Statement abgeben zur Qualität der Zusammenarbeit, des Produktes oder der Dienstleistung. Das sagt mehr aus als jede Selbstdarstellung.
7. Fehler eingestehen
Seien sie offen und ehrlich – auch das gehört dazu. Barack Obama hat gleich zu Beginn seine Jugendsünden offen angesprochen – Schule schwänzen, Alkohol trinken, mit Drogen experimentieren. Damit hat er Kritikern den Wind aus den Segeln genommen.
Versuchen Sie auch bei der Wettbewerbsteilnahme nicht, Schwächen und Mängel zu vertuschen. Wenn das herauskommt, wirkt es umso peinlicher. Sprechen Sie offen an, wo Nachholbedarf besteht. Zeigen Sie auf, wie Sie das ändern wollen.
8. Repräsentieren
Last but not least zählt natürlich auch die Persönlichkeit des Kandidaten – beim Wahlkampf wie beim Business-Wettbewerb. Obama konnte bei den Wählern mit seiner charismatischen Ausstrahlung punkten.
Auch Wettbewerbsteilnehmer können bei der Jury einen positiven Eindruck hinterlassen: In den Zwischenrunden werden die Konzepte oft persönlich präsentiert. Hier gilt: Der Unternehmer repräsentiert das Unternehmen. Ein kurzweiliger Vortrag, ein spritziges Auftreten und ein einnehmendes Gesamtbild spielen durchaus in die Bewertung mit ein.
(aw)
Zur Wettbewerbsberatung bei biz-AWARDS
Das Obama-Coaching

Barack Obama auf einer Diskussionsrunde (Quelle: Center for American Progress Action Fund)
Barack Obama hat die US-Präsidentschaftswahl für sich entschieden. Kein Zufall: Obama hat die Regeln und Mechanismen des amerikanischen Wahlkampfes genau befolgt. Davon können sich auch Unternehmer etwas abschauen – zum Beispiel für die Teilnahme an einem Business-Wettbewerb.
1. Intern bewähren
Bevor ihn die demokratische Partei zu ihrem Präsidentschafts-Kandidaten kürte, musste sich Obama erst gegen parteiinterne Mitbewerber durchsetzen. Dieser interne Wettbewerb – vor allem gegen Hillary Clinton – hat Obama weit mehr abverlangt als die eigentliche Präsidentschaftswahl. Umso größer war anschließend die Unterstützung seiner Partei.
Auch Wettbewerbs-Teilnehmer sollten zunächst die interne Hürde nehmen. Lassen Sie Ihr Wettbewerbs-Konzept und sich selbst von Ihren Mitarbeitern testen: Bleiben Fragen offen? Gibt es Stimmung gegen die Teilnahme? Ziehen einzelne Mitarbeiter nicht mit? Wenn Sie alle Widerstände ausräumen, können Sie mit hoher Akzeptanz und Unterstützung rechnen.
2. Coachen lassen
Obama hat sich bei seinem Wahlkampf von einem erfahrenen Experten-Team beraten lassen. Er hat erkannt: Ein guter Politiker weiß noch lange nicht, wie man einen erfolgreichen Wahlkampf organisiert. Ebenso weiß ein kompetenter Unternehmer nicht unbedingt, worauf er bei einer Wettbewerbs-Teilnahme achten soll.
Nehmen Sie darum eine professionelle Beratung in Anspruch (zum Beispiel bei biz-AWARDS). Dabei erhalten Sie nicht nur Tipps und Anregungen für die eigentliche Bewerbung. Ein guter Coach hilft Ihnen auch bei der Auswahl des passenden Wettbewerbs und bei der Vermarktung Ihrer Teilnahme.
3. An die Spielregeln halten
Obama war auf den Wahlkampf optimal vorbereitet. Er hat Stimmungen und Erwartungen der Bevölkerung analysiert sowie die aktuellen politischen Trends. Er wusste, wo er Spenden akquirieren und bei welchen TV-Shows er sich ins rechte Licht setzen konnte. Kurzum: Er kannte die Spielregeln und hat sich daran gehalten.
Informieren Sie sich entsprechend über die Spielregeln Ihres Wettbewerbs: Welche formalen Anforderungen werden an die Unterlagen gestellt? Welche Abgabe-Fristen gibt es? Welche Kriterien entscheiden bei der Preisvergabe? Haben Sie aktuelle Entwicklungen und Trends in Ihrer Branche berücksichtigt?
4. Homogenes Konzept erarbeiten
Die amerikanische Bevölkerung konnte in Obamas Programm ein Muster erkennen, einen roten Faden. Dabei half ihm ein gut funktionierender Apparat aus Experten, Beratern und Wahlkämpfern.
Auch Ihr Gesamtkonzept sollte einen roten Faden erkennen lassen – nach innen und nach außen. Intern sollten Sie den Wettbewerb als eigenständiges Projekt in die Arbeitsstruktur des Unternehmens einbinden. Stellen Sie Meilensteine und Deadlines auf: für das Konzept, die Umsetzung und die Einreichung. Setzen Sie wie Obama auf Teamwork.
Für die Jury sollte Ihre Bewerbung ein einheitliches Konzept erkennen lassen. Vermeiden Sie Widersprüche und Willkür – was zählt ist Homogenität.
5. Unter ein Motto stellen
Ein weiterer Pluspunkt: den roten Faden durch einen Slogan hervorheben. Bei Obama hieß das kurz, überzeugend und emotional: Yes, we can!
Stellen auch Sie Ihre Bewerbung unter einen Leitspruch. Dadurch heben Sie die Einheit Ihres Konzeptes hervor und beweisen im besten Fall ein Alleinstellungsmerkmal. Zudem können Sie Ihre Inhalte stets daran prüfen und Ihre Mitarbeiter motivieren.
6. Fürsprecher finden
Obama hatte eine Riege von prominenten Fürsprechern auf seiner Seite – darunter Schauspieler, Musiker und Bürgerrechtler.
Suchen auch Sie sich Fürsprecher: Ihre Geschäftspartner. Wenden Sie sich zum Beispiel an einen Kunden, für den Sie ein erfolgreiches Projekt gestaltet haben. Lassen Sie Ihn ein kurzes Statement abgeben zur Qualität der Zusammenarbeit, des Produktes oder der Dienstleistung. Das sagt mehr aus als jede Selbstdarstellung.
7. Fehler eingestehen
Seien sie offen und ehrlich – auch das gehört dazu. Barack Obama hat gleich zu Beginn seine Jugendsünden offen angesprochen – Schule schwänzen, Alkohol trinken, mit Drogen experimentieren. Damit hat er Kritikern den Wind aus den Segeln genommen.
Versuchen Sie auch bei der Wettbewerbsteilnahme nicht, Schwächen und Mängel zu vertuschen. Wenn das herauskommt, wirkt es umso peinlicher. Sprechen Sie offen an, wo Nachholbedarf besteht. Zeigen Sie auf, wie Sie das ändern wollen.
8. Repräsentieren
Last but not least zählt natürlich auch die Persönlichkeit des Kandidaten – beim Wahlkampf wie beim Business-Wettbewerb. Obama konnte bei den Wählern mit seiner charismatischen Ausstrahlung punkten.
Auch Wettbewerbsteilnehmer können bei der Jury einen positiven Eindruck hinterlassen: In den Zwischenrunden werden die Konzepte oft persönlich präsentiert. Hier gilt: Der Unternehmer repräsentiert das Unternehmen. Ein kurzweiliger Vortrag, ein spritziges Auftreten und ein einnehmendes Gesamtbild spielen durchaus in die Bewertung mit ein.
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